Surface: Alle Microsoft Stores werden endgültig geschlossen

Microsoft gibt seinen Plan von einer eigenen Ladenkette nach rund 11 Jahren auf.

Artikel veröffentlicht am ,
Veranstaltung in einem Microsoft Store in Atlanta, Georgia
Veranstaltung in einem Microsoft Store in Atlanta, Georgia (Bild: Erik S. Lesser/Microsoft via Getty Images)

Microsoft schließt weltweit seine 82 Einzelhandelsgeschäfte. Das kündigte der Softwarekonzern am 26. Juni 2020 an. Die Microsoft Stores in New York City (Fifth Avenue), London (Oxford Circus), Sydney (Westfield Sydney) und der Laden in der Nähe der Firmenzentrale in Redmond werden als Microsoft Experience Center weiterbetrieben, jedoch ohne Verkauf.

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Dies erklärt, warum Microsoft nach den Schließungen aufgrund der Covid-19-Pandemie noch kein Geschäft wiedereröffnet hatte. Vergangene Woche sagte Microsoft dem Magazin The Verge, dass ein "Ansatz zur Wiedereröffnung von Microsoft Store-Standorten vorsichtig geprüft wird". Das Unternehmen lehnte es ab, ein Datum dafür bekanntzugeben.

Die Schließung der Standorte führt laut Microsoft zu einer Belastung vor Steuern von rund 450 Millionen US-Dollar (0,05 US-Dollar pro Aktie), die im laufenden Quartal zum 30. Juni 2020 verbucht werden. Die Belastung umfasst hauptsächlich Abschreibungen und Wertminderungen von Vermögenswerten.

Die Microsoft Stores starteten im Jahr 2009 und orientierten sich an Apples erfolgreichem Einzelhandelskonzept. Jedes Geschäft war ein Schaufenster für die Surface- und Xbox-Hardware des Unternehmens und führte eine Auswahl von PCs von Drittanbietern. Die Beschäftigten boten Kundendienst, Reparaturen und Veranstaltungen und Workshops zum Programmieren im Geschäft an.

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Angaben zum Umfang von möglichen Entlassungen durch die Schließung wurden nicht gemacht. Beschäftigte des Microsoft-Einzelhandelsteams würden weiterhin Kunden per Videochat unterstützen und Online-Lernvideos und virtuelle Workshops bieten. Eine Microsoft-Sprecherin teilte der Nachrichtenagentur Reuters mit, dass alle derzeitigen Einzelhandelsmitarbeiter die Möglichkeit erhalten, in "verschiedenen Positionen im Unternehmen zu bleiben".

72 Microsoft Stores befinden sich in den USA, weitere in Kanada, Australien und Großbritannien. In Deutschland war Microsoft nicht mit eigenen Läden aktiv. Der Showroom des Konzerns in Berlin, der auch ein Veranstaltungsort Microsofts ist, wird weiterbetrieben.

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Lemo 08. Aug 2020

Dann hast du nicht richtig gelesen was ich geschrieben hab, denn du beschreibst entweder...

Quantium40 29. Jun 2020

Das ist das übliche Problem bei Microsoft. Wenn die mal ein gutes Produkt rausbringen...

countzero 29. Jun 2020

Ich denke, dass es nur Zufall ist, dass beides so kurz nacheinander passiert ist, aber...

jo-1 29. Jun 2020

Genauso schaut's aus Wegweisend sind zuweilen Bedienerfreundlichkeit und Konzerte, die...



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