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Sundar Pichai: Android-Chef bekommt deutlich mehr Macht

Google-Chef Larry Page hat dem aktuellen Android -Chef deutlich mehr Macht gegeben. Sundar Pichai wird künftig sechs weitere Bereiche beaufsichtigen. Damit will sich Google besser für die Zukunft wappnen.
/ Ingo Pakalski
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Neuer starker Mann bei Google: Sundar Pichai (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Neuer starker Mann bei Google: Sundar Pichai Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Sundar Pichai werde künftig sechs weiteren Bereichen bei Google vorstehen, berichtet Recode(öffnet im neuen Fenster) mit Verweis auf ein internes Memo an die Google-Mitarbeiter. Die neuen Aufgaben hat Google-Chef Larry Page erteilt. Page will das Unternehmen damit besser gegen die Wettbewerber stärken.

Pichai wird Chef von neun Google-Abteilungen

Sundar Pichai ist bereits für die drei Abteilungen Chrome, Google Apps und Android verantwortlich. Zu den sechs weiteren Bereichen, die er leiten wird, zählen Forschung und Entwicklung, die Google-Suche, Google Maps, Google+ sowie Werbung und Infrastruktur. Vor 1,5 Jahren übernahm Pichai den Bereich Android von Andy Rubin , der sich bei Google fortan um Roboterforschung kümmert.

Die entsprechenden Bereichsleiter berichten künftig nicht mehr an Page, sondern direkt an Pichai, der im Gegenzug weiterhin Page untersteht und aus den neun Produkt-Abteilungen Bericht erstattet. Die Macht von Pichai wächst damit, Recode nennt ihn sogar einen Produkt-Zaren. Allerdings soll Pichai wohl keinen neuen Job-Titel erhalten.

Google-Chef will ein innovatives Unternehmen erhalten

Mit dem Schritt wolle der Google-Chef erreichen, dass das Unternehmen weiterhin innovativ bleibt. Page sorge sich, dass Google weniger innovativ werden und das Unternehmen seine marktführenden Positionen verlieren könnte.

Page soll in Besprechungen verkündet haben, sich stärker um das große Ganze bei Google kümmern zu wollen. Daher habe er die Leitung verschiedener Produktbereiche an Pichai übertragen. Einige Prestige-Projekte wie Google X bleiben weiter unter der Leitung von Page.

Von den Zentralisierungsbemühungen wurde der Bereich Youtube ausgenommen, der weiterhin von Susan Wojcicki geleitet wird, die auch künftig an Page berichtet.


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