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Suche und KI: Microsoft führt OpenAI als Konkurrenz auf

Werden jetzt aus Partnern Konkurrenten? Microsoft listet OpenAI in seinem Jahresbericht als Konkurrenzunternehmen auf.
/ Michael Linden
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Microsoft und OpenAI konkurrieren in einigen Geschäftsbereichen. (Bild: Pixabay)
Microsoft und OpenAI konkurrieren in einigen Geschäftsbereichen. Bild: Pixabay

Die Beziehung zwischen Microsoft und OpenAI scheint sich zu verändern. Microsoft hat zwar erhebliche Investitionen in OpenAI getätigt und bindet dessen Technologie in viele seiner Produkte ein, doch im jüngsten Jahresbericht(öffnet im neuen Fenster) vermerkt Microsoft OpenAI als Konkurrenten, berichtet CNBC.(öffnet im neuen Fenster)

Microsofts Jahresbericht führt OpenAI insbesondere in den Bereichen KI-Angebote sowie Suchmaschinen als Konkurrenten auf. Auf dieser Liste standen traditionell Unternehmen wie Amazon, Apple, Google und Meta.

Microsoft ist exklusiver Cloudanbieter von OpenAIs Technik und nutzt dessen KI-Modelle in verschiedenen Produkten für gewerbliche Kunden und Verbraucher. Die Investitionen von Microsoft in OpenAI sollen bei etwa 13 Milliarden US-Dollar liegen.

Die Vorstellung von SearchGPT, einem Prototyp einer Suchmaschine, durch OpenAI scheint die Entscheidung von Microsoft beeinflusst zu haben, das KI-Start-up als Konkurrenten im Bereich der Suche zu sehen – auch wenn SearchGPT noch gar nicht am Markt ist und es nur ein kurzes Video davon gibt.

Gegenseitiges Verständnis

Ein OpenAI-Sprecher erklärte gegenüber CNBC(öffnet im neuen Fenster) , dass die grundlegende Natur der Beziehung zu Microsoft unverändert bleibe. Der Sprecher betonte, dass die Partnerschaft mit dem Verständnis eingegangen wurde, dass es zu Wettbewerb kommen könnte, und dass Microsoft weiterhin ein wichtiger Partner sei.

Microsoft hat im vergangenen Jahr in dieser Partnerschaft einige dramatische Ereignisse durchlebt. Berichten zufolge wurde Microsoft-CEO Satya Nadella nicht über die Entscheidung des OpenAI-Vorstands informiert, CEO Sam Altman zu entlassen . Microsoft kündigte als Reaktion sogar an, Altman die Leitung einer eigenen Forschungsabteilung zu übergeben.

Nach der raschen Wiedereinsetzung Altmans gewährte OpenAI Microsoft einen Sitz im Vorstand ohne Stimmrecht , den Microsoft kürzlich aufgab.

Microsoft ernannte Mustafa Suleyman , Mitbegründer von Deep Mind, zum CEO einer neuen Einheit namens Microsoft AI. Diese Ernennung, zusammen mit der Einstellung mehrerer Mitarbeiter von Suleymans früherem Unternehmen Inflection AI, zeigt, dass Microsoft auch seine internen KI-Fähigkeiten stärkt.


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