Subwoofer: Sonos bringt Sub Mini für 500 Euro

Auf einen preiswerteren Subwoofer für die vernetzten Lautsprecher hat die Sonos-Kundschaft schon lange gewartet.

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Sub Mini kommt Anfang Oktober 2022 auf den Markt.
Sub Mini kommt Anfang Oktober 2022 auf den Markt. (Bild: Sonos)

Sonos hat mit dem Sub Mini einen neuen Subwoofer für das gleichnamige System vorgestellt. Erste Hinweise auf den Sub Mini gab es bereits im November 2021, weitere Details zu einem neuen Sonos-Subwoofer folgten im Mai 2022.

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Der Sub Mini soll ab dem 6. Oktober 2022 wahlweise in den Farben Schwarz oder Weiß zum Preis von 500 Euro erhältlich sein. Zum Vergleich: Der bereits länger erhältliche normale Sonos Subwoofer mit der Bezeichnung Sub wird zum Listenpreis von 850 Euro verkauft. Der Sub Mini soll für kleine bis mittelgroße Zimmer geeignet sein, der normale Sub ist für große Räume gedacht.

Der Sub Mini hat zwei speziell entwickelte Force-Cancelling-Tieftöner mit einer Größe von 6 Zoll, die in einem akustisch versiegelten Gehäuse stecken und so Verzerrungen verhindern sollen. Zudem soll der Subwoofer weder scheppern noch klappern. Nach Aussage von Sonos ist das Mini-Modell so leistungsfähig, wie es sonst nur deutlich größere Subwoofer sind.

Sub Mini als Ergänzung für Soundbars

"Der Sub Mini ist [...] eine perfekte Ergänzung unseres Heimkino-Portfolios", sagt Maxime Bouvat-Merlin, Senior Vice President, Hardware and Operations bei Sonos. Demnach ist der Sub Mini für den Einsatz im Zusammenspiel mit den Soundbars des Herstellers konzipiert. Dazu gehören die Produkte Beam, Arc sowie Ray.

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Der Sub Mini kostet mehr als etwa eine Beam- oder Ray-Soundbar. Lediglich die Oberklasse-Soundbar Arc kostet mit einem Listenpreis von 1.000 Euro mehr als der Sub Mini. Der neue Subwoofer lässt sich auch mit anderen Sonos-Lautsprechern verbinden. Die Einrichtung über die Sonos-App soll dabei besonders einfach sein.

Er ist auch kompatibel mit allen Symfonisk-Lautsprechern von Ikea (g+), die Sonos-kompatibel sind. Die Symfonisk-Lautsprecher sind mit Preisen von unter 200 Euro deutlich preiswerter als der Sub Mini. Sobald der Mini mit anderen Sonos-Lautsprechern verbunden ist, übernimmt dieser alle tiefen Frequenzen. Dadurch sollen Mitten und Höhen in den Lautsprechern detaillierter wiedergegeben werden, der Klang soll voller und kräftiger sein.

  • Sub Mini (Bild: Sonos)
  • Sub Mini (Bild: Sonos)
  • Sub Mini (Bild: Sonos)
  • Sub Mini mit Beam-Soundbar (Bild: Sonos)
  • Sub Mini (Bild: Sonos)
  • Sub Mini mit Ray-Soundbar (Bild: Sonos)
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  • Sub Mini (Bild: Sonos)
Sub Mini (Bild: Sonos)

Im Zusammenspiel mit anderen Sonos-Produkten unterstützt der Sub Mini auch True Play. Damit wird der Klang über eine Einmessung an die Raumgegebenheiten angepasst. Wie bisher bei Sonos üblich ist zur True-Play-Einrichtung ein iPhone erforderlich. Mit Android-Geräten ist die Einmessung nicht möglich. Wenn der Sub Mini zu einem bestehenden Sonos-System hinzugefügt wurde, muss die True-Play-Einmessung erneut vorgenommen werden.

Der Sub Mini wiegt 6,35 kg und hat bei einer Höhe von 30 cm einen Durchmesser von 23 cm. Der Subwoofer unterstützt Dual-Band-WLAN und hat einen Ethernet-Anschluss, um das Produkt bei Bedarf auch per Kabel mit dem Internet zu verbinden.

Diese Sonos-Produkte verbinden sich nicht mit dem Sub Mini

Zwei Sonos-Lautsprecher lassen sich hingegen nicht mit dem Sub Mini verbinden. Das sind die Akku-betriebenen Lautsprecher Move sowie Roam. Auf Nachfrage begründete Sonos diese Entscheidung damit, dass diese Produkte immer wieder in anderen Räumen und womöglich auch draußen verwendet werden. Wenn dann ein portabler Lautsprecher auf die Terrasse gestellt wird, würde der Subwoofer im Wohnzimmer weiter wummern, aber die Musik wäre nicht mehr so gut anzuhören.

Wer den Sub Mini mit Akku-Lautsprechern von Sonos kombinieren will, muss dafür mindestens einen stationären Lautsprecher besitzen. Dann würden beide Lautsprecher im Multi-Room-Betrieb laufen.

Sonos normaler Sub der dritten Generation hat Qualitätsprobleme

Seit der Markteinführung des größeren Sonos Sub der dritten Generation im Juni 2021 gibt es Qualitätsprobleme. Betroffene Kunden berichten auch nach mehr als einem Jahr weiterhin von Schwierigkeiten. Sonos hat im September 2021 den Preis für den Sonos Sub um 50 Euro angehoben, zuvor gab es den Subwoofer für 800 Euro.

In Sonos-Foren beklagen sich Kunden weiterhin über ein Fiepgeräusch, sobald der Subwoofer mit Strom versorgt wird. Zudem wird ein Zirpen als Störgeräusch beklagt. Es soll so ähnlich klingen wie ein CD-Player im Pausebetrieb oder die Geräusche einer Festplatte in Betrieb. Seit der Markteinführung des Sonos Sub der dritten Generation wurden immer wieder leicht veränderte Hardware-Varianten des Sub gefertigt. Damit konnten die Probleme laut den vorliegenden Berichten nicht behoben werden. Nach Angaben Betroffener tauscht Sonos die Geräte immer wieder aus, ohne dass der Fehler verschwindet.

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Mumu 14. Sep 2022 / Themenstart

Ne Schweigen im Walde in dem Fall keine wirkliche Alternative zu nennen. Auch die...

Vögelchen 14. Sep 2022 / Themenstart

Ok, es gibt offensichtlich Menschen mit so wenig Phantasie und Technik-Wissen, dass sie...

frnkbrnhrd 14. Sep 2022 / Themenstart

Du hast nichts über den preislichen Rahmen geschrieben, deswegen hier auch ein Vorschlag...

Transportsicherung 13. Sep 2022 / Themenstart

Bei 6 Zoll wird der Nachbar wenig mitbekommen :D

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