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Super Cruise: Cadillac streicht Assistenzsystem wegen Chipmangels

Weil Halbleiter fehlen, wird der Cadillac Escalade nicht mit dem Assistenzsystem Super Cruise ausgeliefert, das automatisierte Fahrfunktionen ermöglicht hätte.
/ Andreas Donath
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Cadillac Escalade Supercruise (Bild: General Motors)
Cadillac Escalade Supercruise Bild: General Motors

General Motors muss wegen der weltweiten Halbleiterknappheit auf das Assistenzsystem Super Cruise im neuen Cadillac Escalade verzichten. Auch in den Limousinen CT4 und CT5 werde Super Cruise nun nicht eingebaut, berichtete das CNET-Magazin Roadshow.(öffnet im neuen Fenster) . Damit ist das Assistenzsystem von General Motors aktuell nicht käuflich zu erwerben.

Super Cruise benötigt eine Reihe von Sensoren, Software und Eye-Tracking-Funktionen, um es dem Fahrer zu ermöglichen, die Hände vom Lenkrad zu nehmen, wenn er auf vorher kartierten Straßen unterwegs ist. Eigentlich wollte Cadillac die Funktion in allen seinen Fahrzeugen anbieten, doch daraus wird vorerst nichts.

General Motors musste schon andere Funktionen streichen, um überhaupt Autos ausliefern zu können. So sei auf kabellose Handyladefunktionen, eine Start-Stopp-Automatik und bestimmte Radios verzichtet worden, berichtete The Verge.(öffnet im neuen Fenster)

Auch zahlreiche andere Automobilhersteller haben Probleme, die Teile für ihre Fahrzeuge zu beschaffen. Teilweise werden Arbeiter in Kurzarbeit geschickt, ganze Werke temporär geschlossen und Autos nicht gebaut.

Laut Skoda-Chef Thomas Schäfer wird beispielsweise die Volkswagen-Tochter in diesem Jahr rund 100.000 Autos weniger herstellen als geplant.


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