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Bundeskartellamt bestätigt Rückzug der Verlegerbeschwerde.
Bundeskartellamt bestätigt Rückzug der Verlegerbeschwerde. (Bild: Bundeskartellamt)

Suchmaschine: Verleger ziehen Fair-Share-Beschwerde gegen Google zurück

Bundeskartellamt bestätigt Rückzug der Verlegerbeschwerde.
Bundeskartellamt bestätigt Rückzug der Verlegerbeschwerde. (Bild: Bundeskartellamt)

Die deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger haben beim Bundeskartellamt eine Beschwerde gegen den Suchmaschinenbetreiber Google zurückgezogen. Das bestätigte ein Sprecher des Amtes am Freitag.

Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hatten eine finanzielle Beteiligung an Werbeeinahmen gefordert, die Google mit Anzeigen neben Suchergebnissen erzielt ("fair share"). Google verdiene an der Auflistung von Textauszügen journalistischer Angebote, den sogenannten Snippets, ohne die Verlage dafür zu honorieren.

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Offen bleibt, warum die Verleger die Beschwerde zurückgezogen haben. Möglicherweise hatte sie beim Bundeskartellamt keine Aussicht auf Erfolg. Verleger können die Snippets bereits heute von Google aus den Suchergebnissen entfernen lassen, so dass allein die Überschriften der verlinkten Texte zu sehen sind.

Die Verleger wollen ihre Beschwerde nun der EU-Kommission zur Prüfung vorlegen, wie iRights.info aus dem Umfeld des Bundeskartellamts erfuhr. Ein spanischer Verlegerverband hat bereits eine Fair-Share-Beschwerde in Brüssel eingelegt.

Bei der EU-Wettbewerbsbehörde ist eine weitere Beschwerde deutscher Verleger gegen Google anhängig. Sie werfen dem US-Konzern vor, Verlagsseiten bei Google-Suchen zu benachteiligen und fordern ein faires Ranking ("fair search"). Die Kommission prüft seit Ende 2010, ob Google seine Suchergebnisse zugunsten eigener Angebote manipuliert und Konkurrenten benachteiligt.

Eine Art "Snippit-Abgabe" für Unternehmen wie Google und Facebook steht Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zufolge auch auf der Agenda eines neuen Leistungsschutzrechts für Presseverlage, das Union und FDP im Koalitionsvertrag angekündigt haben.


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Das_kecks 26. Feb 2012

Also wenn wir es mal ganz genau nehmen, müsste Google dafür Geld verlangen. Schlieslich...

markward 25. Feb 2012

War denn da nicht vor allzu langer Zeit etwas mit einer Zeitung in Belgien oder den...

RazorHail 25. Feb 2012

die wollen geld dafür haben, dass google praktisch werbung für sie macht und mit den...

marvin42 25. Feb 2012

FULL ACK! Die Verleger wollen einfach Google und jede andere Suchmaschine als...


Proteus News und Aktuelles / 26. Feb 2012

Google entfernt Belgische Zeitungen aus dem Suchindex



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