Superhelden im Kino: Wie die X-Men das Superhelden-Kino revolutionierten

Als Bryan Singers Film X-Men am 31. August 2000 in den deutschen Kinos anlief, galt die Produktion als Risiko. Traditionell liefen Comic-Verfilmungen nicht besonders gut: Auf jeden Erfolg wie Superman - Der Film (1978) oder Batman (1989) kam eine ganze Reihe teurer Fehlversuche wie Howard the Duck (1986), The Shadow (1994) oder The Phantom (1996).
Entsprechend war X-Men für das Produktionsstudio 20th Century Fox, das seit einigen Jahren die Verfilmungsrechte an den populären Mutanten-Comics hielt, kein Film oberster Priorität. In den 1990er Jahren gab es bereits verschiedene Drehbücher, der richtige Spin für den Film wurde aber erst mit Singer als Produzent gefunden.