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Support: Apple stellt Kundenservice auf Twitter und Youtube ein

In den sozialen Netzwerken soll es von Apple keine Antworten mehr geben. Außerdem soll der Community Specialist für das Apple-Forum gestrichen werden.
/ Tobias Költzsch
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Apple gibt in sozialen Netzwerken keine Hilfestellung mehr. (Bild: PATRICK T. FALLON/AFP via Getty Images)
Apple gibt in sozialen Netzwerken keine Hilfestellung mehr. Bild: PATRICK T. FALLON/AFP via Getty Images

Apple soll ab dem 1. Oktober 2023 seinen technischen Support auf sozialen Netzwerken einstellen. Wie Macrumors(öffnet im neuen Fenster) berichtet, werden Nutzer, die dem Konto @AppleSupport auf Twitter (X) eine Direktnachricht schreiben, keine Antworten mehr von Mitarbeitern bekommen. Auch auf Fragen in der Kommentarspalte unter Videos des Apple-Support-Kanals bei Youtube soll es keine Antworten mehr geben.

Stattdessen sollen Nutzer eine automatisierte Nachricht erhalten, die ihnen andere Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit Apple beschreiben. Dazu zählt beispielsweise die Hotline, unter der Mitarbeiter die Fragen beantworten.

Apple soll zudem die Position des Community Specialist in seinem Hilfeforum abschaffen. Bislang beantworteten unter dieser Bezeichnung Apple-Mitarbeiter Fragen und lösten Probleme.

Mitarbeiter können zum Telefonsupport wechseln

Apple soll dem Bericht zufolge Mitarbeitern, die bisher die Anfragen beantwortet haben, einen Wechsel in den telefonbasierten Support ermöglichen. Die Umstellung soll bis November 2023 abgeschlossen sein. Laut Macrumors gibt es aber einige Mitarbeiter, die diese Umstellung nicht mitmachen können oder wollen.

Angeblich soll Apple diesen Beschäftigten keine Möglichkeit geben, in eine andere, chatbasierte Beraterrolle im Unternehmen zu wechseln – es sei denn, es ist aus gesundheitlichen Gründen notwendig. Diejenigen Mitarbeiter, die in den Telefonsupport wechseln, bekommen eine entsprechende Weiterbildung, so die Quelle, auf die sich Macrumors bezieht.

Die Begründung für die Einstellung des Kundenservices in den sozialen Netzwerken liegt den Informationen zufolge daran, dass Kunden die telefonische Beratung bevorzugen. Apple gab seit 2016 bei Twitter Antworten auf Fragen und Probleme.


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