Super-Core: Vodafone Deutschland baut neue Rechenzentren
Vodafone baut in Berlin das erste in einer Reihe neuer Rechenzentren für seine Netzwerke, die das Unternehmen Super-Core-Standorte nennt. Das gab Vodafone Deutschland am 22. September 2016 bekannt(öffnet im neuen Fenster). Die Infrastruktur und neuen Technologien in den Super-Core-Standorten von Vodafone sollen "schon bald die Datenübertragung mit mehreren Gigabit pro Sekunde im Mobilfunk und per Glasfaserkabel" ermöglichen. Damit will sich Vodafone bereits auf 5G-Mobilfunk vorbereiten.
"Sie werden die Basis für die Verarbeitung riesiger Datenmengen und von Millionen zeitgleicher Telefongespräche in Höchstgeschwindigkeit. Bei immer größeren Datenmengen, die durch die Netze strömen, werden die Super-Core-Standorte Datenstaus verhindern und es Menschen, Smartphones und Maschinen ermöglichen, in Gigabit-Geschwindigkeit zu kommunizieren", sagte Eric Kuisch, Technik-Geschäftsführer von Vodafone Deutschland.
Neue Standorte 20-mal leistungsfähiger
"Keine näheren Angaben aus Wettbewerbsgründen" machte Unternehmenssprecher Dirk Ellenbeck auf Anfrage von Golem.de dazu, wie viele neue Rechenzentren und Server Vodafone errichtet. Vodafone investiere massiv in den Bau der neuen Super-Core-Standorte. Angaben zum Investitionsvolumen wurden nicht gemacht.
Heute verarbeitet ein Core-Standort täglich rund 1 TBit Daten. Mit der neuen Infrastruktur sollen die neuen Super-Core-Standorte 20-mal leistungsfähiger werden.
Für die Server wird die Kühlleistung im Gebäudeinneren vervierfacht. Die Super-Core-Standorte sind fast dreimal so groß wie herkömmliche Standorte. Die Rechenleistung pro Flächeneinheit ist viermal so hoch wie bisher.
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