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Super Bowl: Lady Gaga singt unter einer Flagge aus Drohnen

Intel hat in der Halbzeitpause des Super Bowl mehrere hundert Drohnen auf Formationsflug geschickt und unter anderem das Sternenbanner darstellen lassen. Allerdings war die Show nicht live.

Artikel veröffentlicht am ,
Lady Gaga beim Super Bowl: Amazon warb für Prime Air
Lady Gaga beim Super Bowl: Amazon warb für Prime Air (Bild: NFL/Screenshot: Golem.de)

Sternenbanner am Nachthimmel: Die US-Sängerin Lady Gaga hat in der Halbzeitpause des Super Bowl unter der US-Flagge gesungen, die von illuminierten Quadrocoptern am Himmel dargestellt wurde. Dazu sang sie unter anderem den Folk-Protestsong This Land Is Your Land.

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Rund 300 der unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) von Intel waren dafür im Einsatz. Nachdem diese zunächst die US-Flagge gebildet hatten, formierten sie sich anschließend zu den Logos der Sponsoren der Veranstaltung in der Halbzeitpause im Endspiel der US-Football-Liga. Der Onlinehändler Amazon nutzte zudem den Super Bowl, um für seinen Drohnenlieferdienst Prime Air zu werben.

Die Shooting Stars sind Show-Drohnen

Die Shooting Stars sind eigens für solche Lichtshows gebaut worden. Eine solche Drohne wiegt knapp 300 Gramm, wird von vier Rotoren angetrieben und ist mit farbigen Leuchtdioden ausgestattet. Die Software, mit der die Fluggeräte gesteuert werden, haben Intel und Ascending Technologies (Asctec) entwickelt. Intel hat Asctec Anfang 2016 übernommen.

Die Drohnen-Show war allerdings nicht live: Der Einsatz unbemannter Fluggeräte über der Großveranstaltung in Houston im US-Bundesstaat Texas war verboten. Außerdem hätte das Wetter eine Live-Darbietung verhindern können: Bei schlechtem Wetter wird das Dach des Stadions geschlossen.

Bei schlechtem Wetter ist das Dach zu

Deshalb habe sich Intel entschlossen, den Drohnenflug vorher aufzuzeichnen, erzählte Natalie Cheung von Intel der US-Tageszeitung US Today. Die Aufnahmen fanden am 30. Januar 2017 statt. Lady Gaga stand währenddessen auf dem Stadiondach.

Neun Tage sei sie in Houston gewesen, sagt Cheung. Für die Drohnenflüge brauchte Intel zudem eine Sondergenehmigung der US-Luftaufsichtsbehörde: Die Drohnen flogen nachts in einer Höhe von 213 Metern und zudem noch in der Nähe eines Flughafens.

Es war nicht der erste große Auftritt der Intel-Drohnen: Im vergangenen Jahr ließ Intel einen Schwarm aus 500 Drohnen in Sydney aufsteigen und erhielt dafür einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde.



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geeky 07. Feb 2017

Half-Time Shows aus welchen Jahren wäre sonst so zu empfehlen?

m9898 07. Feb 2017

Ich würde jetzt für solche Fälle eher denken, dass sie von außen via optischem Tracking...

mindo 07. Feb 2017

Ich bin überrascht, dass es doch echt war. Ich nahm an dass es mit Effekten in den...

GourmetZocker 07. Feb 2017

Super, danke!

markusmaletz... 07. Feb 2017

Das hier ist viel spannender: https://www.bitcraze.io/2017/02/crazyflie-on-the-catwalk-at...


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