Supersportwagen: Lamborghini Terzo Millennio mit selbstheilender Karosserie

Mit Vollgas ins dritte Jahrtausend: Der Lamborghini Terzo Millennio soll zeigen, wie ein elektrisches Hypercar-Konzept mit autonomer Fahrfunktion, sowie selbstanalysierender und selbstheilender Karosserie aussehen könnte. Der Fahrer soll trotzdem noch seinen Spaß haben.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Lamborghini Terzo Millennio
Lamborghini Terzo Millennio (Bild: Lamborghini)

Die italienische Supersportwagen-Schmiede Lamborghini hat sich zusammen mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) Gedanken über den Supersportwagen der Zukunft gemacht, in der es wohlmöglich keine reinen Verbrennungsmotoren mehr gibt. In einem statischen Konzeptfahrzeug, dem Terzo Millennio ("drittes Jahrtausend") sind die kühnsten und vielleicht sogar ketzerischsten Ideen versammelt, die für die überübernächste Generation der Fahrzeuge relevant sein könnten.

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Lamborghini wird seinen Kunden schon noch das Steuer überlassen, aber wie lässt sich dann eine autonome Steuerung verkaufen? Hier hat sich der Sportwagenbauer etwas Besonderes einfallen lassen: Wie wäre es, wenn das Auto seinem Besitzer auf der Rennstrecke selbstständig zeigt, wie man den Kurs idealerweise fährt und ihn es dann nachmachen lässt?

Beim Terzo Millennio hat sich Lamborghini auch Gedanken zum Antrieb der Zukunft gemacht. Für seine Kunden sind aktuell die Zahl der Zylinder und der PS aber auch der Motorsound wichtig. Sollte ein Elektroantrieb kommen, würden alle vier Räder einen Elektromotor bekommen. Das Auto soll zudem auf herkömmliche Akkus verzichten und stattdessen mit Superkondensatoren ausgestattet werden, die sich besonders schnell aufladen lassen. Lamborghini verwendet derzeit Superkondensatoren, um das Stop-Start-System des Aventadors anzutreiben. Was mit dem Motorsound passieren wird, ließ der italienische Sportwagenbauer aber noch offen.

  • Lamborghini Terzo Millennio (Bild: Lamborghini)
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Lamborghini Terzo Millennio (Bild: Lamborghini)

Gespeichert werden soll der Strom auch in Nanopartikeln innerhalb der Kohlefaser-Struktur des Sportwagens. Daran forschen Lamborghini und das MIT. Das Karosserie-Material soll mit Nanoröhrchen durchzogen sein, durch die Risse festgestellt und Selbstheilungsprozesse in Gang gesetzt werden sollen. Genauere Details stehen noch aus.

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Ähnliche Forschungen gibt es im Bereich Kunststoffe schon seit einigen Jahren. So haben Forscher der Universität Illinois einen selbstheilenden Kunststoff entwickelt, der auch Löcher stopfen kann. Der Kunststoff wird von nebeneinander liegenden Kapillaren durchgezogen, in denen sich jeweils eine chemische Substanz befindet. Werden die Kapillaren verletzt, laufen die Flüssigkeiten aus und kommen miteinander in Kontakt. Sie bilden zunächst ein Gel. Das wiederum härtet in ein Polymer aus und stellt die Stabilität des Materials wieder her.

Auch Forscher bei IBM und am Karlsruher Institut für Technologie haben Polymere geschaffen, die die Fähigkeit haben, Schäden selbst zu heilen.

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mattsick 08. Nov 2017

Hab ich mir auch gedacht. Man erkennt sofort, dass es ein Lamborghini ist. Finde sogar...

Ach 08. Nov 2017

Du hast aber einen ganz schön bizarren Geschmack, und du nimmst dich in jedem Fall...

whgreiner 08. Nov 2017

Na klar: der darf dann an einem leer gehenden Lenkrad drehen und dazu "brrrm-brrrm...

yoyoyo 08. Nov 2017

Genau, der Status ist bei so einem Fahrzeug natürlich überhaupt nicht wichtig. Heißt in...



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