Abo
  • IT-Karriere:

Super Mario Maker 2: Nintendos mysteriöser Zwist mit einem Baumeister

Ausgerechnet die erfolgreichen und beliebten Levels von einem besonders engagierten Fan löscht Nintendo in den USA, er steht ebenso wie die Community vor einem Rätsel. Am Pseudonym GrandPooBear liegt es angeblich nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Artwork von Super Mario Maker 2
Artwork von Super Mario Maker 2 (Bild: Nintendo)

Mit nicht nachvollziehbaren Löschungen bringt Nintendo derzeit die eigene Community und viele Streamer gegen sich auf. Grund: Das Unternehmen löscht immer wieder ausgerechnet die ebenso erfolgreichen wie hochgelobten Levels von GrandPooBear für Super Mario Maker 2. GrandPooBear entwirft seit Jahren immer wieder neue Spielabschnitte, erst für Super Mario Maker und nun für den zweiten Teil.

Stellenmarkt
  1. Folkwang Universität der Künste, Essen, Köln
  2. Dataport, Hamburg

Gerade erst hat Nintendo einen besonders herausfordernden Level mit geringer Schwerkraft aus dem Angebot entfernt. Dabei galt Low Gravity als gelungen, er wurde stark nachgefragt - allein die Streams auf seiner Basis haben mehrere Hunderttausend Abrufe erreicht. Von den ebenfalls sehr erfolgreichen Levels für das erste Super Mario Maker hat Nintendo mittlerweile alle gelöscht.

Warum Nintendo Low Gravity gelöscht hat, ist völlig unklar. Relativ naheliegend erscheint der Verdacht, dass es am Pseudonym liegt: "Poo" ist so etwas wie ein verniedlichendes Wort für "Kacke". Allerdings habe Nintendo ihm mehrfach gesagt, dass das nicht der Grund sei. Außerdem tauche das Wort vereinzelt sogar in Spielen von Nintendo auf, schreibt GrandPooBear auf Twitter.

Einen anderen Grund hat Nintendo nicht genannt, sondern Low Gravity einfach entfernt und dann in einer kurzen automatisierten Mitteilung geschrieben, dass die Entscheidung "final" sei. Die Löschungen könnten auch daran liegen, dass GrandPooBear in seinem Streams gelegentlich Themen wie das Hacken von ROMs streift, schreibt das Magazin Polygon. Warum dann aber Levels - die ausdrücklich nicht gegen Vorgaben des Herstellers verstoßen - gelöscht werden, lässt sich kaum erklären.

Auf Twitter äußert sich GrandPooBear recht verzweifelt. Er als Fan von Nintendo würde alles tun, um mögliche Probleme aus der Welt zu schaffen, schreibt er. Aber dazu müsste sich das Unternehmen entsprechend äußern. Derzeit habe er schlicht das Gefühl, dass sie ihn "einfach hassen."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-60%) 23,99€
  2. (u. a. Wolfenstein: Youngblood, Days Gone, Metro Exodus, World War Z)
  3. 3,99€

wupme 20. Jul 2019 / Themenstart

Auch da kann man filtern du scheinst nur nicht im Stande zu sein mit der simplen...

sme (Golem.de) 19. Jul 2019 / Themenstart

Hallo, dass die Werbung manchmal zu langsam lädt, stimmt. Wir versuchen hier zu...

nachgefragt 19. Jul 2019 / Themenstart

Bis ich gesehen habe, dass Nintendo wenigstens eine Familienmitgliedschaft anbietet war...

nachgefragt 19. Jul 2019 / Themenstart

Der Aktienkurs von Nintedo hat sich seit Release der Switch verdreifacht. Nach deiner...

Astorek 18. Jul 2019 / Themenstart

Richtige Antwort, falsche Begründung: Natürlich überwiegt der Schrott (bei Millionen an...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Smarte Wecker im Test

Wir haben die beiden smarten Wecker Echo Show 5 von Amazon und Smart Clock von Lenovo getestet. Das Amazon-Gerät läuft mit dem digitalen Assistanten Alexa, auf dem Lenovo-Gerät läuft der Google Assistant. Beide Geräte sind weit davon entfernt, smarte Wecker zu sein.

Smarte Wecker im Test Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

Erdbeobachtung: Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien
Erdbeobachtung
Satelliten im Dienst der erneuerbaren Energien

Von oben ist der Blick auf die Erde am besten. Satelliten werden deshalb für die Energiewende eingesetzt: Mit ihnen lassen sich beispielsweise die Standorte für Windkraftwerke oder Solaranlagen bestimmen sowie deren Ertrag prognostizieren.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Rocketlab Kleine Rakete wird wiederverwendbar und trotzdem teurer
  2. Space Data Highway Esa bereitet Laser-Kommunikationsstation für den Start vor
  3. Iridium Certus Satelliten-Breitbandnetz startet mit 350 bis 700 KBit/s

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. Arbeit Hilfe für frustrierte ITler
  2. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  3. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt

    •  /