Abo
  • Services:

Suitable Technologies: Roboter verkaufen Roboter

Wer kann einen Roboter am überzeugendsten verkaufen? Ein Roboter! Das US-Unternehmen Suitable Technologies betreibt deshalb ein Geschäft ohne menschliches Personal vor Ort.

Artikel veröffentlicht am ,
Beam Store: wird automatisch auf- und zugeschlossen
Beam Store: wird automatisch auf- und zugeschlossen (Bild: Suitable Technologies/Screenshot: Golem.de)

Wer im Beam Store des US-Unternehmens Suitable Technologies in Palo Alto einen Telepräsenzroboter kaufen will, wird folgerichtig auch von einem Roboter bedient: Statt menschlichen Verkaufspersonals wuseln Roboter durch das Geschäft. Bedient würden sie von den Angestellten, die zu Hause säßen, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin IEEE Spectrum.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg, Frankfurt
  2. Abbott Informatics Germany GmbH, Witten

Beam heißen die Telepräsenzroboter, die es den Mitarbeitern ermöglichen, in Palo Alto Kunden zu bedienen, obwohl sie sich gerade anderswo in Kalifornien, in New York oder auf Hawaii aufhalten. Der Roboter ist etwa brusthoch. Er besteht aus einem Chassis, das auf Rädern fährt. Oben befindet sich ein Bildschirm, auf dem das Gesicht des Verkäufers erscheint. Dieser steuert den Roboter von seinem Computer aus. So kann er diesen durch das Geschäft fahren und mit Kunden oder Kollegen kommunizieren.

Roboter tratschen lieber draußen

Für den Tratsch unter Kollegen führen sie gern vor die Tür - drinnen sei es so eng, sagte eine Mitarbeitern dem IEEE Spectrum. Der Roboter verfügt über eine Kamera, so dass der Nutzer sein Gegenüber sieht. Mikrofone und Lautsprecher übertragen Ton in beide Richtungen. Die Daten werden per WLAN oder Mobilfunk übertragen.

20.000 US-Dollar kostet der Beam Pro. Eine Endkundenvariante des Roboters soll in Kürze auf den Markt kommen. Der Beam+ soll rund 2.000 US-Dollar kosten. Beam ist die kommerzielle Version des Texai Robot, den das US-Robotikunternehmen Willow Garage entwickelt und 2010 vorgestellt hat.

Suitable Technologies statt Willow Garage

Texai war ein Nebenprodukt des Personal Robot 2 (PR2), des anderen Roboters von Willow Garage. Das Unternehmen war im vergangenen Jahr in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten. Gründer Scott Hassan, einer der Entwickler von Googles Suchmaschine, konzentrierte sich deshalb auf Suitable Technologies, um den Telepräsenzroboter Beam zu vermarkten.

Das Geschäft ist in erster Linie als Ausstellungsraum gedacht. Kunden könnten dort die Roboter testen, indem sie mit den Verkäufern sprechen oder selbst einen Roboter durch das Büro von Suitable Technologies in Kansas City steuern. In Palo Alto selbst gibt es kein menschliches Personal. Das Geschäft wird morgens automatisch geöffnet und abends ebenso wieder geschlossen.

Angst, dass einer der Roboter geklaut werde, hätten sie nicht, sagte ein Mitarbeiter, der in New York sitzt, dem Magazin. Zum einen wiege ein Beam über 40 Kilogramm, was es nicht gerade einfach mache, ihn mitzunehmen. Zum anderen sei der Roboter dann immer noch unter seiner Kontrolle. Er könne den Dieb also auffordern, den Roboter wieder zurückzubringen - oder die Polizei rufen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. und 25€ Steam-Gutschein erhalten
  3. 39,99€ statt 59,99€
  4. und The Crew 2 gratis erhalten

ichbinsmalwieder 17. Dez 2014

Doch, genau das bedeutet das. Kannst ja mal nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki...

Thorzton 17. Dez 2014

kriegt man den auch, wenn man es nicht selbst baut?

bikinihorst 16. Dez 2014

https://www.youtube.com/watch?v=ginhIX483dg (Ausschnitt aus Animatrix, The 2nd renaissance)


Folgen Sie uns
       


Sonnet eGFX Box 650W - Test

Die eGFX Box von Sonnet hat 650 Watt und ist ein externes Grafikkarten-Gehäuse. Sie funktioniert mit AMDs Radeon RX Vega 64 und wird per Thunderbolt 3 an ein Notebook angeschlossen. Der Lüfter und das Netzteil sind vergleichsweise leise, der Preis fällt mit 450 Euro recht hoch aus.

Sonnet eGFX Box 650W - Test Video aufrufen
Live-Linux: Knoppix 8.3 mit Docker
Live-Linux
Knoppix 8.3 mit Docker

Cebit 2018 Die Live-Distribution Knoppix Linux-Magazin Edition bringt nicht nur die üblichen Aktualisierungen und einen gegen Meltdown und Spectre geschützten Kernel. Mir ist das kleine Kunststück gelungen, Knoppix als Docker-Container zu starten.
Ein Bericht von Klaus Knopper


    Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
    Volocopter 2X
    Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

    Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
    Von Nico Ernst

    1. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
    2. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben
    3. Verkehr Porsche entwickelt Lufttaxi

    Jurassic World Evolution im Test: Das Leben findet einen Weg
    Jurassic World Evolution im Test
    Das Leben findet einen Weg

    Ian Malcolm hatte recht: Das Leben wird ausgegraben und gebrütet, es frisst und stirbt oder es bricht aus und macht Jagd auf die Besucher. Nur leider haben die Entwickler von Jurassic World Evolution ein paar kleine Design-Fehler begangen, so wie Henry Wu bei der Dino-DNA.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Vampyr im Test Zwischen Dracula und Doktor
    2. Fe im Test Fuchs im Farbenrausch
    3. Thaumistry: In Charm's Way im Test Text-Adventure der ganz alten Schule

      •  /