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Subventionen: Neue Amazon-Konzernzentrale wird in Virginia gebaut

Neue Arbeitsplätze und Steuermillionen oder steigende Mieten und verstopfte Straßen? Die Meinungen am Standort der künftigen zweiten Konzernzentrale von Amazon sind gespalten. Aber nachdem lokale Politiker Subventionen zugesagt haben, dürfte die Entscheidung des Online-Händlers für Crystal City feststehen.

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Crystal City (Symbolbild): Subventionen vom County und vom Bundesstaat
Crystal City (Symbolbild): Subventionen vom County und vom Bundesstaat (Bild: Brendan Smialowski/AFP/Getty Images)

Amazons wird seine neue Konzernzentrale in Crystal City im US-Bundesstaat Virginia errichten. Das Arlington County hat dem Online-Händler Subventionen in Millionenhöhe zugesagt - sehr zum Missfallen der Bürger.

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Das Arlington County Board stimmte am Samstag einstimmig für finanzielle Anreize in Höhe von 23 Millionen US-Dollar. Der Bundesstaat Virginia hatte zuvor bereits 750 Millionen US-Dollar zugesagt. Crystal City ist ein Vorort der US-Hauptstadt Washington und liegt neben dem Ronald-Reagan-Flughafen.

Die Sitzung des Arlington County Board verlief turbulent und musste nach einem Bericht der Tageszeitung Washington Post mehrfach unterbrochen werden. Vor dem Sitzungsgebäude demonstrierten Bürger und skandierten "Schande".

Amazon will Tausende Arbeitsplätze schaffen

Amazon will in Crystal City eine zweite Konzernzentrale bauen. Dort sollen in den kommenden zwölf Jahren mindestens 25.000 neue Arbeitsplätze entstehen. Ein gutes Geschäft für das Arlington County: Die Verantwortlichen erwarten, für jede zusagte Million US-Dollar an Finanzhilfe Steuern in Höhe von 14 Millionen US-Dollar einzunehmen.

Die Gegner hingegen erklärten, Amazon brauche keine öffentlichen Fördermittel. Zudem befürchten sie steigende Mieten, die die sozial Schwachen weiter benachteiligen werden. Andere glauben, dass durch Zuzug die Schulen überfüllt und das Verkehrsaufkommen steigen werde.

Amazon hatte im Herbst 2017 angekündigt, eine weitere Konzernzentrale zu bauen. Anfang 2018 hatte das Unternehmen eine Liste mit 20 möglichen Standorten präsentiert. Als aussichtsreicher Kandidat galt New York City. Doch Stadt und Bundesstaat wollten auf Amazons Forderungen nach Subventionen nicht eingehen, weshalb das Unternehmen den Plan aufgab.



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berritorre 19. Mär 2019

Das Problem ist halt, dass die Politiker mit neuen Jobs werben können. Das zählt in der...

berritorre 19. Mär 2019

Ich glaube nicht, dass New York gross darum werben muss, dass mehr Leute hinziehen. Die...

debattierer 19. Mär 2019

Na hoffentlich werden sich die zwei nicht so sehr anfreunden, dass die vom Pentagon oder...


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