Bluetooth statt Dongle
Die Surface-Tastatur kann wie das Vorgängermodell auch an Apple-Geräten verwendet werden. Allerdings wird eine andere Drahtlostechnik benutzt: Statt auf eine Dongle-Lösung als USB-Ausführung setzt das neue Modell auf Bluetooth 4.0LE. Das verbundene Geräte muss lediglich Bluetooth 4.0 beherrschen. Dadurch kann die Tastatur auch mit Smartphones und Tablets verwendet werden.
Typische Android-Probleme
Die Einrichtung auf einem iPhone 7 Plus verlief wie auf drei verschiedenen Notebooks reibungslos. Im Pairing-Prozess muss eine vorgegebene sechsstellige Zahl mit der Tastatur eingegeben werden, und schon kann es losgehen. Kleinere Probleme können beim Einsatz mit Android-Geräten auftreten: Oftmals aktiviert Android nicht das deutschsprachige Tastenlayout, wenn eine physische Tastatur mit dem Gerät gekoppelt ist. Dann muss in den Spracheinstellungen des Betriebssystems die passende Option gesucht und das deutsche Tastenlayout aktiviert werden. Diese Probleme traten in unserem Test auch mit einem Pixel XL auf, das mit der ganz aktuellen Android-Version versehen ist.
Generell unterstützt die Surface-Tastatur nur ein Pairing-Gerät. Wer also die Tastatur mit seinem Notebook verbunden hat und es zwischendurch mit einem Smartphone verwendet, muss dann wieder auf dem Notebook ein Pairing mit der Tastatur durchführen. Wird die Tastatur öfter mit verschiedenen Geräten genutzt, ist das nicht sonderlich komfortabel.
Lange Batterielaufzeit
Der Wechsel von der Dongle-Lösung zu Bluetooth wirkt sich nicht negativ auf die Batterielaufzeit aus. Das Vorgängermodell konnten wir problemlos viele Monate nutzen, ohne die Batterien tauschen zu müssen. Das dürfte beim neuen Modell ähnlich sein. Microsoft verspricht eine Batterielaufzeit von bis zu einem Jahr und will das erreichen, indem die Tastatur in den Energiesparmodus geht, sobald sie nicht benutzt wird. Sobald wieder getippt wird, schaltet sie sich ein - das klappt in der Praxis sehr gut.
Das Surface-Modell nutzt zwei AAA-Batterien, und wir haben damit schon mehrere Wochen ohne Batteriewechsel arbeiten können. Wir gehen davon aus, dass auch hier ein mehrmonatige Einsatzdauer möglich sein wird. Einen dezidierten Aus-Schalter gibt es an der Tastatur nicht.
Keine Erhöhung vorhanden
Die neue Microsoft-Tastatur ist in fast allen Belangen deutlich besser als das Vorgängermodell. Aber in einem Punkt gibt es auch eine Verschlechterung: Sie lässt sich nicht nach hinten kippen. Beim Sculpt-Modell hat uns gerade diese Möglichkeit begeistert. Dazu lag eine sehr stabile Erhöhung bei, die magnetisch an der Unterseite der Tastatur befestigt wurde und einen stabileren Stand ermöglichte als hochklappbare Füßchen. Auch nach mehrjährigem Einsatz hat sich die Magneterhöhung kein einziges Mal ungewollt gelöst, und die gesamte Konstruktion war außerordentlich stabil. Käufer der neuen Surface-Tastatur müssen sich dagegen etwa mit einem stabilen Schaumstoffkeil behelfen, der unter die Tastatur gelegt wird.
Neben der Hochstelloption vermissen wir noch etwas, das zwar nicht unbedingt zu jeder Tastatur gehört, aber besonders bei Modellen in ergonomischer Bauweise mit fest verbauter Handballenauflage sehr praktisch wäre: ein Touchpad und idealerweise auch gleich noch einen Trackpoint. Unterhalb der Leertasten wäre genügend Platz für ein Touchpad, und in dem Bereich zwischen den beiden Tastenhälften könnte ein Trackpoint verbaut werden. Damit ließen sich zwischendurch Befehle mit der Maus durchführen, ohne die Hände von der Tastatur nehmen zu müssen.
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Das Hauptproblem mit Bluetooth ist, dass man damit keine Bitlocker gesperrten Rechner...
Hab meinen letztes Jahr gekauft. In Einzelteilen. Aber Bluetooth war das letzte, an das...
Ich bin Entwickler und benötige kein Numpad. :P Ich kenne es auch, viel mit Spreadsheets...
Immer wieder gern. Die fehlenden Keycaps waren mir aber auch entgangen, also gehe ich mal...