Die Konkurrenz will auch an Superhelden verdienen

Fox produzierte flugs ein Sequel zu X-Men, das bei Publikum und Kritik noch besser ankam. Unterdessen zog Sony mit Spider-Man von Sam Raimi und Ghost Rider mit Nicolas Cage nach. Fox hatte außerdem Daredevil, Elektra und die Fantastic Four, während Universal Ang Lee den unglaublichen Hulk entfesseln ließ.

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Die Superhelden hatten gemeinsam, dass sie alle Helden des Marvel-Kosmos waren - doch von einem zusammenhängenden filmischen Universum konnte zu diesem Zeitpunkt keine Rede sein. Die Kontinuität und innere Verbundenheit der Comics wurden auf dem Weg ins Kino zerrissen, weil jedes Studio mit jeder Figur und jedem Team ein eigenes Franchise starten wollte. Crossover stand dabei nicht auf den Plan.

Stattdessen fanden sich nur Einzelkämpfer auf der Leinwand - und die meisten Filme waren Misserfolge. Nur die X-Men mit ihren Sequels und Spider-Man mit seiner Trilogie trotzten dem und zeigten, wozu Superhelden-Filme fähig sind: große, auch emotional mitreißende Actionfilme, die die Superkräfte nicht als Hauptverkaufsargument sahen, sondern sie und die Helden in packende Geschichten einbetteten.

Marvel konnte von eigenen Filmen nur träumen

Das Konzept eines Shared Universe, wie es heutzutage dank der Marvel Studios gang und gäbe ist, war damals noch weit entfernt. Vor allem Marvel selbst. Der Comic-Verlag war zur Mitte der 1990er Jahre bankrott, erholte sich dann zwar, konnte aber von eigenen Filmen nur träumen.

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Die Film-Rechte an Marvel-Figuren wurden für lächerlich geringe Summen verkauft, so dass der schon seit 1993 existenten Firma Marvel Studios der Zugriff auf einige der populärsten Helden fehlte, darunter X-Men, Spider-Man und die Fantastic Four.

Nur deswegen bekam Iron Man seinen eigenen Film. Die Marvel Studios setzten alles auf eine Karte, ein Budget von 140 Millionen US-Dollar floss in Iron Man. Demgegenüber standen später weltweite Einnahmen von fast 600 Millionen US-Dollar. Das Risiko, einen Kredit über 525 Millionen US-Dollar aufzunehmen, um zum Filmstudio zu werden, hatte sich ausgezahlt.

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Iron Man war im Jahr 2008 der erste Film, bei dem Marvel die volle Kontrolle hatte und entsprechend den Grundstein dafür legen konnte, filmisch etwas zu machen, das mit den Comics seit Jahrzehnten gut funktionierte: Marvel Studios wollte ein eigenes, in sich stimmiges, miteinander verzahntes Film-Universum, das noch dazu auf einen Höhepunkt zulaufen sollte.

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 Superhelden im Kino: Wie die X-Men das Superhelden-Kino revolutioniertenDie Idee des Shared Universe findet den Weg ins Kino 
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Achranon 05. Sep 2020

Erstaunlich gut gealtert. Die Spezialeffekte sind auch heute noch völlig ok und die...

asd 01. Sep 2020

Ich finde das X-Men Universum hat ein ganz anderes Problem super gelöst nämlich was...

Golressy 01. Sep 2020

So wahr. Nicht jeder Geschmack. X-Men hatte auf jeden Fall Starbesetzung aus aus mehreren...

isaccdr 31. Aug 2020

Also das es was es auch ist. Wobei mittelmäßig hier noch sehr wohlwollend ausgedrückt ist.

isaccdr 31. Aug 2020

Äh... What? Shared Universe? Tud mir leid, ist das Ironie?



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