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Jörg Dorn, Siemens
Jörg Dorn, Siemens (Bild: TU Chemnitz)

Supergrid: Europa kann sich mit erneuerbaren Energien versorgen

Jörg Dorn, Siemens
Jörg Dorn, Siemens (Bild: TU Chemnitz)

Ein intelligentes Supergrid könnte wesentlich dazu beitragen, Europas Energiebedarf komplett über erneuerbare Energien zu decken. Daran wird bereits gearbeitet.

Josef Lutz, Professor für Leistungselektronik an der TU Chemnitz, hält ein europäisches Supergrid für erneuerbare Energien für machbar. Tunesien könnte ein möglicher Lieferant von Solarstrom werden.

  • Modell einer HGÜ-Umrichter-Station
  • Jörg Dorn, Siemens auf dem SSD 2012
  • Josef Lutz, Professor für Leistungselektronik an der TU Chemnitz
Modell einer HGÜ-Umrichter-Station

Um die Versorgung Europas mit Strom aus regenerativen Quellen zu realisieren, würden wegen des schwankenden Angebots von Sonne und Wind große zusätzliche Energiespeicher wie Pumpspeicherkraftwerke notwendig. Wenn für die Energieerzeugung jeweils die ertragreichsten Standorte ausgewählt würden, könnten sich regionale Erzeuger und industrielle Großtechnik sinnvoll ergänzen. Um dies zu erreichen, ist ein großräumiger, elektronisch gesteuerter Energieausgleich geeignet, welcher Solar- und Windkraftanlagen von Südeuropa bis nach Nordeuropa und viele regionale Erzeuger einschließt. Auf diese Weise lassen sich teure Speicher sowie konventionelle Reservekraftwerke weitgehend vermeiden und vorhandene Speicher können überregional besser genutzt werden.

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"Die Technik der Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung - kurz HGÜ - ist dafür sehr gut geeignet", sagte Lutz. Die Energieübertragung sei damit auch über sehr große Strecken verlustarm möglich.

Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung in China bereits Realität

In China sei eine solche HGÜ-Leitung mit 800 kV und 6,4 GW von Xiangjiaba im Nordosten der chinesischen Provinz Yunnan bis zum Ballungszentrum Schanghai über eine Entfernung von mehr als 2.000 km in Betrieb gegangen, erklärte Jörg Dorn, Entwicklungsleiter für Power Transmission Solutions bei Siemens. Eine Hochspannungs-Gleichstrom-Leitung kann gegenüber einer 380-kV-Freileitung bei gleichem Leitungsquerschnitt - also gleichem Einsatz von Metall - deutlich größere Energiemengen übertragen. Bei einer Freileitung beträgt der Landschaftsverbrauch im Vergleich nur etwa ein Drittel.

Weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit wurde diese Technik inzwischen wesentlich weiterentwickelt. Die zur Umwandlung des Gleichstroms in Drehstrom notwendigen Konverter hätten einen Entwicklungsstand erreicht, der höchste Zuverlässigkeit und Energieeffizienz auch an großen verzweigten HGÜ-Netzen ermögliche, erläuterten die Wissenschaftler. Ohne prinzipielle Begrenzung der Entfernung seien Erdkabel, Seekabel und Freileitungen in Kombination einsetzbar, so dass Siedlungs- und Landschaftsschutzgebiete geschont werden könnten.

Erfinder des Modular Multilevel Converters für erneuerbare Energien 

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Chevarez 19. Apr 2012

Aber erst 2018. ;-)

SoniX 16. Apr 2012

hehehe... Das finde ich am besten: Ein Unfall einer Atommülllagerstätte, weil eine...

Testdada 15. Apr 2012

Deine Traumwelt mag ja gut und recht sein, aber auch dieser Artikel ist höchst...

Komischer_Phreak 13. Apr 2012

Ich würde sagen, Du hast das System selbst noch nicht verstanden. Es ist ziemlich egal...

Testdada 13. Apr 2012

Sry, aber das muss ich jetzt nicht mehr auseinandernehmen. In diesem Beitrag ist...



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