Abo
  • Services:
Anzeige
Der Springer-Verlag steigt bei der französischen Suchmaschine Qwant ein.
Der Springer-Verlag steigt bei der französischen Suchmaschine Qwant ein. (Bild: Axel Springer SE/Bearbeitung: Golem.de)

Suchmaschine: Axel Springer steigt bei Google-Konkurrenten Qwant ein

Der Axel-Springer-Verlag greift Google auf seinem ureigensten Terrain an. Mit einer Beteiligung an der französischen Suchmaschine Qwant will er von Innovationen am Suchmaschinenmarkt profitieren.

Anzeige

Der Axel-Springer-Verlag setzt seinen Kampf gegen die Marktmacht des Suchmaschinenkonzerns Google auf einer weiteren Ebene fort. Neben einer Wettbewerbsklage in Brüssel und einer Klage zu Zahlungen aus dem Leistungsschutzrecht beteiligt sich der Verlag nun an einer französischen Google-Konkurrenz. Axel Springer Digital Ventures, eine Tochtergesellschaft der Axel Springer SE, erwerbe eine Minderheitsbeteiligung von 20 Prozent an dem französischen Startup Qwant.com, teilte der Verlag am Donnerstag mit. Qwant hatte im März dieses Jahres seine deutschsprachige Version vorgestellt, dabei aber mit Angaben über den angeblichen Verzicht auf Cookies und Tracking verwirrt.

"Auf dem Suchmarkt gibt es zahlreiche Innovationen. Um daran teilzuhaben und zu lernen, beteiligen wir uns an einem jungen Unternehmen, das hier Vielfalt und neue Impulse einbringt", sagte Ulrich Schmitz, CTO bei der Axel Springer SE und Geschäftsführer von Axel Springer Digital Ventures. Die Qwant-Gründer Jean Manuel Rozan und Eric Léandri zeigten sich begeistert über die neue Zusammenarbeit. Springer sei "der ideale Partner" für das Unternehmen. "Er verfügt über Technologieverständnis, hat Erfahrung im Ausbau digitaler Geschäftsmodelle und eine klare Vision", hieß es in der Mitteilung.

Deutliche Unterschiede zu Google

Die Suchmaschine Qwant wurde 2011 gegründet und startete den Betrieb im Januar 2013. Nach eigenen Angaben verzeichnete die Seite im vergangenen Jahr etwas mehr als 500 Millionen Suchanfragen bei einer durchschnittlichen Verweildauer von rund fünfeinhalb Minuten auf der Seite.

Qwant sucht anders als Google und stellt die Ergebnisse auch anders dar. Der Nutzer hat die Wahl zwischen der traditionellen Listendarstellung, wie er sie von Google kennt, und einer Spaltenversion. Diese präsentiert die Ergebnisse sortiert nach den Kategorien Netz, Nachrichten, soziale Netzwerke und Einkaufstipps. Außerdem gibt es einen "Qnowledge Graph", der Wikipedia-Ergebnisse aufbereitet und dabei sehr häufig nur die Begriffsklärungsseite anzeigt. Die Resultate lassen sich auch als Mosaik darstellen, was der Übersichtlichkeit aber nicht dient.

Qwant legt nach eigenen Angaben keine Browserprofile an und beantwortet jede Suchanfrage unabhängig vom Nutzer. Allerdings ist die Suche stark vom Länderprofil abhängig, das sich einstellen lässt (und per Cookie abgespeichert wird). Nach einem Bericht von Golem.de kündigte Qwant im März an, nicht mehr mit der Aussage "Keine Cookies, kein Tracking" zu werben. Inzwischen weist die Suchmaschine darauf hin, per Cookies mehrere nutzerspezifische Einstellungen zu speichern. Zudem wird der Einsatz des Webanalyse-Tools Piwik genannt, das sich nun auch deaktivieren lässt.


eye home zur Startseite
matok 19. Jun 2014

Nee, Qwant wird dann eine Suchmachine, die sämtliche Seiten, die sie listet, für Klicks...

bastie 19. Jun 2014

Im Durchschnitt. Vielleicht brauchen die meisten nur 16 Sekunden, aber ein paar lassen...

Nudelarm 19. Jun 2014

Gibt es zu Qwant schon irgendwelche Storys, die man kennen sollte? So an sich sieht die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bertrandt Services GmbH, Köln
  2. über Baumann Unternehmensberatung AG, Raum Dresden
  3. Daimler AG, Berlin
  4. LuK GmbH & Co. KG, Bühl


Anzeige
Top-Angebote
  1. 47,00€
  2. 33,00€
  3. 77,90€ (Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Blizzard

    Starcraft Remastered erscheint im Sommer 2017

  2. Atom-Unfall

    WD erweitert Support für NAS mit Intels fehlerhaftem Atom

  3. SecurityWatchScam ID

    T-Mobile blockiert Spam-Anrufe

  4. AT&T

    USA bauen Millionen Glasfaserverbindungen

  5. Super Mario Run

    Nintendo bleibt trotz Enttäuschung beim Bezahlmodell

  6. Samsung

    Galaxy Note 7 wird per Update endgültig lahmgelegt

  7. The Ringed City

    From Software zeigt Abschluss von Dark Souls 3 im Trailer

  8. Dieter Lauinger

    Minister fordert Gesetz gegen Hasskommentare noch vor Wahl

  9. Die Woche im Video

    Cebit wird heiß, Android wird neu, Aliens werden gesprächig

  10. Mobilfunkausrüster

    Welche Frequenzen für 5G in Deutschland diskutiert werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mobile-Games-Auslese: Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler

Hannover: Die Sommer-Cebit wird teuer
Hannover
Die Sommer-Cebit wird teuer
  1. Hannover Pavillons für die Sommer-Cebit sind schon ausgebucht
  2. Ab 2018 Cebit findet künftig im Sommer statt
  3. Modell 32UD99 LGs erster HDR-Monitor mit USB-C kommt nach Deutschland

Live-Linux: Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware
Live-Linux
Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware

  1. Re: Überschrift: Atom-Unfall?

    Apfelbrot | 22:32

  2. Re: Bin mal gespannt

    JouMxyzptlk | 22:32

  3. Re: ...und was mach Synology?, Info zum Brexit.

    Apfelbrot | 22:32

  4. Re: Ist eine im Internet verbreitetete Sendung...

    thinksimple | 22:20

  5. Re: Überschrift doppelt verwirrend

    quineloe | 22:18


  1. 19:03

  2. 14:32

  3. 14:16

  4. 13:00

  5. 15:20

  6. 14:13

  7. 12:52

  8. 12:39


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel