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Verfügbarkeit und Fazit

Wir können in Dörfern umherlaufen, kurze Gespräche führen, an Gebäuden herumkraxeln, Kisten zerstören und Münzen sammeln, die sich in Crazy-Cap-Shops für Energie und neue Outfits wie Shorts im Pilz-Design eintauschen lassen, oder ein Minispiel wie ein Rennen absolvieren: Hier ist Mario mehr Abenteuer als klassisches Jump-and-Run.

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Das Durchstöbern auch der letzten Ecken und Winkel jeder Welt ist unabdingbar. Überall sind Monde versteckt, die wir benötigen, um damit sein Luftschiff in Hutform anzutreiben. Es bedarf immer einer gewissen Anzahl an Monden als Treibstoff, um in die nächste Welt fliegen zu können. Beschleunigen lässt sich die Suche, indem wir bei Toad gegen Münzgeld Schatzkarten kaufen, oder indem die separat erworbenen Amiibos verbunden werden. Ist eine Welt erstmals bereist, lässt sie sich via Übersichtskarte jederzeit per Tastendruck erneut besuchen.

Die Abwechslung zwischen den Arealen könnte kaum größer sein. Mario ist in einer an New York angelehnten Großstadt ebenso unterwegs wie in einem Dschungel und in einer Wüste. Er springt durch Strandlandschaften ebenso wie durch Eis- und Wasser-Welten sowie durch viele weitere Areale. Jede Welt strotzt nur so vor schräger Figuren, Gebäuden und vor allem vor Ideen, wie sich Monde und Münzen an den abgelegensten Orten verstecken lassen.

Die Grafik von Super Mario Odyssey ist schön anzusehen. Alles ist kunterbunt und detailreich umgesetzt, alle Animationen sind flüssig - aber im Vergleich zu Wii-U-Titeln wirkt alles qualitativ eher wie ein Update, nicht wie ein Quantensprung. Gleiches gilt für die schöne Soundkulisse und die typischen Fantasiegesprächslaute, die die deutschen Bildschirmtexte begleiten.

Super Mario Odyssey ist für Nintendo Switch verfügbar und kostet rund 60 Euro. Im Koopmodus können zwei Spieler vor Ort (Sofa-Koop) gemeinsam antreten, dann steuert einer Mario und der andere die Mütze. Die USK hat dem Programm eine Freigabe ab sechs Jahren gegeben.

Fazit

Die Story von Super Mario Odyssey ist altbekannt, die Figuren sowieso, und auch bei Gameplay und Technik erfindet Nintendo nichts neu. Super Mario Odyssey wirkt trotz der frei erkundbaren Welten auf den ersten Blick nicht atemberaubend anders als die Vorgänger. Trotzdem ist das Spiel wohl einer der besten Plattformer überhaupt, weil sich zu den bekannten Stärken wie der fantastischen Spielbarkeit, dem abwechslungsreichen Leveldesign und einer überbordenden Fülle an großartigen Momenten, Objekten und Szenerien vor allem zwei neue Elemente gesellen.

Da ist einerseits der Fokus auf das Erkunden: Super Mario Odyssey ermuntert den Spieler, auch die letzten Ecken auf dieser großen Weltreise zu ergründen und alle verfügbaren Moves und Hilfsmittel einzusetzen, um überall hinzukommen. Zweitens gibt es den neuen Mützen-Kumpel: Dank Cappy schlüpft der Spieler andauernd in neue Rollen, mit ganz eigenen Bewegungen und Fähigkeiten, was zu mehr Variabilität und immer neuen Spielsituationen führt. In Kombination mit der tollen Lernkurve und dem Riesenumfang gelingt es Nintendo so einmal mehr, der gigantisch hohen Erwartungshaltung an ein neues Mario-Spiel gerecht zu werden. Anders als bei Breath of the Wild wird sie allerdings nicht derart übertroffen.

 Super Mario Odyssey im Test: Heldenhafte Mütze rettet Prinzessin
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Elgareth 02. Nov 2017

Wenns denn welche gäbe... finde mal hochwertige, lange AAA-Titel mit Couch-Koop, da wird...

Lehmroboter 30. Okt 2017

Das würde ich, zumindest für Deutschland als reine Spekulation ansehen. Aktuell sehe...

theonlyone 27. Okt 2017

Objektiv werden Spiele natürlich besser, da auch viel mehr Geld reingesteckt wird. Die...

NMN 27. Okt 2017

Als Primekunde sollte man von Amazon informiert werden, wenn Leistungen eingeschränkt...

theonlyone 27. Okt 2017

Das Spiel ist einfach viel zu einfach. Viele Monde sind so einfach zu bekommen da kommt...


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