Suchmaschine: Google setzt auf verstärkte KI-Integration bei Websuche

Dank künstlicher Intelligenz will Google die Websuche verbessern. Möglich sind dadurch beispielsweise Markierungen in Webseiten und Videos, die Google ausbauen will.

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Google erklärt seine Suchmaschine.
Google erklärt seine Suchmaschine. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Google hat auf der Online-Veranstaltung Search On die Integration von künstlicher Intelligenz in die Google-Suche und kommende Pläne dazu erklärt. KI soll in Zukunft Nutzern genauere Suchergebnisse liefern und zu schnelleren Ergebnissen führen.

Künftig soll beispielsweise ein Buchstabieralgorithmus auf Basis eines neuronalen Netzwerks Fehler bei der Eingabe der Suchphrase verbessern. Google schlägt bereits jetzt alternative Sucheingaben vor, wenn die Suchmaschine denkt, dass Nutzer sich verschrieben haben. Der neue Algorithmus soll den Zusammenhang zwischen falsch buchstabierten Suchbegriffen besser verstehen.

Den Angaben zufolge verteilt Google auch die Highlight-Funktion für Websuchen weltweilt - sprich weitere Sprachen. Dabei wird am Anfang der Suchergebnisse eine Passage einer Webseite hervorgehoben, die Google als besonders passend erachtet. So lassen sich etwa Antworten auf konkrete Fragen schneller finden.

Aus der Suche direkt an die richtige Stelle eines Videos springen

Dieses Prinzip verwendet Google künftig auch bei Videos. So sollen bei der Suche nicht mehr nur passende Videos angezeigt werden, sondern auch explizit passende Stellen in bestimmten Videos. Nutzer können dann beispielsweise das entscheidende Tor bei einem Fußballspiel direkt aus der Google-Suche aufrufen. Laut den Plänen von Google, sollen bis Ende 2020 zehn Prozent der Abfragen diese Funktion verwenden.

Ende 2020 sollen zudem die sogenannten Subtopics, also Unterthemen starten. Dabei zeigt Google Nutzern bei einer Suche dank neuronaler Netzwerke relevante Unterthemen an, die eventuell von Interesse sein könnten.

Künstliche Intelligenz soll es zudem ermöglichen, mit Hilfe von Google Lieder zu erkennen, indem Nutzer sie singen oder summen. Dafür hat Google das Modell mit den Originalliedern trainiert, aber auch mit gesungenen oder gesummten Versionen.

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