Südafrikanische App-Enwicklerin: "Man findet ein Problem und überlegt sich eine App"

"Man findet ein Problem und überlegt sich eine App, um es zu lösen" , erklärt die südafrikanische App-Entwicklerin Hlulani Baloyi. Sie ist Girl-Rising-Botschafterin(öffnet im neuen Fenster) in Südafrika, was von Intel unterstützt wird. Frauen seien in Südafrika in der IT-Branche noch stark unterrepräsentiert, und Hlulani sieht sich als einen Teil davon, dies zu ändern. Wenn Frauen sich mit Informationstechnologie auskennten, geben sie das automatisch an die Kinder weiter, wovon die gesamte Gesellschaft einen großen Nutzen habe, sagte Hlulani.

"Es ist Zeit für Mädchen aufzustehen und nicht mehr vor der Technologie wegzulaufen. Wir müssen an uns selbst glauben." Geschaffen werden müsse eine Zukunft voller "unabhängiger, voll befähigter Frauen" .
Hlulani kommt aus der Armut, ihre Mutter musste sie nach dem Tod des Vaters allein großziehen. "Wir haben für alles kämpfen müssen" , erinnert sie sich. Sie wollte das fehlende Wissen und die Angst loswerden, die sie vor allen technischen Dingen hatte.
Baloyi studierte an der Tshwane University of Technology in Pretoria Informatik. Anschließend war sie bei dem IT-Startup-Unternehmen Geekulcha, das Mobilanwendungen und Kurse für Softwareentwickler anbietet. Eine ihrer Mobile Apps - Afridelicious(öffnet im neuen Fenster) - ist im Windows Phone Store erhältlich. Sie enthält beliebte afrikanische Rezepte und hilft Nutzern bei der Zubereitung.
Viele sehr junge Frauen in Südafrika bekommen Babys und bleiben dann bei den Eltern zu Hause, ohne die Schule abzuschließen oder eine Ausbildung zu machen. Zurzeit arbeitet Baloyi an einer Schwangerschafts-App, die jungen Frauen mit Ratschlägen bei verschiedensten Fragen zum Thema Mutterschaft helfen soll, etwa zum weiblichen Fruchtbarkeitszyklus oder zu Verhütungsmethoden.



