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Carsten Schloter im Jahr 2010
Carsten Schloter im Jahr 2010 (Bild: Christian Hartmann/Reuters)

Suizid: Swisscom-Chef Carsten Schloter ist tot

Carsten Schloter im Jahr 2010
Carsten Schloter im Jahr 2010 (Bild: Christian Hartmann/Reuters)

Der Chef der Swisscom wurde heute tot in seiner Wohnung gefunden. Die Polizei geht von einem Suizid aus, erklärte das Unternehmen.

Der Chef des Telekommunikationskonzerns Swisscom ist tot. Das gab das Unternehmen am 23. Juli 2013 bekannt. "Er wurde heute Morgen an seinem Wohnort im Raum Freiburg tot aufgefunden. Die Polizei geht von einem Suizid aus, die genaueren Umstände werden abgeklärt. Mit Rücksicht auf die Familie werden keine weiteren Angaben gemacht", erklärte das Unternehmen.

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Die Führung des Unternehmens wird übergangsweise vom stellvertretenden Vorstandschef Urs Schaeppi übernommen. Schloter war seit dem Jahr 2000 im Unternehmen und leitete zunächst Swisscom Mobile. Im Jahr 2006 wurde er zum Swisscom-Chef ernannt.

Carsten Schloter wurde 49 Jahre alt. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft war er zuerst als Systementwickler für Mercedes-Benz in Paris tätig. Der gebürtige Bayer lebte getrennt von seiner Ehefrau und hinterlässt drei Kinder.

Nach dem NSA-Überwachungsskandal und dem Bekanntwerden der Aktivitäten des britischen Geheimdienstes GCHQ hatte Schloter der Schweizer Tageszeitung Le Temps gesagt, dass die Daten der Swisscom-Kunden nicht betroffen seien. Die Swisscom sei nie aus den USA nach Daten gefragt worden: "Die einzigen Anfragen, die wir erhalten, stammen von der Schweizer Polizei. Diese müssen anschließend von der Schweizer Justiz abgesegnet werden", hatte Schloter gesagt.

Auch zur Zusammenarbeit mit dem chinesischen Telekommunikationsausrüster Huawei äußerte sich Schloter. Es spiele keine große Rolle, wer die Netzwerkinfrastruktur herstelle, ob die Chinesen, die US-Amerikaner oder die Schweden, sagte Schloter. Es komme darauf an, wer die Infrastruktur betreibe, und dies seien bei der Swisscom ausschließlich eigene Beschäftigte. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass die chinesische Firma illegalen Aktivitäten nachgehe, weil Huawei bei Bekanntwerden eines einzigen Falles alle internationalen Aufträge sofort verlieren würde.


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NeverDefeated 25. Jul 2013

Bis darauf, dass ich, obwohl ich es mit Anfang 20 nicht vorhatte, heute mit meiner...

VBEntwickler 25. Jul 2013

Es ist einfach nur traurig, wenn man das hier liest. Es gibt so viele macht- und...

Jordanland 24. Jul 2013

Ich würde sagen da kann jemand den JULI nicht zuordnen ^^ also fällt das mit den...



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