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Suchmaschine: Google entfernt Links zu Rachepornos

Google will Links zu sogenannten Rachepornos aus seiner Suche entfernen. Betroffene sollen ein Formular ausfüllen.
/ Steve Haak
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Google will Links zu Racheporno-Webseiten löschen. (Bild: Nicholas Kamm/AFP/GettyImages)
Google will Links zu Racheporno-Webseiten löschen. Bild: Nicholas Kamm/AFP/GettyImages

Google will der Veröffentlichung von Nacktaufnahmen des Ex-Partners im Internet entgegentreten. Betroffene sollen einen Antrag stellen können, um Links zu Videos und Bildern entfernen lassen zu können. Ein entsprechendes Formular will Google in den kommenden Wochen veröffentlichen.

Das Unternehmen gehe damit Anfragen von Nutzern nach, Nacktaufnahmen oder Aufnahmen mit sexuellem Inhalt zu löschen, die ohne Zustimmung des Abgebildeten veröffentlicht wurden, schreibt das Unternehmen in einem Blogeintrag(öffnet im neuen Fenster). Google behandele solche Aufnahmen genauso sensibel wie andere persönliche Daten wie zum Beispiel Kontodaten und Unterschriften privater Personen.

"Wir wissen, dass diese Maßnahme das Problem der Rachepornos nicht löst", schreibt Google. Schließlich sei das Unternehmen nicht in der Lage, die Bilder von den Webseiten zu entfernen. Aber die Privatsphäre der Betroffenen durch die Link-Entfernungen zu schützen, könne einen Teil dazu beitragen.

Haftstrafen für Webseitenbetreiber

Erst im April dieses Jahres war der Betreiber einer Racheporno-Webseite, auf der Nutzer Nacktbilder ihrer Ex-Partner veröffentlichen konnten, in Kalifornien zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Zuvor war ein 21-jähriger Brite nach der Veröffentlichung eines intimen Fotos einer Frau auf Whatsapp zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Auch in Deutschland droht bei der Verbreitung von Nacktaufnahmen gegen die Einwilligung des Abgebildeten eine Freiheitsstrafe.


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