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Super Cruise: Cadillacs Autoassistenzsystem braucht Fahrerüberwachung

Die General-Motors-Tochter Cadillac will 2020 ihr Fahrassistenzsystem Super Cruise in allen Fahrzeugen anbieten. Super Cruise ist ein teilautomatisiertes System: Der Fahrer muss dabei überwacht werden, damit er nicht einschläft.
/ Andreas Donath
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Super Cruise (Bild: Cadillac)
Super Cruise Bild: Cadillac

Das teilautomatisierte Fahrassistenzsystem Super Cruise von General Motors soll nach Angaben des Herstellers(öffnet im neuen Fenster) (.Docx) ab 2020 für alle Cadillac-Modelle verfügbar sein. Nach 2020 wird Super Cruise dann auch bei anderen GM-Marken eingeführt.

Die Super-Cruise-Fahrerassistenz arbeitet mit Lidar-Systemen und ist mit GPS ausgerüstet. Das Lidar scannt mit Laserstrahlen die Umgebung ab und kann Position und Geschwindigkeit von Objekten messen. Die Karten sind aktuell für 130.000 Meilen Autobahn in den USA und Kanada verfügbar. Wer Super Cruise nutzen will, braucht ein Abo bei Onstar.

Das Fahrerbeobachtungssystem hilft, dass der Fahrer aufmerksam bleibt und erkennt, wenn dieser zu nachlässig ist. Auch bei der Benutzung von Super Cruise muss der Fahrer immer aufpassen und darf kein Smartphone oder Tablet während der Fahrt nutzen.

Cadillac plant, bis 2023 auch V2X-Kommunikation in einem High-Volume-Crossover anzubieten und die Technologie schließlich auf das gesamte Cadillac-Portfolio auszuweiten. Mit V2X ist die Fahrzeug-zu-Umgebung-Kommunikation gemeint, mit der die Straßeninfrastruktur und andere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer und Fußgänger Daten austauschen können. So werden Autofahrer über gefährliche Straßenzustände, Ampelzustände und Baustellen informiert. Mit einer Reichweite von fast 300 Metern können Fahrer nachfolgender Autos sich so auf mögliche Bedrohungen einstellen.


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