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Laufzeit und Leistung steigen, der Geräuschpegel sinkt

In der Ursprungsversion des Surface Book verbaut Microsoft recht alte Hardware: Als Prozessor kommt ein Dualcore-Chip mit 15 Watt der Skylake-Generation mit bis zu 16 GByte RAM und 1 TByte NVMe-Speicher zum Einsatz, und in der Tastatur rechnet eine Geforce 940M mit 1 GByte GDDR5. Im Herbst 2016 folgte die Performance Base mit größerem Akku und einer Geforce GTX 965M mit 2 GByte GDDR5. Dadurch stiegen Laufzeit und Leistung.

  • Microsofts Surface Book 2 (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Detachable besteht aus Tablet und Tastatur-Dock. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wie gehabt ist das Fulcrum-Gelenk einzigartig. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Microsoft verbaut eine USB-C-Buchse. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zwei USB-3.0-A-Ports sorgen für Abwärtskompatibilität. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Beleuchtung der silbernen Tasten ist kaum erkennbar. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • An der Front sitzt eine IR-Kamera für Windows Hello. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das rückwärtige Modell hat einen Autofokus. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Das Detachable besteht aus Tablet und Tastatur-Dock. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
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Das Surface Book ist mit dem neuen Core i7-8650U (Kaby Lake Refresh) ausgestattet und hat daher vier Kerne mit acht Threads statt nur halb so viele. Obendrein darf der Quadcore kurzfristig bis zu 35 Watt und dauerhaft bis zu 25 Watt an Energie aufnehmen, was der Geschwindigkeit sehr zugute kommt. Die CPU ist bei leichten Workloads doppelt so schnell wie im Surface Book, bei langer Last immer noch 50 Prozent flotter. Das Beste daran: Microsoft kühlt den Core i7-8650U mal eben passiv statt wie zuvor per Lüfter. Im einstündigen Video-Encoding-Test (4K30 mit 10 Bit) reicht das für durchschnittlich 2,4 GHz und schwankende Temperaturen zwischen 70 und 90 Grad Celsius.

Bei der Grafikeinheit setzt Microsoft auf eine aktuelle Geforce GTX 1050 (ohne Ti-Suffix) mit 2 GByte GDDR5. Doppelter Videospeicher würde bei wissenschaftlichen Anwendungen und für höhere Textur- sowie Schattendetails in Spielen helfen. Verglichen mit der Geforce 940M/GDDR5 ist die neue Nvidia-Grafik meist doppelt so schnell, egal ob in aktuellen Games oder beim Rechnen etwa an Path-Tracing. Läuft ein Programm auf der Geforce, muss es beendet werden, bevor das Tablet entnommen werden kann. Ein nahtloser Übergang klappt nicht. Die CPU- und dGPU-Werte gelten im Netzteil- und im Akkubetrieb, da jeweils der Energiestatus 'Empfohlen' voreingestellt ist.

Obacht bei voller Leistung

Wer aus dem Surface Book 2 mehr Performance herausholen will, kann auch 'Bessere Leistung' oder 'Beste Leistung' nutzen. Vorsicht: Der Prozessor taktet dann deutlich höher und die Geforce legt von etwa 1,3 auf 1,5 GHz Takt zu. Das leert den Akku viel schneller als 'Empfohlen', und auf der höchsten Stufe reicht gar das 95-Watt-Surface-Netzteil nicht aus. Stattdessen wird die Batterie des Detachables langsam geleert und wieder geladen, was für die Akkuhaltbarkeit schwerlich zuträglich ist. Mangels USB-C-Netzteil mit deutlich über 95 Watt können wir nicht sagen, ob sich das Problem so umgehen lässt.

Abseits von viel mehr Leistung läuft das Surface Book 2 auch länger als die Urversion, was unter anderem den 75 (57+18) Wattstunden statt 69 (51+18) Wattstunden zu verdanken ist. Wir erreichen bei 150 Candelda pro Quadratmeter an Helligkeit (entspricht 60 Prozent) im Powermark Productivity gute 12:29 statt 10:35 Stunden. Der Wert für das alte Surface Book wurde nach dem großen Firmware-Update (siehe Nachtest) ermittelt, zuvor waren es nur 9:45 Stunden. Das Tablet streamt Filme bei 150 cd/m² vier Stunden.

Im Office-Betrieb und beim Web-Browsing ist das neue Detachable lautlos, in Spielen im 'Empfohlen'-Modus recht leise. In den beiden höheren Modi wird der Lüfter in der Tastatureinheit aber schnell laut. Noch kurz etwas zur restlichen Hardware: Das Surface Book 2 unterstützt Bluetooth 4.1 und ac-2x2-WLAN, aber LTE fehlt. Als NVMe-SSD kommt eine PM961 von Samsung zum Zug.

Und damit geht es weiter zu unserem Resümee.

 Surface Book 2 im Test: Noch näher dran am ultimativen LaptopFazit und Verfügbarkeit 
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AmpMan 05. Jan 2018

Kauf dir n Chromebook und sei friedlich, Troll.

McWiesel 20. Dez 2017

Ich weiß ja nicht wie viel Ahnung Du hast, aber kein normaler Mensch macht sowas. Selbst...

TheUrbanNinja 19. Dez 2017

Ich besitze ebenfalls die 512GB Variante mit Performance Base. Allerdings zeigen auch...

Evron 18. Dez 2017

Würde ich auch so meinen... Ich kenne nämlich nur matte Monitore mit resistiven...

Evron 18. Dez 2017

Nope... Würde ich zurück schicken, wenn ich du wäre. Mein Surface Book Performance Base...


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