In der Ladeplanung lassen sich zudem vom System gewählte Ladestationen nicht einfach austauschen. Sinnvolle Infos zu den Ladestationen fehlen oft. Würde ich mit dem Uncharted noch einmal eine längere Tour machen und das eingebaute Navi verwenden, würde ich die Ladeplanung komplett ignorieren und mir bei 20 Prozent Restakku über die Suchfunktion eine Ladestation suchen.
Von anderen Autoherstellern gewohnte Extras wie Apps gibt es beim Uncharted nicht. Wir können weder Youtube schauen, noch Spotify direkt auf dem Infotainmentsystem starten. Musik lässt sich über die Bluetooth-Verbindung zum Smartphone abspielen, oder eben über Android Auto oder Carplay. Wer bei Infotainmentsystemen auf den Schwerpunkt Entertainment setzt, wird beim Uncharted eher enttäuscht.
Überhaupt nicht enttäuschend ist dafür das Fahrverhalten des Elektroautos. Der Subaru Uncharted zieht auch im Eco-Modus bereits sehr schnell an der Ampel weg. Im Normalmodus ist die Reaktion des Strompedals etwas schneller, die Beschleunigung ist aber nur unwesentlich stärker. Den Power-Modus finde ich vor allem in der Stadt unnötig – dort reicht tatsächlich Eco, was bei vielen anderen Elektroautos zu einem sehr trägen Fahrverhalten führt.
Xtrail-Modi für schwieriges Gelände
Zusätzlich zu den Fahrmodi hat der Uncharted auch noch die Xtrail-Modi. Sie können bei Schnee oder matschigem Untergrund aktiviert werden und sollen für einen besseren Grip durch eine bessere Drehmomentverteilung sorgen. Aufgrund der Witterungsverhältnisse konnte ich diese Modi allerdings nicht testen. Beim Schwestermodell Toyota C-HR+ gibt es die Xtrail-Einstellungen nicht.
Bild 1/39: Auf dem zentralen Display haben wir fast ausschließlich Android Auto oder Apple Carplay verwendet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/39: Subaru verwendet Toyotas Infotainment-System, das sehr spartanisch ist. Die Navigation hat keine gute Ladeplanung und ist umständlich zu bedienen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/39: Apps gibt es nicht für das Infotainmentsystem des Uncharted - Musik wird über Bluetooth vom Smartphone wiedergegeben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/39: Die Darstellung der Menüs wirkt sehr spartanisch und erinnert an Computer aus den 1990er-Jahren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/39: An Apps gibt es immerhin einen Webbrowser, der bei unserem Testmodell aber nicht funktioniert hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/39: Die Einstellungsmenüs sind verschachtelt und nicht sonderlich übersichtlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/39: Am Ende haben wir immer gefunden, was wir gesucht haben, es hat mitunter aber etwas gedauert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/39: Der Uncharted lädt in unserem Test mit bis zu 163 kW. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/39: Der Subaru Uncharted sieht auf den ersten Blick fast genauso aus wie sein Schwestermodell Toyota C-HR+. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/39: Die Front hat Subaru aber von den Scheinwerfern etwas aggressiver gestaltet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/39: Die Linienführung an den Seiten ist identisch mit der des C-HR+. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/39: Das Heck hat Subaru auch etwas umgestaltet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/39: Das Model 77 AWD Platinum Plus kommt auf 20-Zoll-Leichtmetallfelgen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/39: Der Ladeanschluss des Subaru Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/39: Die Frontkamera des Subaru Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/39: Subaru verwendet beim Uncharted herkömmliche Türgriffe, die nicht versenkt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/39: Bei den hinteren Türen befinden sich die Griffe in der C-Säule. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/39: Der Uncharted hat einen kleinen Heckspoiler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/39: Der Kofferraum ist mit 403 Litern Fassungsvermögen für ein Auto dieser Größe nicht besonders groß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/39: Unter dem Kofferraumboden finden sich ...
Bild 21/39: ... zwei Staufächer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/39: Bei zurückgeklappten Rücksitzen passen 1.304 Liter in den Uncharted. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/39: Die Rücksitze sind bequem und bieten genug Platz für Kopf und Beine. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/39: In den höherpreisigen Modellvarianten gibt es für die Rücksitze Sitzheizungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/39: Die ausklappbare Armlehne der Rückbank (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/39: Im Cockpit des Uncharted verwendet Subaru gut verarbeiteten Kunststoff. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/39: Anders als bei vielen chinesischen Autoherstellern oder auch Tesla werden Einstellungen wie die Spiegelausrichtung über Knöpfe vorgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/39: Subaru setzt generell auf viele Knöpfe - auch für den Trip-Zähler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/39: Die Mittelkonsole hat ein großes Fach, dessen Deckel sich von beiden Seiten öffnen lässt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/39: Die Mittelkonsole hat zwei Becherhalter - und ebenfalls eine Reihe von Knöpfen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/39: Mit der Bedienkonsole am Dach kann unter anderem das Rollo des Panoramafensters geöffnet und geschlossen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/39: Das Panoramafenster des Subaru Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/39: Die beiden drahtlosen Ladepads für Smartphones haben in unserem Test problemlos mit unterschiedlichen Geräten funktioniert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/39: Das Fahrdisplay sitzt im Uncharted unter der Windschutzscheibe und nicht direkt hinter dem Lenkrad. Ungewöhnlich sind die Signallämpchen neben dem eigentlichen Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/39: Auf dem Fahrdisplay werden die wichtigsten Informationen angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/39: Über Tasten am Lenkrad lassen sich zusätzliche Infos einblenden, etwa zum Verbrauch. Die Darstellung ist grafisch sehr zurückhaltend. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/39: Die Temperatureinstellung der Klimaanlage erfolgt über Rädchen, die direkt auf dem Display angebracht sind - ein netter Effekt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/39: Der Gangwahlhebel des Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 39/39: Die Frontsitze des Uncharted sind bequem und haben eine einstellbare Lordosestütze. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Die Lenkung des Uncharted reagiert sehr gut. Insgesamt fährt sich der Crossover-SUV angesichts seiner Größe überraschend sportlich und liegt sehr gut auf der Straße – auch bei höheren Geschwindigkeiten. Subaru hat das Fahrwerk im Vergleich zum C-HR+ etwas sportlicher abgestimmt, was etwas auf Kosten des Komforts geht. Unkomfortabel fährt sich der Uncharted aber auch auf Kopfsteinpflaster oder anderen holprigen Untergründen nicht.
Die Rekuperation lässt sich direkt am Lenkrad über Hebel in fünf Stufen steuern. Auf der höchsten Stufe bremst der Uncharted sehr gut ab. Einen One-Pedal-Modus gibt es nicht. Auf der Autobahn habe ich mit dem Wagen eine Höchstgeschwindigkeit von 166 km/h auf dem Tacho erreicht – das passt zu den von Subaru angegebenen 160 km/h. Bei Geschwindigkeiten ab 100 km/h sind Windgeräusche wahrnehmbar, bei noch höheren Geschwindigkeiten sind sie auffällig.