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Supercomputer: Huawei und Intel kooperieren, JSC rüstet Jureca auf

Für ein gemeinsames HPC-Projekt (High Performance Computing) wollen Huawei und Intel zusammenarbeiten. Unter anderem soll ein Innovation Center für Supercomputer in München entstehen. Derweil plant das Jülich Supercomputing Centre, das Jureca-System per Booster um fünf Petaflops zu verstärken.

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Huawei und Intel kooperieren.
Huawei und Intel kooperieren. (Bild: Huawei)

Im Supercomputer-Bereich tut es sich etwas in Deutschland: Auf der Hannover Messe haben Huawei und Intel eine Absichtserklärung verkündet, gemeinsam Lösungen und Produkte für das HPC-Segment zu entwickeln. Diese sollen aus Huawei-Servern und Cloud-Plattformen bestehen, die mit Intels Xeon-Prozessoren, Xeon-Phi-Beschleunigern und Omni-Path-Fabrics bestehen. Parallel dazu sollen drei Innovation Center im chinesischen Shenzhen und Chengdu sowie bei München entstehen. Dort möchten Huawei und Intel unter anderem Anwendungen optimieren und technisches Training durchführen, hinzu kommen Marketing-Events weltweit.

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Das Jülich Supercomputing Centre (JSC) wiederum möchte den "modularen Superrechner der nächsten Generation" entwickeln. Zusammen mit Dell und Partec solle ein Cluster-Booster entstehen, der auf moderne Simulationscodes zugeschnitten ist und bewusst keine homogene Hardware-Architektur aufweist. Er wird an das Jureca-System (Jülich Research on Exascale Cluster Architectures) angeschlossen und setzt auf Beschleuniger. Das JSC verwendet hierzu Xeon Phi 7250-F mit Knights-Landing-Technik. Die Rechenkarten nutzen x86-Kerne, das F-Suffix beschreibt die Fabric-Variante.

Basierend auf Dell-Servern (C6230P) soll der Cluster-Booster die theoretische Rechenleistung des Jureca-Supercomputers um 5 auf 6,7 Petaflops steigern. Bisher verwendet das System rund 50.000 CPU-Kerne in Form von Xeon E5-2680 v3 (Haswell) und Nvidia-Beschleuniger (Tesla K80/K40).

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