Abo
  • Services:
Anzeige
Nach der Captcha-Abfrage kann der Ausschluss von der Google-Suche erfolgen.
Nach der Captcha-Abfrage kann der Ausschluss von der Google-Suche erfolgen. (Bild: Golem.de)

Suchmaschinenverbot Google nervt Nutzer mit vermehrten Captcha-Abfragen

Google Deutschland setzt wieder Captcha-Abfragen ein. Wer die "falsche" IP-Adresse hat, wird mitunter ganz von der Nutzung der Suche ausgeschlossen. Die Unternehmenssprecher äußern sich nicht zu Captchas.

Anzeige

Seit mehreren Wochen sind Google-Nutzer wieder mit Captcha-Abfragen bei der Nutzung der Google-Suche konfrontiert. Zwischen zwei und fünf Captchas hintereinander werden bei Suchanfragen vorgeschaltet. Auch die Golem.de-Redaktion ist wieder massiv betroffen.

"Unsere Systeme haben ungewöhnlichen Datenverkehr aus Ihrem Computernetzwerk festgestellt", erklärt Google auf der Captcha-Seite. Weiter lautet die Meldung: "Diese Seite überprüft, ob die Anfragen wirklich von Ihnen und nicht von einem Robot gesendet werden." Wer die Suche nutzen will, wird aufgefordert, ein Captcha zu lösen, also eine verzerrte Buchstabenkombination zu erkennen und einzugeben.

In einzelnen Fällen wurde die Suche gar nicht mehr ausgeführt. Dann blendete Google einen englischen Text ein, der erklärte, dass "wegen möglicher automatischer Abfragen an Google" von der IP-Adresse "leider derzeit keine Abfrage möglich" gewesen sei. Doch dass ein Computer oder ein Telefon in dem Netzwerk automatisch Daten an Google sendet, kann im Falle von Golem.de ausgeschlossen werden. Vermutlich wurde die IP-Adresse vorher von einem anderen Computer verwendet, der durch Schadsoftware verseucht war und ungewöhnlich viele Google-Suchanfragen stellte.

Nachfragen von Golem.de an die Google-Pressestelle zu der Captcha-Problematik blieben bisher grundsätzlich unbeantwortet. Während Google zu Fragen wie Google Fiber oder zum Leistungsschutzrecht schnell und engagiert reagiert, scheint sich der Konzern beim Thema Captcha ganz auf seine Marktmacht zu verlassen. Hier ist für ihn eine Reaktion nicht nötig, was einem Missbrauch der Marktposition gleichkommt.

Einzig die Agentur von Google antwortete Golem.de mit dem freundlichen Hinweis: "Leider kann so etwas passieren, wenn aus Ihrem Netzwerk ungewöhnliche Aktivitäten festgestellt werden. Einen persönlichen Ansprechpartner können wir Ihnen leider nicht vermitteln", aber über ein Formular könne Google auf das Problem aufmerksam gemacht und um Freischaltung gebeten werden. Wer das Formular nutzt, wird kurzfristig verschont, dann geht der Captcha-Terror weiter.


eye home zur Startseite
helpmeifyoucan 09. Jul 2015

Hallo, war bei mir auch so. Einfach mal den Rechner nach Malware durchsuchen lassen...

seb94 24. Mär 2014

Hallo KallePeng, das Problem kenne ich leider nur zu gut, habe vom Support eine ähnliche...

Moe479 11. Aug 2013

es geht noch viel weiter, der useragent lässt sich ohne probleme bei jeder http anfrage...

Tourist 10. Aug 2013

Klar, dass es ein Theater ist, aber das Abhören wird nicht mehr verharmlost.

das_mav 10. Aug 2013

Noch nie nen VPN oder Proxy benutzt wa?



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. Walbusch Walter Busch GmbH & Co. KG, Solingen
  3. über Ratbacher GmbH, Freiburg
  4. USU AG, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 25 % Rabatt beim Kauf von drei Neuheiten, Box-Sets im Angebot)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 44,97€, Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)

Folgen Sie uns
       


  1. Google-Steuer

    EU-Verbraucherausschuss lehnt Leistungsschutzrecht ab

  2. Linux-Kernel

    Torvalds droht mit Nicht-Aufnahme von Treibercode

  3. Airbus A320

    In Flugzeugen wird der Platz selbst für kleine Laptops knapp

  4. Urheberrecht

    Marketplace-Händler wegen Bildern von Amazon bestraft

  5. V8 Turbofan

    Neuer Javascript-Compiler für Chrome kommt im März

  6. Motion Control

    Kamerafahrten für die perfekte Illusion

  7. Forensische Software

    Cellebrite entsperrt iPhone 6 und 6 Plus

  8. Microsoft

    Bessere Synchronisation soll Onedrive effizienter machen

  9. Fixed Wireless

    Verizon startet einen der weltweit größten 5G-Endkundentests

  10. Klage eingereicht

    Google wirft Uber Diebstahl von Lidar-Technik vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Torvalds hat auch schon schwere...

    schily | 15:59

  2. Re: Panamera ist schon eine perverse Karre

    ArcherV | 15:57

  3. Re: Nur kleinwaagen?

    ArcherV | 15:56

  4. Re: Bei 70cm dürfte der Sitz nur max. 2cm verbrauchen

    ibsi | 15:56

  5. Re: Nintendo melkt seine Fangirls

    JanZmus | 15:54


  1. 16:02

  2. 15:00

  3. 14:41

  4. 14:06

  5. 12:57

  6. 12:02

  7. 11:54

  8. 11:35


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel