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Suchmaschine: Google will seine Suche grundlegend verändern

Google arbeitet an einer neuen Generation seiner Suchmaschine, die die bislang größten Änderungen an der Google-Suche mit sich bringt, meldet das Wall Street Journal. In den nächsten Monaten sollen sich die Suchergebnisse von Google spürbar verändern.

Artikel veröffentlicht am ,
Google-Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien
Google-Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien (Bild: Kimihiro Hoshino/AFP/Getty Images)

Antworten geben statt nur Webseiten finden, das ist das Ziel einer der bislang größten Veränderungen der Google-Suche. Laut Wall Street Journal wird Google damit beginnen, Suchanfragen nicht nur mit einer Liste von passenden Websites zu beantworten, sondern im Kopf der Seite mehr und mehr Fakten und komplette Antworten selbst zu liefern.

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Die geplanten Änderungen der Google-Suche könnten Auswirkungen auf viele Websites haben, vor allem auf solche, die sich heute darauf verlassen, Antworten auf häufig bei Google gesuchte Fragen zu liefern. Diese "semantische Suche" soll die Bedeutung von Suchanfragen besser verstehen als die aktuell verwendete Technik. Google hat dazu in den vergangenen Jahren Daten zu Menschen, Plätzen und Dingen gesammelt, die zunehmend in die Suche einfließen sollen. Das soll helfen, Verbindungen zwischen Begriffen herzustellen, beispielsweise zwischen der Firma Google und ihren Gründern Larry Page und Sergey Brin.

Erste semantische Funktionen in den kommenden Monaten

Erste Funktionen dieser Initiative hin zur semantischen Suche sollen in den kommenden Monaten in Googles Suchmaschine integriert werden. Wer nach dem "Bodensee" sucht, soll auch Attribute angezeigt bekommen wie dessen geografische Lage, seine Tiefe, die Durchschnittstemperatur oder den Salzgehalt des Wassers.

Für komplexe Fragen wie "Was sind die 10 größten Seen in Kalifornien" könnte Google eine komplette Antwort liefern statt Links zu anderen Webseiten. Wer nach einem Autor sucht, könnte eine Liste von dessen Büchern und anderen ähnlichen Autoren angezeigt bekommen. Und Google könnte auch Bücher zum Kauf empfehlen.

Zwar bietet Google schon heute semantische Funktionen in kleinem Umfang, diese seien aber mit dem geplanten kaum vergleichbar, berichtet die Zeitung. Dabei nutzt Google auch das 2010 gekaufte Unternehmen Metaweb und dessen Freebase.

Die Umstellung von der aktuellen Keyword-Suche hin zu einer eher semantischen Suche werde aber Jahre dauern, zitiert die Zeitung den Chef der Google-Suche Amit Singhal. Die Umstellung soll Googles Wettbewerbsposition gegenüber Microsoft, aber auch Facebook stärken und dazu führen, dass Nutzer länger auf Googles Website verweilen.

Offiziell wollte Google keinen Kommentar gegenüber dem Wall Street Journal abgeben. Eine laut Wall Street Journal mit der Sache vertraute Person gab an, dass die Änderungen 10 bis 20 Prozent aller Suchanfragen betreffen könnten. Das wären mehrere Milliarden Suchanfragen pro Monat.

Zudem könnte die semantische Suche Google helfen, relevantere Anzeigen einzublenden.



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IT.Gnom 16. Mär 2012

Einfach nur die Suchbegriffe in Anführungsstriche setzen und es funktioniert.

__destruct() 15. Mär 2012

Also deiner Ansicht nach Google vs. Content-Industrie. Juhu :) .

max_p79 15. Mär 2012

sonst wären sie auch ne Wohltätigkeitsorganisation und das sind sie nicht also wo ist...

tangonuevo 15. Mär 2012

Oder wer ein (Media-)Wiki betreibt, sollte sich mal die Semantic Mediawiki Extension...

Der Held vom... 15. Mär 2012

Gut möglich, aber wer weiß ...


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