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Verfügbarkeit und Fazit

Eine Besonderheit sind die Generäle, die für eine Prise Rollenspiel sorgen. Vor jedem Einsatz können wir uns in jeder Kampagne für einen von drei historischen Generälen entscheiden, der unseren Truppen als eine Art Schutzpatron dann ein paar Vorteile verschafft. Wenn wir bei den Russen etwa Georgy Konstantinovich Zhukov wählen, können wir durch das Sammeln von Sternen im Spielverlauf die Kampfkraft vor allem unserer Panzer verbessern. Neben ihm sind auch Fedor von Bock, Bernard Montgomery und George Patton mit im Angebot.

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Das von dem ungarischen Entwicklerstudio Kite Games produzierte Sudden Strike 4 basiert auf der Unity-Engine. Grafisch macht das Programm vor allem wegen der vielen liebevollen Details einen gelungenen Eindruck: Wenn wir etwa eine Pontonbrücke bauen, ist da tatsächlich ein kleiner Montageexperte mit dem Schweißbrenner unterwegs. Derartige Animationen und Extras gibt es viele, sodass der Gesamtendruck trotz der nicht immer schönen Untergrundgrafiken gelungen wirkt. Die Ladezeiten sind sehr schnell, Speichern ist jederzeit möglich. Die Karte kann leicht gekippt werden, aber nicht gedreht oder stärker gezoomt.

Neben der Kampagne gibt es noch einen Multiplayermodus, den wir mangels anderer Spieler aber nicht ausprobiert haben. Bis zu acht Teilnehmer können sowohl zusammen gegen computergesteuerte Einheiten antreten oder sich gegenseitig in Teams bekämpfen. Online gibt es auch ein schnelles Spiel, offline eine Reihe von Scharmützeln.

  • Die vom Programm markierte Stelle ist besonders stark umkämpft. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
  • Vor jedem Einsatz wählen wir einen von drei Generälen. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
  • Ein einsamer Soldat baut eine Pontonbrücke für uns. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
  • Die erste Kampagne führt uns weit nach Osten... (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
  • Die Einsätze orientieren sich an historischen Gefechten. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
  • Im Missionsbriefing gibt es erste Befehle. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
  • Auf dem zugefrorenen See können wir auch das Eis zerstören, um Gegner zu versenken. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
  • Aliierte Einheiten stürmen ein besetztes Dorf in Nordfrankreich. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
  • Die Sprachausgabe lässt sich ganz nach den Vorlieben des Spielers einstellen. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
  • Das schnelle Spiel soll besonders flotte Onlinegefechte bieten. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
  • Nach jeder Schlacht folgt eine Abrechnung. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
  • Aufwendige Zwischensequenzen gibt es nicht, also vermitteln Tagebucheinträge eine Art Handlung. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)
Im Missionsbriefing gibt es erste Befehle. (Screenshot: Golem.de / Bild: Kalypso Media)

Sudden Strike 4 ist bei Steam und Gog.com (rund 43 Euro) für Windows-PC, Linux und MacOS erhältlich. Die gleichen Fassungen gibt es im Handel in einer Packung für 50 Euro, dazu kommt noch eine Version für die Playstation 4 für rund 60 Euro; zum Test stand uns nur die PC-Ausgabe zur Verfügung. Eine Umsetzung für die Xbox One oder weitere Plattformen ist derzeit nicht geplant. Von der USK hat das Programm eine Freigabe ab 16 Jahren erhalten.

Fazit

Angesichts der vielen Echtzeit-Strategiespiele im Zweiten Weltkrieg ist es gar nicht so einfach, einen weiteren halbwegs frischen Genrevertreter auf den Bildschirm zu zaubern. Bei Sudden Strike 4 ist das Kunststück gelungen. Uns haben die Missionen vom ersten Schusswechsel an gefallen und vor allem zum Weitermachen bewegt. Die Entwickler erfinden zwar die Panzerkette nicht neu, aber die Mischung aus vielen großen Schlachten und einigen kleineren Einsätzen ist abwechslungsreich und spannend inszeniert. Details wie die freischaltbaren Generalsfähigkeiten motivieren.

Auch Grafik und Aufbereitung wirken gelungen. Wenn da ein paar einsame Tanks durch einen Wald irgendwo in Russland rumpeln oder Dutzende von Einheiten aufeinander feuern: Sudden Strike 4 sieht dank aufwendiger Animationen und liebevoller Details schön aus. Dazu kommen der teils wunderbar bombastische Soundtrack und die gute Sprachausgabe.

Gestört hat uns vor allem das Mikromanagement, das in einigen Missionen ziemlich im Vordergrund steht. Das Aufpassen auf Treibstoff und sonstige Ausrüstung ist zwar von der Bedienung her sauber gelöst, aber auf Dauer etwas monoton. Immerhin artetet das Ganze dank der Pausenfunktion per Leertaste nicht in Hektik aus. Wer das Szenario von Sudden Strike 4 mag, sich nicht an den stark geskripteten Missionen stört und sich vielleicht auch noch für die Mod-Community interessiert, bekommt hier sehr soliden Strategiespaß.

 Sudden Strike 4 im Test: Zweiter Weltkrieg mit Leertaste
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sovereign 17. Aug 2017

das Spiel ist mit nichten taktisch. Das will es zwar sein, aber liefert nicht die nötigen...

ufo70 15. Aug 2017

Steam und die Diskussionen um sein DRM sind ja schon 15 Jahre alt. Ich vermute, viele der...

Lanski 14. Aug 2017

Teil 3 war absoluter Mist, verbuggt bis zum geht nicht mehr. 1 und 2 habe ich oftmals...

windbeutel 14. Aug 2017

Zumindest die vorherigen Teile waren schon erschreckend "real" - und haben auch...

gaym0r 14. Aug 2017

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Spaß macht. Mikromanagement mit dem Controller...?


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