• IT-Karriere:
  • Services:

Probleme zum Thinkpad-Jubiläum

Es wäre auch höchste Zeit. Zum 25. Jubiläum seiner legendären Laptopmarke Thinkpad türmen sich vor Yang die Probleme auf. Der PC-Markt ist massiv geschrumpft und es gibt branchenweit kaum Hoffnung auf neues Wachstum. Die Laptops bringen zwar immer noch gutes Geld ein. Lenovo ist der profitabelste Hersteller der Branche und PCs und Laptops erwirtschaften noch immer 30 Milliarden der 43 Milliarden Dollar Jahresumsatz.

Stellenmarkt
  1. Sikla GmbH, Villingen-Schwenningen
  2. Vodafone GmbH, Düsseldorf, Unterföhring, Köln

Aber der Trend zeigt nach unten. Wachstum in den Bereichen Gaming-PC, Detachables (abnehmbarer Bildschirm, als Tablet nutzbar) und Workstations sollen das Kerngeschäft stabilisieren. In der nächsten Welle müssen VR- und AR-Brillen wegbrechendes PC-Geschäft ersetzen.

Analysten werden zunehmend unruhig. "Die PCs sind eine starke Cashcow", sagt zum Beispiel Gokul Hariharan von JP Morgan. "Aber die beiden neuen Sparten - Server und Mobile - haben nicht wie erwartet eingeschlagen. In der Tat machen sie Verluste." Jüngst hat Citibank seine Gewinnprognosen für 2018 um 20 Prozent zurückgenommen und die für 2019 um 24 Prozent. Dabei hatte Lenovo nach hohen Verlusten 2016 erstmals wieder die Gewinnzone erreicht.

Lenovo braucht ein neues Thinkpad

Lenovo braucht dringend ein neues Thinkpad. 1992 nach dem Vorbild einer japanischen Bento-Box gestaltet und zunächst für 8.000 bis 10.000 Dollar angeboten, schrieben die ThinkPads schnell Geschichte. Der eigentliche Erfinder, IBM, setzte 25 Millionen Stück ab. Nach der Übernahme der Sparte verkaufte Lenovo weitere 100 Millionen.

Der größte Werbecoup gelang eher zufällig, als Richter Lance Ito im berühmten O.J. Simpson-Mordprozess 1995 jeden Tag einen IBM 755C ThinkPad mit DX2 66Mhz-Prozessor auf dem tagtäglich in Millionen Haushalte live übertragenen Richtertisch hatte. IBM erreicht einen ungeahnten Bekanntheitsschub in der breiten Öffentlichkeit. Mit einem Bendy auf einem Richtertisch könnte das vielleicht noch mal gelingen. Aber kaum mit Serverschränken im Keller.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Supercomputer und Datencenter: Lenovos Zukunft sind die Datencenter
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Hardware-Angebote

Anonymer Nutzer 29. Jun 2017

Was ändert ein anderes Gegenbeispiel daran? Du (bzw. Geizhals.de) zählst bei lenovo jede...

pk_erchner 28. Jun 2017

warum liegt hier Lenovo 500¤ über Dell ? weil es lenovo ist ? https://gh.de/?cat=nb&xf...

pk_erchner 28. Jun 2017

wir sind hier im Westen ja ziemlich amerikanisiert ... Think! würde sich anbieten klingt...

gaelic 28. Jun 2017

Danke. Bitte in Zukunft solche Klatschblatt Überschriften vermeiden.

Ranessin 28. Jun 2017

Bei Leuten, die das sagen, frage ich mich, ob deren Arbeit eventuell aus Youtubeschauen...


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 6800 (XT) im Test mit Benchmarks

Lange hatte AMD bei Highend-Grafikkarten nichts zu melden, mit den Radeon RX 6800 (XT) kehrt die Gaming-Konkurrenz zurück.

Radeon RX 6800 (XT) im Test mit Benchmarks Video aufrufen
Cyberpunk 2077: So wunderbar kaputt!
Cyberpunk 2077
So wunderbar kaputt!

Auch nach einem Monat mit Cyberpunk 2077 sind uns schlechte Grafik auf der PS4 oder die zahlreichen Bugs egal. Die toll inszenierte Dystopie macht uns nachdenklich und wird über Jahre unerreicht bleiben. Achtung, Spoiler!
Ein IMHO von Tobias Költzsch und Sebastian Grüner

  1. CD Projekt Red Crunch trifft auf Cyberpunk 2077
  2. Open Source Niemand hat die Absicht, Sicherheitslücken zu schließen
  3. Disney+ Disney muss seinen Katalog aufstocken

Data-Mining: Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen
Data-Mining
Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen

Betreiber von Onlineshops wollen wissen, was sich verkauft und was nicht. Mit Data-Mining lassen sich aus den gesammelten Daten über Kunden solche und andere nützliche Informationen ziehen. Es birgt aber auch Risiken.
Von Boris Mayer


    IT-Security outsourcen: Besser als gar keine Sicherheit
    IT-Security outsourcen
    Besser als gar keine Sicherheit

    Security as a Service (SECaaS) verspricht ein Höchstmaß an Sicherheit. Das Auslagern eines so heiklen Bereichs birgt jedoch auch Risiken.
    Von Boris Mayer

    1. Joe Biden Stellenanzeige im Quellcode von Whitehouse.gov versteckt
    2. Sturm auf Kapitol Pelosis Laptop sollte Russland angeboten werden
    3. Malware Offenbar Ermittlungen gegen Jetbrains nach Solarwinds-Hack

      •  /