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Superhelden im Kino: Wie die X-Men das Superhelden-Kino revolutionierten

Vor 20 Jahren bereiteten die X-Men den Weg für Superhelden im Kino. Und sie legten den Grundstein für das revolutionäre Konzept des Shared Universe im Film.

Artikel von Peter Osteried veröffentlicht am
Screenshot aus dem Trailer zu X-Men
Screenshot aus dem Trailer zu X-Men (Bild: Youtube / Screenshot: Golem.de)

Als Bryan Singers Film X-Men am 31. August 2000 in den deutschen Kinos anlief, galt die Produktion als Risiko. Traditionell liefen Comic-Verfilmungen nicht besonders gut: Auf jeden Erfolg wie Superman - Der Film (1978) oder Batman (1989) kam eine ganze Reihe teurer Fehlversuche wie Howard the Duck (1986), The Shadow (1994) oder The Phantom (1996).

Entsprechend war X-Men für das Produktionsstudio 20th Century Fox, das seit einigen Jahren die Verfilmungsrechte an den populären Mutanten-Comics hielt, kein Film oberster Priorität. In den 1990er Jahren gab es bereits verschiedene Drehbücher, der richtige Spin für den Film wurde aber erst mit Singer als Produzent gefunden.

Fox nahm 75 Millionen US-Dollar in die Hand - auch für damalige Verhältnisse war das bei einem großen Film mit Spezialeffekten ein eher überschaubares Budget. Das Studio vertraute auf Singers Vision und ging davon aus, zumindest in die Gewinnzone kommen zu können.

X-Men machte vieles besser als andere Comic-Verfilmungen

Tatsächlich war X-Men erfolgreich. Nicht nur finanziell, sondern auch in der Übertragung von einem Medium ins andere. Der Film verzichtete auf die bunten Kostüme der Comics und steckte die Superhelden mit dem Namen X-Men in Uniformen aus schwarzem Leder.

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Dieser Kniff half, die Figuren einem Publikum näherzubringen, das nicht mit den Comic-Heften sozialisiert war. Die Kostümierung verankerte die phantastische Geschichte ein wenig in der Realität, das machte den Zugang leichter.

Die Geschichte selbst bot großes Blockbuster-Spektakel. Nicht umsonst wird die Liste der erfolgreichsten Produktionen aller Zeiten fast nur von phantastischen Filmen angeführt. In ihnen ist das Effekt-Spektakel schon eingebaut.

Die Effekte waren der zweite Grund für den Erfolg der X-Men: Im Jahr 2000 hatte die Technik nämlich endlich zu den Bildern der Comic-Hefte aufgeholt. Waren die Superkräfte der Helden bis dato nur in Ausnahmefällen wirklich gut umsetzbar gewesen, änderte sich das nun rasant.

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Der Film spielte gut das Doppelte seines Budgets an den US-Kinos und noch einmal dieselbe Summe im Rest der Welt ein. Damit war der Start für ein filmisches Wettrüsten gegeben. Denn nachdem Fox mit diesem Film Erfolg hatte, wollten auch andere Studios mit Superhelden-Filmen Geld verdienen.

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Die Konkurrenz will auch an Superhelden verdienen 
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Achranon 05. Sep 2020

Erstaunlich gut gealtert. Die Spezialeffekte sind auch heute noch völlig ok und die...

asd 01. Sep 2020

Ich finde das X-Men Universum hat ein ganz anderes Problem super gelöst nämlich was...

Golressy 01. Sep 2020

So wahr. Nicht jeder Geschmack. X-Men hatte auf jeden Fall Starbesetzung aus aus mehreren...

isaccdr 31. Aug 2020

Also das es was es auch ist. Wobei mittelmäßig hier noch sehr wohlwollend ausgedrückt ist.

isaccdr 31. Aug 2020

Äh... What? Shared Universe? Tud mir leid, ist das Ironie?


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