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Supercharger: Tesla will mit flexiblen Ladepreisen Staus verhindern

Tesla-Fahrer sollen ihre Elektroautos zu Randzeiten am Supercharger günstiger laden können.
/ Andreas Donath
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Supercharger-Ladesäule (Bild: Pexels)
Supercharger-Ladesäule Bild: Pexels / CC0 1.0

Tesla versucht in den USA, die Ladesäulen seines Supercharger-Netzwerks besser auszulasten und experimentiert dazu mit unterschiedlichen Preisen. Zu Hauptverkehrszeiten steigen die Preise, in Nebenzeiten ist es günstiger, das Elektroauto zu laden.

In Kalifornien begannen die Tests Ende 2020. Dort kostete das Laden außerhalb der Spitzenlastzeiten nur 0,09 US-Dollar pro kWh. Das ist ein Drittel des Preises, der sonst anfällt.

Laut einem Bericht von Electrek(öffnet im neuen Fenster) erprobt Tesla die flexiblen Preismodelle jetzt auch in Norwegen und Schweden. Das Unternehmen werde ab 20. Februar 2021 an drei aufeinanderfolgenden Samstagen einen Rabatt von 50 Prozent anbieten, sagte ein Tesla-Sprecher im norwegischen Fernsehsender TV2(öffnet im neuen Fenster).

Tesla hatte im Januar 2021 eine Karte veröffentlicht, die den geplanten weiteren Ausbau seines Supercharger-Netzwerks zeigt. Darauf sind auch einige neue Stationen in Deutschland.

Das Laden am Supercharger wird hierzulande auch ohne flexible Preisgestaltung teurer. Die Kilowattstunde kostet künftig 0,36 Euro statt wie bisher 0,35 Euro. Das Blockieren von Ladestationen wird künftig einen Euro pro Minute kosten. Um zu verhindern, dass die Supercharger von Autos besetzt werden, deren Ladevorgang abgeschlossen ist, führte Tesla 2016 eine Blockiergebühr ein.


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