Bei der Peripherie hakt's noch etwas

Soll das Tablet wieder angedockt werden, reicht es, das Clipboard von oben in die vorgesehene Halterung zu schieben. Es folgt ein befriedigendes Klack-Geräusch und die Tablet-Einheit ist hörbar arretiert. Der Mechanismus arbeitet nicht mechanisch oder magnetisch, sondern elektronisch. Folgerichtig muss das Tastaturdock ein wenig Restkapazität im Akku haben oder am Stromkabel hängen - eines von beiden war bei uns immer der Fall. Um das Tablet von der Basis-Einheit zu lösen, wird entweder in der Taskleiste auf das Unlock-Symbol geklickt oder die passende Taste für ein paar Sekunden gedrückt.

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Eine kleine LED wechselt von Rot auf Grün, es klackt und das Clipboard kann entnommen werden. Rausziehen ist unmöglich, da der Verschluss des Surface Book mit einer Formgedächtnislegierung arbeitet, die erhitzt wird. Läuft eine Anwendung oder ein Spiel, das die dedizierte Grafikeinheit verwendet, muss diese erst beendet werden - ein automatischer Wechsel klappt nicht. Übrigens aktiviert sich beim Abdocken nicht automatisch der Tablet-Modus von Windows 10, das kann aber in den Einstellungen geändert werden.

  • Surface Book (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Surface Book (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Subpixel-Matrix des Surface Book (Foto: David Bates/Golem.de)
  • Surface Book (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Läuft eine 3D-Anwendung, kann das Tablet nicht entfernt werden (Screenshot: Golem.de)
  • Grün heißt abdockbar (Screenshot: Golem.de)
  • Teils wird die Geforce-Grafik nicht erkannt (Screenshot: Golem.de)
  • Surface Book mit Geforce 940M/GDDR5 (Screenshot: Golem.de)
  • Surface Book mit HD Graphics 520 (Screenshot: Golem.de)
  • Surface Book mit Geforce 940M/GDDR5 (Screenshot: Golem.de)
  • Surface Book mit HD Graphics 520 (Screenshot: Golem.de)
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  • Surface Book mit HD Graphics 520 (Screenshot: Golem.de)
  • Cinebench R15 auf dem Surface Book (Screenshot: Golem.de)
  • SSD des Surface Book (Screenshot: Golem.de)
  • SSD des Surface Book (Screenshot: Golem.de)
  • SSD des Surface Book (Screenshot: Golem.de)
Läuft eine 3D-Anwendung, kann das Tablet nicht entfernt werden (Screenshot: Golem.de)

Im Test ist uns das Microsoft-Detachable einmal abgestürzt, nachdem wird das Clipboard abgedockt hatten. Der Bluescreen gab auch gleich den Hinweis auf den Schuldigen: der Nvidia-Treiber. Steckt eine Geforce-Grafikeinheit im Dock, muss die erst deaktiviert werden, und dabei hat der Treiber offensichtlich das System abgeschossen. Die Basis-Einheit liefert all die Anschlüsse, die dem Tablet fehlen: Zwei USB-3.0-Ports in Typ-A-Bauweise, einen Mini-Displayport 1.2, einen SD-Kartenleser (halbe Tiefe) und einen proprietären magnetischen Ladeanschluss, der auch für das optionale Surface Dock (230 Euro) verwendet wird.

Wir hätten uns von Microsoft ein wenig mehr Zukunftsorientiertheit gewünscht, sprich einen Thunderbolt-3-Controller hinter einem USB-Type-C-Anschluss. Obendrein weist der SD-Kartenleser nur die halbe Bautiefe auf, normale Speicherkarten ragen also heraus - ziemlich unpraktisch beim Transport. Wer per Kabel ins Internet möchte, muss das Surface Dock oder einen USB-auf-Ethernet-Adapter kaufen, was allerdings für die meisten anderen Ultrabooks genauso gilt wie für das Surface Book. Über den Displayport lassen sich UHD- oder DCI-4K-Bildschirme mit 60 Hz betreiben, ein Oculus Rift Development Kit 2 verweigert jedoch zumindest mit dem SDK v0.8 die Arbeit.

  • Surface Book (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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  • Grün heißt abdockbar (Screenshot: Golem.de)
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  • SSD des Surface Book (Screenshot: Golem.de)
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Bei der Tastatur setzt Microsoft auf das heute übliche Chiclet-Design mit gut 2 mm Abstand zwischen den Knöpfen. Die weisen einen angenehmen Hubweg von 1,6 mm auf und sitzen straff, der Druckpunkt könnte aber ein bisschen mehr Widerstand haben und die vertikalen Pfeiltasten sind etwas klein. Nach etwas Eingewöhnung tippt es sich auf dem Surface Book jedoch flott, ein Großteil dieses Artikels ist so entstanden. Die zweistufige Hintergrundbeleuchtung der Tasten ist ungleichmäßig, da teils der LED-Kolben durchscheint. Kurioses Detail: Per Fn-Knopf und Lampensymbol in der F-Tastenleiste wird nicht wie üblich die Display-Helligkeit geregelt, sondern die der Tastatur.

Aufgrund des 3:2-Formats bleibt vergleichsweise viel Platz für das Clickpad - Microsoft spricht vom Precision Touchpad. Wie üblich gibt es wenige Optionen abseits der unterstützten Gesten, etwa dem bekannten Scrollen mit zwei Fingern. Gerade bei einem Gerät, das (auch) für Business-Kunden gedacht ist, halten wir trotz des sehr guten Clickpads und des Touch-Displays den Trackpoint eines Thinkpads mit drei dedizierten Maustasten für die beste Lösung.

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 Das Display ist der helle WahnsinnIn der Tastatureinheit steckt Leistung 
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zilti 14. Mär 2016

Naja, ich kann alles auch mit einem Trackpoint machen, und erst noch schneller und...

Moe479 13. Mär 2016

ich hatte ein r31 was ewig lief und immer noch läuft, das r51 machte allerdings wegen...

Moe479 13. Mär 2016

und das machen jetzt mindestens 50% der möglichen nutzer eines notebooks auch ??? Sorry...

MartinaSacher 08. Mär 2016

Danke für diese Veröffentlichung. Doch laut http://laptops-tests.de/ sind auch die besten...

snowhite 24. Feb 2016

Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel! Ich muss sagen, dass ich zum Surface Book...



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