Summit Lite im Test: Auch Montblancs "günstige" Smartwatch ist zu teuer

Montblancs Summit Lite ist eine Smartwatch für Fitnessbegeisterte, die nach echter Uhr aussieht. Den Preis halten wir trotz hervorragender Verarbeitung für zu hoch.

Ein Test von veröffentlicht am
Die Summit Lite von Montblanc
Die Summit Lite von Montblanc (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der deutsche Luxushersteller Montblanc hat neben Füllfederhaltern, Lederwaren und mechanischen Uhren seit einiger Zeit auch Smartwatches im Angebot. Das jüngste Modell Summit Lite ist deutlich günstiger als die Summit 2+ und richtet sich an aktive Nutzer.

Inhalt:
  1. Summit Lite im Test: Auch Montblancs "günstige" Smartwatch ist zu teuer
  2. Stresslevel-Messung und eigene Fitnessfunktionen
  3. Montblanc Summit Lite: Verfügbarkeit und Fazit

"Deutlich günstiger" bedeutet im Falle von Montblanc aber immer noch knapp 800 Euro - viel Geld für eine Smartwatch. Im Test überzeugt die Summit Lite zwar durch eine hervorragende Verarbeitung und ein gutes Design. Angesichts der verbauten Technik und Software ist die Uhr allerdings viel zu teuer.

Die Summit Lite ist aus Aluminium und nicht aus Edelstahl wie die Summit 2+, die nochmal fast 400 Euro mehr kostet. Unser Testgerät ist silberfarben und hat eine durchgehend mattierte Oberfläche. Montblanc hat beim Lite-Modell auf eine Bürstung verzichtet, ebenso wie auf ein Polieren der Fasen. Lediglich die nicht drehbare Lünette im Explorer-Stil ist sehr sauber hochglanzpoliert.

Tolles Design mit polierter Lünette

Dank der Lünette und des restlichen Designs sieht die Summit Lite auf den ersten Blick noch mehr nach klassischer Uhr aus als die Summit 2+. Das gefällt uns gut. Die Smartwatch hat eine Breite von 43 mm und einen relativ langen Abstand von 53 mm zwischen den beiden Bandanstößen. Das macht sie für kleinere Handgelenke eher ungeeignet, zumal das Gehäuse plan ist und knapp 15 mm dick.

  • Die Uhr hat drei Bedienknöpfe und eine drehbare Lünette. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Summit Lite ist knapp 15 mm dick. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Uhr trägt sich auch dank des Kautschuk-Armbandes sehr angenehm. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit 800 Euro gehört die Summit Lite von Montblanc zu den teuren Smartwatches am Markt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Montblanc Summit Lite ist eine 43 mm breite Smartwatch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Montblanc Summit Lite ist eine 43 mm breite Smartwatch. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (w/m/d) Java
    SSI SCHÄFER IT Solutions GmbH, Giebelstadt, Bremen, Dortmund, Oberviechtach
  2. IT-Projektleiter (w/m/d) in der Logistik
    SSI SCHÄFER IT Solutions GmbH, Dortmund
Detailsuche

Das unserem Testgerät beigelegte Kautschukarmband ist sehr gut: Es ist sehr weich und flexibel, was einen guten Sitz und angenehmes Tragen ermöglicht. Die Summit Lite ist auch mit einem Stoffarmband erhältlich, ein Metallarmband gibt es hingegen nicht.

Die Uhr hat ein 1,2 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 390 x 390 Pixeln. Um das Display herum ist eine Minuteneinteilung eingelassen. Uns hätte es besser gefallen, wenn Montblanc die Einteilung weggelassen hätte. Bei hellen Ziffernblättern wirkt sie unpassend, zumal sie bei unserem Modell nicht korrekt ausgerichtet ist: Bei Watchfaces mit eingebauter Minuteneinteilung stimmen die Markierungen nicht überein. Bei einer Uhr dieser Preisklasse wäre das als Käufer für uns ein Retournierungsgrund.

Im Inneren der Uhr steckt Qualcomms Wearable-SoC Snapdragon 3100, der Arbeitsspeicher der Smartwatch ist 1 GByte groß, der Flash-Speicher 8 GByte. Die Uhr läuft mit Wear OS, das Montblanc mit einigen Fitness-Apps erweitert hat. Die Weltzeit-App und die Jetlag-App der Summit 2+ hat das Lite-Modell hingegen nicht.

Die Fitness-Anwendungen sind gut gemacht: Es gibt einen Cardio-Coach, mit dem wir Läufe aufzeichnen können, sowie eine Stress-App, über die wir Atemübungen machen können. Dabei wird nicht nur der Puls gemessen, sondern auch der VO2-Max-Wert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Stresslevel-Messung und eigene Fitnessfunktionen 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  
Anzeige - Ein Vergleichsservice der Golem Media GmbH

Smartwatches - vom Technik-Ratgeber gestetet

Produktname Watch Series 6Galaxy Watch3Watch Series 5Fēnix 5Mi WatchIonicWatch 2Versa 2RT5006
HerstellerAppleSamsungAppleGarminXiaomiFitbitHUAWEIFitbitEmporio Armani
Weitere Daten anzeigen ...
Display 448x368 Pixel360 x 360 Pixel324 x 395 Pixel/368 x 448 Pixel240x240 Pixel454x454 Pixel348x250 Pixel390 x 390 Pixel300x300 Pixel390 x 390 Pixel
BetriebssystemWatchOSTizenWatchOS proprietär proprietärproprietär Wear OSproprietärWear OS
Wasser-ResistenzWasserdicht (5ATM)IP 68/5 ATMWasserabweisend bis 50 MeterWasserdicht bis 100 MeterWasserdicht (5ATM)Wasserdicht bis 50 MeterIP68Wasserdicht bis 50 MeterWasserdicht (3ATM)
Akku-LaufzeitCirca 18 StundenCirca 56 StundenBis zu 18 StundenBis zu 14 StundenBis zu 16 TageBis zu 4 TageCirca 2 TageBis zu 4 TageBis zu 48 Stunden
Angebote


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Drucker
Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon

In den USA wurde eine Sammelklage gegen Canon eingereicht: Klagegrund ist, dass einige 3-in-1-Geräte nur scannen, wenn Tinte vorhanden ist.

Drucker: Ohne Tinte kein Scan - Klage gegen Canon
Artikel
  1. Streaming: Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen
    Streaming
    Squid Game soll Netflix 900 Millionen US-Dollar bringen

    Die südkoreanische Serie Squid Game ist dabei, sich zu Netflix' größtem Erfolg zu entwickeln: Die Survival-Serie bricht mehrere Rekorde.

  2. Microsoft: Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro
    Microsoft
    Xbox-Kühlschrank kostet 100 Euro

    Microsoft bringt wie angekündigt einen Minikühlschrank im Design der Xbox Series X auf den Markt, der auch nach Deutschland kommen wird.

  3. Silicon Valley: Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin
    Silicon Valley
    Apple entlässt #Appletoo-Aktivistin

    Apple hat Janneke Parrish gekündigt, die sich für die Offenlegung von Diskriminierung in dem Unternehmen einsetzte. Auch Netflix entlässt offenbar eine Aktivistin.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 37% Rabatt auf Corsair-Produkte • Mehrwertsteuer-Aktion bei MediaMarkt • Crucial BX500 1 TB 69€ • Aerocool Aero One White 41,98€ • Creative Sound BlasterX G5 89,99€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 248,99€) • Gamesplanet Anniv. Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /