Abo
  • IT-Karriere:

Super MCharge: Smartphone-Akku in 20 Minuten voll geladen

Meizu hat eine neue Schnellladetechnik für Smartphone-Akkus vorgestellt. Super MCharge soll nur etwas mehr als eine Viertelstunde brauchen, um einen 3.000-mAh-Akku vollständig zu laden. Hitzeprobleme soll es dabei nicht geben.

Artikel veröffentlicht am ,
Meizu zeigt Super MCharge auf dem MWC 2017.
Meizu zeigt Super MCharge auf dem MWC 2017. (Bild: Ingo Pakalski/Golem.de)

Wenn der Akku im Smartphone leer ist, darf es oft nicht lange dauern, bis er wieder geladen ist. Verschiedene Schnellladetechniken sorgen hier bereits für Abhilfe. Qualcomms aktuelles Quick Charge 3.0 kann einen leeren Smartphone-Akku in einer halben Stunde auf einen Akkustand von 70 Prozent bringen. Ein neues Verfahren des chinesischen Smartphone-Herstellers Meizu namens Super MCharge verspricht eine verkürzte Wartezeit.

Spezialkabel unterstützt bis zu 160 Watt

Stellenmarkt
  1. ATCP Management GmbH, Berlin
  2. SBS seebauer business solutions GmbH, Weyarn

In 20 Minuten soll ein vollständig leerer Smartphone-Akku mit 3.000 mAh vollständig geladen sein. Das ist nur mit speziellen Netzteilen und Kabeln möglich. Qualcomms Schnellladetechniken setzen ein spezielles Netzteil voraus, um die Schnellladung durchzuführen. Beim Meizu-Verfahren liefert das Netzteil bis zu 55 Watt, um den Akku in der hohen Geschwindigkeit aufladen zu können. Der Hersteller hat ein spezielles Kabel entwickelt, das für bis zu 160 Watt geeignet sein soll.

Meizu verspricht, dass die Hitzeentwicklung dabei geringer als beim derzeitigen Qualcomm-Ladestandard sein soll. Demnach wird das Smartphone maximal 38 Grad warm, während ein Smartphone durch Quick Charge 3.0 durchaus 44 Grad warm werden kann. Damit soll das Smartphone bedenkenlos während des Ladevorgangs verwendet werden können.

Qualcomms Quick Charge 4 kommt früher

Es wird noch dauern, bis die Technik auf den Markt kommen wird. Meizu sagte Golem.de, dass der Hersteller erwartet, die Technik in ein bis zwei Jahren serienreif zu haben. Noch sei nicht entschieden, ob die Schnellladetechnik dann nur in Meizu-Smartphones verwendet wird oder ob das Verfahren auch anderen Herstellern angeboten wird.

Auch Qualcomm hat seine Schnellladetechnik überarbeitet und bereits Quick Charge 4 vorgestellt. Damit soll der Smartphone-Akku in 5 Minuten zu 50 Prozent geladen sein, so dass ein Smartphone wieder eine ganze Weile verwendet werden kann. Diese Technik wird in allen Smartphones enthalten sein, die Qualcomms Snapdragon 835 verwenden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. 2,99€
  3. 4,99€
  4. 3,99€

torrbox 01. Mär 2017

Akkuwechsel ist in der Tat nahezu ideal. Man ist nach spätestens 90s wieder einsatzbereit...

ScaniaMF 01. Mär 2017

Ich denke eine verkürzte Ladezeit steht außer Frage. Wenn ich es richtig gelesen habe...


Folgen Sie uns
       


OnePlus 7 Pro - Test

Das Oneplus 7 Pro hat uns im Test mit seiner guten Dreifachkamera, dem großen Display und einer gelungenen Mischung aus hochwertiger Hardware und gut laufender Software überzeugt.

OnePlus 7 Pro - Test Video aufrufen
Bethesda: Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt
Bethesda
Ich habe TES Blades für 5,50 Euro durchgespielt

Rund sechs Wochen lang hatte ich täglich viele spaßige und auch einige frustrierende Erlebnisse in Tamriel: Mittlerweile habe ich den Hexenkönig in TES Blades besiegt - ohne dafür teuer bezahlen zu müssen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades erhält mehr Story-Inhalte und besseres Balancing
  2. Bethesda TES Blades ist für alle verfügbar
  3. TES Blades im Test Tolles Tamriel trollt

Zulassung autonomer Autos: Der Mensch fährt besser als gedacht
Zulassung autonomer Autos
Der Mensch fährt besser als gedacht

Mehrere Jahre haben Wissenschaftler und Autokonzerne an Testverfahren für einen Autobahnpiloten geforscht. Die Ergebnisse sprechen für den umfangreichen Einsatz von Simulation. Und gegen den schnellen Einsatz der Technik.
Von Friedhelm Greis

  1. Einride T-Pod Autonomer Lkw fährt in Schweden Waren aus
  2. Ingolstadt Audi vernetzt Autos mit Ampeln
  3. Wasserkühlung erforderlich Leistungshunger von Auto-Rechnern soll stark steigen

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

    •  /