Abo
  • Services:

Südafrika: Google nutzt TV-Frequenzen für Breitbandinternet

Google versorgt in Cape Town Schulen und eine Universität mit Breitbandinternet über lokal nicht genutzte Rundfunkfrequenzen. Treten keine Störungen im Fernsehempfang auf, sollen weitere Länder folgen.

Artikel veröffentlicht am ,
Cape Town
Cape Town (Bild: Mike Hutchings/Reuters)

Google startet eine Versorgung mit Breitbandinternet über ungenutzte TV-Frequenzen für zehn Schulen im Großraum Cape Town in Südafrika. Das gab das Unternehmen in seinem Blog bekannt. Das Internet wird in Südafrika meist über Prepaid-Verträge auf dem Smartphone genutzt. Festnetzmodem- und DSL-Zugänge sind vergleichsweise teuer und die Verbindungen werden häufig durch Kabeldiebstähle unterbrochen.

Stellenmarkt
  1. Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar, Butzbach
  2. BWI GmbH, Bonn-Beuel

"White Space hat den Vorteil, dass niederfrequente Signale über längere Strecken übermittelt werden können. Die Technik ist gut geeignet, um bei geringen Kosten Konnektivität in ländlichen Gemeinden mit schlechter Telekommunikationsinfrastruktur bereitzustellen, und für den Ausbau der Reichweite von Funk-Breitband in dicht besiedelten städtischen Gebieten", erklärte Fortune Mgwili-Sibanda, Public Policy Manager bei Google South Africa.

Google hat 2010 in den USA einen ersten Versuch mit ungenutzten TV-Frequenzen durchgeführt. Im Oktober 2011 führte der Internetkonzern in Johannesburg zusammen mit Partnern einen Workshop zu White Spaces durch, bei dem die Telekommunikationsbehörde Icasa (Independent Communications Authority of South Africa) die Zustimmung zu dem Feldversuch gab.

Das Netz wird über drei Sendestationen an der Stellenbosch University in Tygerberg, Cape Town, errichtet und versorgt zehn Schulen. Ziel sei zu beweisen, dass das ungenutzte Funkspektrum für die Internetversorgung nutzbar sei, ohne vorhandene Dienste und den TV-Empfang zu stören, sagte Mgwili-Sibanda. Er hoffe, dass in weiteren Teilen des Landes und in anderen afrikanischen Ländern ähnliche Versuche möglich seien.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 499€
  2. (u. a. Total War Warhammer 2 für 17,99€ und Fallout 4 GOTY für 12,99€)
  3. ab 294€ lieferbar

LibertaS 26. Mär 2013

Ungenutzte Frequenzen für lange Übertragungswege

Anonymer Nutzer 26. Mär 2013

HA! Das denkst Du, die Regierung ist doch in jeder Hinsicht bemüht die Dinosaurier am...

Flexor 26. Mär 2013

Hm, Wenn Google auch auf Mittelwelle Sendet buche ich meinen Inetanschluss ab sofort in...

Sharra 26. Mär 2013

Nicht ganz richtig. Sat-Internet ging zu Beginn auch mit mordsmässigen Downloadraten...


Folgen Sie uns
       


Dirt Rally 2.0 - Fazit

Brettern auf der Gerade, Zittern in der Kurve - wir haben Dirt Rally 2.0 getestet.

Dirt Rally 2.0 - Fazit Video aufrufen
Dirt Rally 2.0 im Test: Extra, extra gut
Dirt Rally 2.0 im Test
Extra, extra gut

Codemasters übertrifft mit Dirt Rally 2.0 das bereits famose Dirt Rally - allerdings nicht in allen Punkten.
Von Michael Wieczorek

  1. Dirt Rally 2.0 angespielt Mit Konzentration und Geschick durch immer tieferen Schlamm
  2. Codemasters Simulationslastiges Rennspiel Dirt Rally 2.0 angekündigt

Far Cry New Dawn im Test: Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win
Far Cry New Dawn im Test
Die Apokalypse ist chaotisch, spaßig und hat Pay to Win

Grizzly frisst Bandit, Buggy rammt Grizzly: Far Cry New Dawn zeigt eine wunderbar chaotische Postapokalypse, die gerade bei der Geschichte und dem Schwierigkeitsgrad viel besser macht als der Vorgänger. Schade, dass die bunte Welt von Mikrotransaktionen getrübt wird.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Far Cry New Dawn angespielt Das gleiche Chaos im neuen Gewand
  2. New Dawn Ubisoft setzt Far Cry 5 postapokalyptisch fort

Carsharing: Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken
Carsharing
Regierung will Mobilitätsdienste per Gesetz stärken

Die digitalen Plattformen für Carsharing und Carpooling sollen Rechtssicherheit bekommen. BMW, Daimler und VW sowie Uber & Co. stehen in den Startlöchern.
Ein Bericht von Daniel Delhaes und Markus Fasse

  1. Lobbyregister EU-Parlament verordnet sich mehr Transparenz
  2. Contract for the web Bundesregierung unterstützt Rechtsanspruch auf Internet
  3. Initiative D21 E-Government-Nutzung in Deutschland ist rückläufig

    •  /