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Fahrdisplay weit hinter dem Lenkrad

Der Innenraum ist aber auch wegen anderer Designentscheidungen etwas ungewöhnlich. Das mit 7 Zoll recht kleine Fahrdisplay sitzt nicht wie bei den meisten anderen Herstellern direkt hinter dem Lenkrad, sondern weiter oben, direkt am unteren Rand der Windschutzscheibe. Dadurch lässt es sich einfach während der Fahrt einsehen, was ich gut finde.

Zu Beginn ist die Position aber gewöhnungsbedürftig, das muss ich zugeben. Das Fahrdisplay selbst ist auch etwas oldschool: Das eigentliche Display ist eher klein, wird aber links und rechts von breiten Balken flankiert, in denen Benachrichtigungssymbole angezeigt werden. Dabei handelt es sich um kleine Lämpchen hinter Beschriftungen, wie bei 30 Jahre alten Autos. Die meisten Hersteller zeigen derartige Benachrichtigungen mittlerweile mit auf dem Display an – nicht so Subaru.

Das Fahrdisplay zeigt in einem runden Instrument übersichtlich die wichtigsten Informationen wie Geschwindigkeit, Assistenzsysteme, Reichweite, Akkustand sowie Leistungsaufnahme und -abgabe an. Über die Tasten am Lenkrad lassen sich zudem weitere Informationen einblenden, etwa zum Verbrauch, zur abgespielten Musik oder auch ein Kilometerzähler. Anders als bei den meisten anderen von mir getesteten Elektroautos ist die Darstellung der Informationen sehr schlicht: Es gibt bis auf Rahmen keine grafischen Elemente, es wird ausschließlich Text verwendet. Auch das wirkt etwas altertümlich.

Infotainment im Retro-Computerstil

Dieser Eindruck setzt sich beim Infotainment-Bildschirm in der Mitte fort, dessen System ebenfalls sehr spartanisch ist. Verwendet wird das gleiche Infotainmentsystem wie im C-HR+, das im Grunde keinen Homescreen hat; der Homescreen ist das Navigationssystem. Über eine seitliche Leiste können wir verschiedene Menüpunkte wählen, neben dem Navi etwa ein Telefonmenü, die Fahrassistenzeinstellungen und die allgemeinen Einstellungen.

Die einzelnen Fahrassistenzsysteme lassen sich über das Menü direkt ein- und ausschalten. Das geht auch über ein Menü, das ich durch Wischen von oben auf dem Display öffnen kann. In den weiteren Einstellungen lassen sich Optionen wie die Empfindlichkeit des Fahrassistenten, die Vorkonditionierung der Batterie (über das Navi geregelt, auch manuell möglich), die Kartenanzeige, die drahtlosen Verbindungen und so weiter einstellen.

Das Design der Menüs ist ebenfalls sehr schlicht, grafische Elemente gibt es nicht. Am Ende finde ich alle gewünschten Einstellungen, komme mir mit den vielen Untermenüs dabei aber vor wie in den Optionen eines alten Nokia-Handys. Andere Hersteller haben das besser gelöst.

Ich muss zugeben, dass ich während meines Tests aber froh war, dass der Uncharted sowohl Apple Carplay als auch Android Auto unterstützt. Das Navigationssystem ist für meinen Geschmack viel zu umständlich zu bedienen. Die Adresseingabe war jedes Mal ein Kampf, bis das Navi die korrekte Adresse verstanden hat. Es gibt eine Ladeplanung, in ihr können aber keine Anbieter vorgewählt werden.


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