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Supermarkt-Automatisierung: Einkaufskorb rechnet ab und packt ein

Waren in den Einkaufskorb legen, zur Kasse gehen, bezahlen und einpacken: Dabei will Panasonic Kunden künftig unterstützten. Der intelligente Einkaufskorb ist zugleich Kassierer und Einpacker. Das spart Personalkosten.
/ Andreas Donath
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Panasonics automatisiertes Einkaufssystem. (Bild: ANNnewsCH /Screenshot: Golem.de)
Panasonics automatisiertes Einkaufssystem. Bild: ANNnewsCH /Screenshot: Golem.de

Panasonic hat in Japan einen Einkaufskorb vorgestellt, der den Wert der vom Kunden in ihm deponierten Waren zusammenrechnen kann. Am Ausgang muss der Kunde den Korb nur noch auf eine Ablage stellen. Diese zieht den Boden zur Seite, legt die Waren in eine Tüte und übergibt sie dem Kunden, der währenddessen bezahlt. Ein Kassierer ist nicht mehr nötig.

Laut Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) wird die Ware anhand eines elektronischen Etiketts gescannt. Wie das bei loser Ware realisiert wird, ist nicht bekannt. Eventuell muss der Kunde wie in anderen Supermärkten auch alles abwiegen und etikettieren.

Einem Bericht von The Verge(öffnet im neuen Fenster) zufolge dient das System nicht dem Abbau von Personal, sondern der Zeitersparnis des Kunden. Dies darf bezweifelt werden.

Panasonic testet sein System in einem Laden in Osaka in Japan. Die Tests sollen Ende Februar 2017 abgeschlossen sein. Im darauffolgenden Jahr soll der automatisierte Einkaufswagen in Serie gebaut werden.

Amazon eröffnete vor wenigen Tagen seinen ersten Supermarkt für Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs. Bei Amazon Go kauft der Kunde mit dem Smartphone ein. Der Einkauf wird von Sensoren beobachtet. Alle Waren, die Kunden aus den Regalen nehmen, werden automatisch dem angemeldeten Amazon-Konto zugewiesen. Kunden sollen Waren auch wieder zurückstellen können, und der digitale Warenkorb wird automatisch aktualisiert.


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