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Supersportwagen: Lego baut Bugatti Chiron in Originalgröße

Kann ein Auto, das gerade mal 20 km/h schnell fährt, einen Le-Mans-Sieger beeindrucken? Ja - wenn es ein Supersportwagen ist, der aus mehr als einer Million Legosteinen besteht.

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Andy Wallace fährt den Bugatti Chiron aus Lego: aus 20 Metern Entfernung nicht als Lego-Modell zu erkennen
Andy Wallace fährt den Bugatti Chiron aus Lego: aus 20 Metern Entfernung nicht als Lego-Modell zu erkennen (Bild: Lego)

Die meisten können von einem Bugatti Chiron nur träumen: Der Supersportwagen kostet 2,4 Millionen Euro. Das Designteam von Lego Technic baute den Chiron nun mit nur rund einer Million Legosteinen in Originalgröße funktionsfähig nach.

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Die Idee sei dem Team um Aurelien Rouffiange gekommen, als sie am Lego-Bausatz des Chiron im Maßstab 1:8 arbeiteten. Der besteht aus 3.600 Teilen und ist im Handel für 370 Euro zu haben. Das Team habe darüber diskutiert, "was wohl die ultimative Herausforderung für das Lego­-Technic-Bausystem wäre. Ein selbst angetriebenes Fahrzeug in Lebensgröße schien der absolute Härtetest zu sein", heißt es auf der Lego-Website.

Also machte sich ein 16-köpfiges Team an die Arbeit. Über 13.400 Arbeitsstunden benötigten sie, um aus mehr als einer Million Elementen aus dem Lego-Technic-Sortiment den Chiron zu bauen. Zum Einsatz kamen 339 verschiedene Bauelemente. Herausgekommen ist ein Modell, das sich sehen lassen kann. Es mit 1.500 kg knapp 500 kg leichter als das Original.

Der Lego-Chiron hat auch einen Antrieb. Er besteht aus über 2.300 Motoren, 4.000 Zahnrädern und 2.000 Kreuzachsen. Mit dem Antriebs des Originals kann er sich jedoch nicht messen: Er hat eine laut Lego "theoretische Leistung" von 5,3 PS und ein "geschätztes Drehmoment" von 92 Newtonmeter. Zum Vergleich: Der 16-Zylinder-Motor des Chiron hat eine Leistung von 1.500 PS und ein Drehmoment von 1.600 Newtonmeter.

Da kann das Lego-Modell nicht mithalten. Aber: Es fährt. Das testete Lego auf der Versuchsstrecke Ehra-Lessien bei Wolfsburg. Dort erprobte Volkswagen (VW) auch den Bugatti Chiron - das in Molsheim im Elsass ansässige Unternehmen Bugatti ist Teil des VW-Konzerns.

Ans Steuer setzte sich der britische Rennfahrer Andy Wallace, Bugatti-Testfahrer und dreimaliger Le-Mans-Klassensieger. Er dürfte von der Höchstgeschwindigkeit wenig beeindruckt gewesen sein: Der Lego-Chiron schafft knapp über 20 km/h. Das Original ist 400 km/h schneller.

Seinen Spaß hatte Wallace trotzdem: "Den Lego-Chiron zu fahren, war eine tolle Erfahrung, die ich sehr genossen habe. Ich hätte mir früher nicht vorstellen können, dass ich einmal tatsächlich ein Lego-Auto fahren würde", sagte er. "Als ich den Lego-Chiron zum ersten Mal sah, war ich gleich von der Genauigkeit des Modells und der Liebe zum Detail beeindruckt. Aus etwa 20 Metern Entfernung ist tatsächlich nicht zu erkennen, dass es sich um ein Lego-Auto handelt."



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HierIch 03. Sep 2018

Was soll das heißen "Komfortabler ist eine Insel im Fluss befindet sich"?

kommentar4711 03. Sep 2018

Was ist "preisgünstig"? Wenn es was kleines zum anfixen sein soll würde ich den 42062...

jens_b 03. Sep 2018

Die flachen Ebenen Steine (Fliesen) hatten imho früher zum Beispiel Stege unten. Außerdem...

Ryoga 03. Sep 2018

Piëchs Ego-Projekte waren der Phaeton und der Kauf von Rolls-Royce (ohne vorher die...

Shrimpy 02. Sep 2018

Natürlich sind da massig tragende fremdteile drin, das teil würde sonst alleine...


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