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Supervector: Huawei führt VDSL mit 400 MBit/s vor

Huawei verhandelte bereits im Juni 2014 mit der Deutschen Telekom über seine Supervector-Technik. Jetzt soll mit einem Prototyp der Beweis für VDSL2-Vectoring mit 400 MBit/s erbracht worden sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei setzt Vectoring in Irland ein
Huawei setzt Vectoring in Irland ein (Bild: Huawei)

Huawei stellt einen Prototyp seiner Supervector-Technologie vor. Das gab das Unternehmen bekannt. In Laborversuchen sei mit führenden europäischen Festnetzbetreibern festgestellt worden, dass 400 MBit/s auf einer Kupferleitung von rund 300 Metern erreicht werden könnten. Das wäre die dreifache Datenübertragungsrate des bisher bei Betreibern eingesetzten VDSL2-Vectorings.

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Über 800 Meter seien noch 100 MBit/s erreicht worden. "Huawei investiert weiter in diesem Sektor, um die Geschwindigkeiten in Kupferanschlussleitungen zu erhöhen. SuperVector ist mit VDSL2-Vectoring-Terminals kompatibel", erklärte das Unternehmen.

Xipeng Xiao, Head of Network Marketing bei Huawei, hatte Golem.de im Juni 2014 erklärt, dass mit der Deutschen Telekom über die Supervector-Technologie verhandelt werde. Huawei wolle auch die Endkunden-Router für Super-Vectoring herstellen, sagte er.

Die Telekom ist bei DSL unter Druck durch die Konkurrenz aus dem TV-Kabelnetz. Der Konzern muss dringend eine höhere Datenübertragungsrate bieten, will aber noch keinen großflächigen Glasfaserausbau anpacken. Doch der Vectoring-Effekt auf der Kupferleitung nimmt mit der Leitungslänge ab und ist bei der bisher eingesetzten Technik ab 700 bis 800 Metern praktisch nicht mehr feststellbar. Daher kann die Technik Glasfaser nicht ersetzen.

Vectoring reduziert die gegenseitige Störung durch Far End Crosstalk (FEXT) benachbarter Kupferdoppeladern eines Kabels. Dieser Prozess verlangt eine hohe Rechenleistung in den aufgerüsteten DSLAMs. Das System errechnet für jede einzelne Kupfer-Doppelader eines Bündels die jeweiligen Störeinflüsse und sendet neben dem eigentlichen Nachrichtensignal ein abhängig von den errechneten Störeinflüssen erzeugtes Gegensignal in die jeweilige Doppelader. So werden die durch Übersprechen entstehenden Störsignale fast ausgeschaltet.

Supervector erweitert das Frequenzband von 17 MHz auf 35 MHz und verwendet dieselbe Discrete Multitone Transmission (DMT), das Modulationsverfahren bei VDSL2, und denselben Pilotton. Das Multiträgerverfahren unterteilt sein Frequenzband in viele Subkanäle. Bei VDSL2 endet der Frequenzbereich bisher bei 30 MHz.

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Ovaron 22. Nov 2014

Arcor wurde 2008 von Vodafone gekauft und vermarktete laut http://www.dsl-informationen...

matok 20. Nov 2014

Das ist jedem klar. Nur zeigen die über Vectoring realisierbaren Bandbreiten, dass man...

plutoniumsulfat 20. Nov 2014

Na gut, ein Paket. Lässt sich schlecht mit KD vergleichen.

Peter Später 20. Nov 2014

Alter, den Spruch gibt's gar nich. Aber geil isser auf jeden Fall.

Ovaron 19. Nov 2014

mach ma! Du bist Deutschland (fürchte ich)


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