Super Mario Maker im Test: Klempner Marke Eigenbau

Jump-and-Run zum Selbermachen: Mit Super Mario Maker gibt Nintendo den Spielern die Möglichkeit, ihre eigenen Plattformlevel zu gestalten - und somit Fallen, Power-ups und andere Extras mal auf ganz eigene Art und Weise zu kombinieren.

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Artwork von Super Mario Maker
Artwork von Super Mario Maker (Bild: Nintendo)

Der Einstieg in Super Mario Maker erinnert an beste NES-Zeiten. Mario muss hüpfen, ausweichen, einsammeln - um dann festzustellen, dass sein Level noch gar nicht fertig ist. Als Erstes darf der Spieler also die Einstiegswelt beenden, bevor der Gang ins Hauptmenü wartet und Spieler ihre Welten ganz nach eigenen Vorstellungen gestalten können.

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Nintendo beschränkt sich bei dem Leveleditor auf klassische 2D-Hüpfspiele, lässt dem Spieler aber die Wahl bei Level-Länge und den Design-Sets. Vorlagen aus Super Mario Bros, Super Mario Bros 3, Super Mario World und New Super Mario Bros. U stehen also zur Verfügung, auch während der Erstellung kann man jederzeit wechseln.

Das Gestalten der Plattformen ist denkbar einfach und findet komplett auf dem Screen des Gamepads statt. Per Stylus wird der gewünschte Baustein wie Klötze oder Röhren ausgewählt und dann in der Welt platziert. Mit einem Radiergummi lassen sich Aktionen rückgängig machen, per Drag-and-Drop werden Extras wie Flügel, Power-ups, aber auch Kontrahenten in die Elemente reingezogen.

Per Druck auf den Startknopf lässt sich der eigene Level ausprobieren - um herauszufinden, ob er auch wirklich spielbar ist. Letzteres setzt Nintendo voraus, bevor eine neue Welt mit der Community geteilt werden kann. Bevor nicht der Erweis erbracht ist, dass die Welt passierbar gestaltet wurde, sind Uploads nicht möglich. Ebenso können sich Spieler natürlich an unzähligen zur Verfügung gestellten Eigenbauten probieren.

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Wer keine Lust auf Baukasten hat, sondern lieber direkt spielt, kann aus dem Hauptmenü auch direkt in den Spielmodus wechseln und sich neuen Herausforderungen stellen, etwa einer vorgegebenen Anzahl an Levels mit begrenzter Lebensanzahl. Das macht zwar durchaus Spaß, ist mit einem "richtigen" Mario-Actionspiel auf Grund der zerhackten Darbietung trotzdem nicht vergleichbar.

Für Auflockerung sorgen ein paar neue Extras. Mit dem Mystery Mushroom etwa verändern sich Charaktere im Spiel nach dem Zufallsprinzip. Wer will, kann zum Freischalten neuer Helden übrigens auch seine Amiibo-Figuren verwenden; der Editor wird zudem auch in einer Sonderedition inklusive 8-Bit-Mario-Amiibo verfügbar sein.

Super Mario Maker erscheint am 11. September 2015 für Wii U. Das Spiel kostet etwa 45 Euro und ist von der USK ohne Alterseinschränkung freigegeben.

Fazit

Wer schon immer seine eigene Mario-Welt erstellen wollte, wird begeistert sein: Super Mario Maker ist kinderleicht zu bedienen. Trotzdem bietet es die Möglichkeit, spannende und ausgefallene, aber auch ganz klassische und sehr motivierende Welten zu basteln. Für Jump-and-Run-Spieler hingegen ist der Titel nur ein netter Zeitvertreib, was auf die Langzeitmotivation drücken dürfte. Ob der Vollpreis gerechtfertigt ist, hängt also sehr davon ab, wie hoch die eigene Maker-Motivation ist.

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Andre S 10. Sep 2015

Wär geil wenn man eine 3DS und eine Wii U variante verbinden könnte und aufm 3ds auf alle...

Garius 09. Sep 2015

Wenn es denn Gratis Inhalte sind, natürlich. Aber genau das ist ja der Punkt. Ich kann...

theonlyone 09. Sep 2015

Der ganze Sinn von einem Editor ist das du damit deine Level baust. Das ein paar...

Garius 09. Sep 2015

Dann stell ich mich mal in diese Schlange ^^



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