SUNET: Forschungsnetz erhält 100 GBit/s und ROADM-Technologie

Nicht nur 100 GBit/s, sondern auch ROADM-Technologie von ADVA Optical Networking kommt bei SUNET zum Einsatz. Durch Add und Drop von Wellenlängen auf mehreren Glasfaserstrecken lassen sich die Verbindungen zwischen den Standorten nach Bedarf konfigurieren.

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ADVA-Plattform FSP 3000
ADVA-Plattform FSP 3000 (Bild: Adva/Screenshot: Golem.de)

Das Swedish University Network (SUNET) setzt in seinem neuen landesweiten Glasfasernetz die 100-GBit/s-Technologie von ADVA Optical Networking ein. Das gab das Unternehmen aus dem bayerischen Martinsried am 25. April 2017 bekannt. Das Forschungs- und Bildungsnetzwerk, das rund 8.000 Kilometer in Schweden und bis nach Norwegen abdeckt, wird circa 100 Organisationen mit sehr hoher Datenrate versorgen.

Zum Einsatz kommt ROADM-Technologie von ADVA Optical Networking, mit der "SUNET auf Knopfdruck auf eine steigende Nachfrage nach neuen Diensten und Bandbreiten reagieren" könne. Das neu installierte ROADM-System ermöglicht es, durch Hinzufügen (Add) und Abzweigen (Drop) von Wellenlängen auf mehreren Glasfaserstrecken die Verbindungen zwischen den Standorten nach Bedarf zu konfigurieren. Zudem könne Raman-Verstärkertechnologie von ADVA Optical Networking Latenzzeiten erheblich verringern.

SDN-basiertes Netz in Planung

Mit der Plattform ADVA FSP 3000 wird ein optisches Leitungssystem bereitgestellt, das mit den DWDM-Schnittstellen der MX2000 Universal Edge Router von Juniper Networks zusammenarbeitet.

Die Installation wurde vom Integrator NetNordic vorgenommen. "Dieses neue, vollständig kohärente Glasfasernetz beseitigt jegliche Einschränkungen", sagte Lars Glarborg, Managing Director von NetNordic Communication. "Jetzt, da das System in Betrieb ist, hat jede angebundene Organisation Zugang zu einer Kapazität von bis zu 100 GBit/s. Wenn schwedische Universitäten und Forschungseinrichtungen in naher Zukunft Terabit-Geschwindigkeiten benötigen, ist SUNET in der Lage, dieser Anforderung gerecht zu werden." Die Kapazität der Übertragungsinfrastruktur von SUNET werde verzehnfacht.

SUNET prüfe derzeit die Einführung des FSP Network Hypervisor, um ein programmierbares, SDN-basiertes Netz zu erhalten.

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