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Supernetz: O2 will keinen schnellen 5G-Aufbau

Die Telefónica Deutschland bekommt von der Konzernzentrale in Madrid wenig Geld und will deswegen einen möglichst späten 5G-Aufbau. Und die Frequenzen sollen billig sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Telefónica-Chef Markus Haas
Telefónica-Chef Markus Haas (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Telefónica Deutschland will keinen schnellen Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes. Firmenchef Markus Haas erklärte in einem Beitrag im Firmenblog, es sei wichtig, die Frequenzvergabe nicht zu überstürzen. "Das Spektrum, um das es bei der bevorstehenden Vergabe geht, steht größtenteils ohnehin erst 2021 oder später zur Verfügung. Und auch die erforderliche Hardware für 5G-Sendeanlagen wird erst ab 2020 massenmarkttauglich auf den Markt kommen." Eine Frequenzbereitstellung 2019 würde daher ausreichen.

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Dem Netzbetreiber wurde laut Wirtschaftswoche aus der Konzernzentrale in Madrid ein harter Sparkurs auferlegt. Für Infrastruktur seien im vergangenen Jahr unter 1 Milliarde Euro investiert worden. Daher will die Telefónica Deutschland die Investitionen in 5G offenbar so lange wie möglich herauszögern.

Die Unionsfraktion tritt laut Informationen des Handelsblatts dafür ein, dass schnell ein flächendeckendes 5G-Netz aufgebaut wird, auch wenn der Standard noch nicht abschließend feststeht. Das ist technisch möglich, da die Spezifikationen für die Hardware weitgehend festgeschrieben sind und Anpassungen durch die Standardisierung durch Softwareupdates erfolgen können.

Frequenzen möglichst billig

In Deutschland hätten die Mobilfunknetzbetreiber in den vergangenen 20 Jahren 60 Milliarden Euro allein zur Ersteigerung von Frequenznutzungsrechten aufgewandt, beklagte Haas. "Damit hätte sich leicht ein quasi flächendeckender Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen finanzieren lassen."

In Frankreich hätten sich die Mobilfunknetzbetreiber freiwillig zu einem deutlich erweiterten Ausbauprogramm verpflichtet, im Gegenzug wolle die Regierung die Frequenzkosten senken.

Dies sei auch in Deutschland möglich, erklärte Haas, indem ein Teil der Nutzungsrechte, die derzeit im 2- und 3,6-GHz-Band zugeteilt sind, verlängert wird, statt sie zu versteigern.



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Rolf Schreiter 14. Mär 2018

Weil es schon wieder (sehr viel) Geld kostet. Und das sieht man bei O2 einfach nicht...

Youssarian 13. Mär 2018

Sie sind nach dem Zusammenschluss mit EPlus der größte Mobilfunkanbieter Deutschlands und...

M.P. 13. Mär 2018

Naja, das Geld für die UMTS Versteigerungen verhagelt durch die Schuldendiensten...


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