Suica und Pasmo: Chipmangel führt zu Verkaufsstopp von E-Ticket in Japan

Die im Alltag vieler Japaner omnipräsenten E-Tickets Suica und Pasmo werden vorerst nur noch in bestimmten Ausnahmen neu ausgestellt – Grund sind fehlende Chips.

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Der Ticketverkauf in Japan ist mitunter etwas unübersichtlich - ein E-Ticket macht es leichter.
Der Ticketverkauf in Japan ist mitunter etwas unübersichtlich - ein E-Ticket macht es leichter. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das japanische Eisenbahnunternehmen JR East sowie der Kartenaussteller Pasmo haben angekündigt, die von ihnen herausgegebenen E-Tickets Suica und Pasmo vorerst nur noch in bestimmten Ausnahmefällen neu auszustellen. Grund sind fehlende Chips, die für die auf Felica-Technologie basierenden Karten notwendig ist.

Suica- und Pasmo-Karten dienen in den Netzen von JR East sowie zahlreichen Strecken weiterer privater Bahnbetreiber als Ticket. Nutzer laden die Karten für gewöhnlich auf und halten sie an den Eingangsschranken vor einen Sensor. Beim Verlassen des Zielbahnhofs wird der Fahrpreis automatisch ermittelt und vom Guthaben abgezogen. Auch Monatskarten lassen sich auf den Karten speichern.

Darüber hinaus dienen Suica- und Pasmo-Karten mittlerweile als Zahlungsmittel in vielen Convenience Stores, bei Verkaufsautomaten oder auch größeren Elektronikmärkten wie Yodobashi Camera und Bic Camera. Bereits ausgegebene Suica- und Pasmo-Karten können uneingeschränkt weiter verwendet werden.

Karten werden in Ausnahmefällen noch verkauft

Der Verkaufsstopp galt seit Juni 2023 für nicht registrierte Karten, bei denen Nutzer ihre Adresse und persönliche Daten nicht eingeben müssen. Künftig werden auf unbestimmte Zeit auch die registrierten Suica- und Pasmo-Karten nicht mehr verkauft. Pendlerkarten gibt es allerdings weiterhin, ebenso Karten für Kinder und Personen mit Einschränkungen.

JR East und Pasmo versuchen offenbar, durch die Einschränkung der normalen Karten den Engpass zu überbrücken. Suica- und Pasmo-Karten sind auch für Touristen in Japan praktisch, da sie die mitunter unübersichtliche Suche nach dem korrekten Fahrpreis obsolet machen. Die sogenannte Welcome-Suica-Karte für Touristen, die weniger als einen Monat in Japan bleiben, wird in limitierter Anzahl weiterhin erhältlich sein, die Anzahl der Verkaufsstellen wird aber eingeschränkt.

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