Der Innenraum ist aber auch wegen anderer Designentscheidungen etwas ungewöhnlich. Das mit 7 Zoll recht kleine Fahrdisplay sitzt nicht wie bei den meisten anderen Herstellern direkt hinter dem Lenkrad, sondern weiter oben, direkt am unteren Rand der Windschutzscheibe. Dadurch lässt es sich einfach während der Fahrt einsehen, was ich gut finde.
Zu Beginn ist die Position aber gewöhnungsbedürftig, das muss ich zugeben. Das Fahrdisplay selbst ist auch etwas oldschool: Das eigentliche Display ist eher klein, wird aber links und rechts von breiten Balken flankiert, in denen Benachrichtigungssymbole angezeigt werden. Dabei handelt es sich um kleine Lämpchen hinter Beschriftungen, wie bei 30 Jahre alten Autos. Die meisten Hersteller zeigen derartige Benachrichtigungen mittlerweile mit auf dem Display an – nicht so Subaru.
Das Fahrdisplay zeigt in einem runden Instrument übersichtlich die wichtigsten Informationen wie Geschwindigkeit, Assistenzsysteme, Reichweite, Akkustand sowie Leistungsaufnahme und -abgabe an. Über die Tasten am Lenkrad lassen sich zudem weitere Informationen einblenden, etwa zum Verbrauch, zur abgespielten Musik oder auch ein Kilometerzähler. Anders als bei den meisten anderen von mir getesteten Elektroautos ist die Darstellung der Informationen sehr schlicht: Es gibt bis auf Rahmen keine grafischen Elemente, es wird ausschließlich Text verwendet. Auch das wirkt etwas altertümlich.
Infotainment im Retro-Computerstil
Dieser Eindruck setzt sich beim Infotainment-Bildschirm in der Mitte fort, dessen System ebenfalls sehr spartanisch ist. Verwendet wird das gleiche Infotainmentsystem wie im C-HR+, das im Grunde keinen Homescreen hat; der Homescreen ist das Navigationssystem. Über eine seitliche Leiste können wir verschiedene Menüpunkte wählen, neben dem Navi etwa ein Telefonmenü, die Fahrassistenzeinstellungen und die allgemeinen Einstellungen.
Bild 1/39: Auf dem zentralen Display haben wir fast ausschließlich Android Auto oder Apple Carplay verwendet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/39: Subaru verwendet Toyotas Infotainment-System, das sehr spartanisch ist. Die Navigation hat keine gute Ladeplanung und ist umständlich zu bedienen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/39: Apps gibt es nicht für das Infotainmentsystem des Uncharted - Musik wird über Bluetooth vom Smartphone wiedergegeben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/39: Die Darstellung der Menüs wirkt sehr spartanisch und erinnert an Computer aus den 1990er-Jahren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/39: An Apps gibt es immerhin einen Webbrowser, der bei unserem Testmodell aber nicht funktioniert hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/39: Die Einstellungsmenüs sind verschachtelt und nicht sonderlich übersichtlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/39: Am Ende haben wir immer gefunden, was wir gesucht haben, es hat mitunter aber etwas gedauert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/39: Der Uncharted lädt in unserem Test mit bis zu 163 kW. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/39: Der Subaru Uncharted sieht auf den ersten Blick fast genauso aus wie sein Schwestermodell Toyota C-HR+. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/39: Die Front hat Subaru aber von den Scheinwerfern etwas aggressiver gestaltet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/39: Die Linienführung an den Seiten ist identisch mit der des C-HR+. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/39: Das Heck hat Subaru auch etwas umgestaltet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/39: Das Model 77 AWD Platinum Plus kommt auf 20-Zoll-Leichtmetallfelgen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/39: Der Ladeanschluss des Subaru Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/39: Die Frontkamera des Subaru Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/39: Subaru verwendet beim Uncharted herkömmliche Türgriffe, die nicht versenkt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/39: Bei den hinteren Türen befinden sich die Griffe in der C-Säule. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/39: Der Uncharted hat einen kleinen Heckspoiler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/39: Der Kofferraum ist mit 403 Litern Fassungsvermögen für ein Auto dieser Größe nicht besonders groß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/39: Unter dem Kofferraumboden finden sich ...
Bild 21/39: ... zwei Staufächer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/39: Bei zurückgeklappten Rücksitzen passen 1.304 Liter in den Uncharted. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/39: Die Rücksitze sind bequem und bieten genug Platz für Kopf und Beine. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/39: In den höherpreisigen Modellvarianten gibt es für die Rücksitze Sitzheizungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/39: Die ausklappbare Armlehne der Rückbank (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/39: Im Cockpit des Uncharted verwendet Subaru gut verarbeiteten Kunststoff. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/39: Anders als bei vielen chinesischen Autoherstellern oder auch Tesla werden Einstellungen wie die Spiegelausrichtung über Knöpfe vorgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/39: Subaru setzt generell auf viele Knöpfe - auch für den Trip-Zähler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/39: Die Mittelkonsole hat ein großes Fach, dessen Deckel sich von beiden Seiten öffnen lässt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/39: Die Mittelkonsole hat zwei Becherhalter - und ebenfalls eine Reihe von Knöpfen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/39: Mit der Bedienkonsole am Dach kann unter anderem das Rollo des Panoramafensters geöffnet und geschlossen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/39: Das Panoramafenster des Subaru Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/39: Die beiden drahtlosen Ladepads für Smartphones haben in unserem Test problemlos mit unterschiedlichen Geräten funktioniert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/39: Das Fahrdisplay sitzt im Uncharted unter der Windschutzscheibe und nicht direkt hinter dem Lenkrad. Ungewöhnlich sind die Signallämpchen neben dem eigentlichen Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/39: Auf dem Fahrdisplay werden die wichtigsten Informationen angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/39: Über Tasten am Lenkrad lassen sich zusätzliche Infos einblenden, etwa zum Verbrauch. Die Darstellung ist grafisch sehr zurückhaltend. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/39: Die Temperatureinstellung der Klimaanlage erfolgt über Rädchen, die direkt auf dem Display angebracht sind - ein netter Effekt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/39: Der Gangwahlhebel des Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 39/39: Die Frontsitze des Uncharted sind bequem und haben eine einstellbare Lordosestütze. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Die einzelnen Fahrassistenzsysteme lassen sich über das Menü direkt ein- und ausschalten. Das geht auch über ein Menü, das ich durch Wischen von oben auf dem Display öffnen kann. In den weiteren Einstellungen lassen sich Optionen wie die Empfindlichkeit des Fahrassistenten, die Vorkonditionierung der Batterie (über das Navi geregelt, auch manuell möglich), die Kartenanzeige, die drahtlosen Verbindungen und so weiter einstellen.
Das Design der Menüs ist ebenfalls sehr schlicht, grafische Elemente gibt es nicht. Am Ende finde ich alle gewünschten Einstellungen, komme mir mit den vielen Untermenüs dabei aber vor wie in den Optionen eines alten Nokia-Handys. Andere Hersteller haben das besser gelöst.
Ich muss zugeben, dass ich während meines Tests aber froh war, dass der Uncharted sowohl Apple Carplay als auch Android Auto unterstützt. Das Navigationssystem ist für meinen Geschmack viel zu umständlich zu bedienen. Die Adresseingabe war jedes Mal ein Kampf, bis das Navi die korrekte Adresse verstanden hat. Es gibt eine Ladeplanung, in ihr können aber keine Anbieter vorgewählt werden.