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Gutes Platzangebot für Passagiere, weniger für Gepäck

Das Lenkrad kann eingestellt werden, auch in Richtung des Fahrers. Zu Beginn meines Tests wurde ich den Eindruck nicht los, dass ich aufgrund der Lenkradposition komisch sitze, mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt. Das Platzangebot im Uncharted ist gut, sowohl auf den Vordersitzen als auch im Fond. Passagiere reisen auf der Rückbank bequem und mit ausreichend Bein- und Kopffreiheit.

Die Sitze sind sowohl vorn als auch hinten bequem. Die Vordersitze sind elektrisch verstellbar, der Fahrersitz hat eine einstellbare Lordosestütze (nur horizontal). Das Platzangebot im Innenraum geht allerdings zulasten des Kofferraums: Er ist für ein Auto dieser Größe mit 403 Litern nicht besonders groß. Bei zurückgeklappter Rückbank passen in den Uncharted 1.304 Liter hinein.

Das Cockpit hat bis auf einen bronzefarbenen Streifen keine Zierelemente und kommt eher funktional rüber. Subaru setzt auf eckige Formen, insofern setzt sich das Design des Lenkrads fort. Die Luftauslässe der 2-Zonen-Klimaautomatik werden manuell verstellt. Die breite Mittelkonsole hat ein Fach, dessen Deckel sich nach beiden Seiten öffnen lässt, zwei Becherhalter, ein Fach unterhalb der Ablage sowie zwei drahtlose Smartphone-Ladestationen, die in meinem Test sehr gut funktionieren.

Viele Einstellungen lassen sich über Knöpfe aktivieren

In der Mittelkonsole gibt es neben dem runden Gangwahlschalter bereits die ersten Knöpfe. Über sie lassen sich nicht nur der Fahrmodus wählen oder die Traktionskontrolle ausschalten, sondern auch Auto Hold aktivieren. Diese Funktion findet sich bei vielen anderen Herstellern mittlerweile in den Menüs der Infotainment-Bildschirme versteckt. Auch die X-Modi lassen sich über einen Knopf in der Mitte einstellen, dazu später mehr.

Der Knopfreigen setzt sich links neben dem Lenkrad, das selbst bereits über 18 Knöpfe verfügt, fort. Dort finden sich die Lichtsteuerung, die Öffnung der Heckklappe und Bedienelemente für den Trip-Zähler. In der Fahrertür finden sich neben den Fensterhebern auch die Bedienelemente für die Seitenspiegel und die Sitzspeicher – auch nicht mehr unbedingt selbstverständlich heutzutage. Die Sitzheizung wird allerdings über das zentrale Display gesteuert, anders als die der Rücksitze, die Knöpfe haben.

Der Vorteil der vielen Knöpfe ist, dass einzelne Funktionen schnell aktiviert und deaktiviert werden können – auch Kia macht das so. Dafür wirkt der Innenraum nicht so "clean" wie bei manchen chinesischen Herstellern. Ich habe die vielen Buttons schnell zu schätzen gelernt. Die Klimaanlage wird übrigens nicht über physische Schalter bedient, sondern über eine Leiste am unteren Ende des zentralen Displays – bis auf die Temperaturwahl. Sie erfolgt über zwei Drehregler, die auf das Display gesetzt sind, was nett aussieht.


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