Gutes Platzangebot für Passagiere, weniger für Gepäck
Das Lenkrad kann eingestellt werden, auch in Richtung des Fahrers. Zu Beginn meines Tests wurde ich den Eindruck nicht los, dass ich aufgrund der Lenkradposition komisch sitze, mit der Zeit habe ich mich aber daran gewöhnt. Das Platzangebot im Uncharted ist gut, sowohl auf den Vordersitzen als auch im Fond. Passagiere reisen auf der Rückbank bequem und mit ausreichend Bein- und Kopffreiheit.
Die Sitze sind sowohl vorn als auch hinten bequem. Die Vordersitze sind elektrisch verstellbar, der Fahrersitz hat eine einstellbare Lordosestütze (nur horizontal). Das Platzangebot im Innenraum geht allerdings zulasten des Kofferraums: Er ist für ein Auto dieser Größe mit 403 Litern nicht besonders groß. Bei zurückgeklappter Rückbank passen in den Uncharted 1.304 Liter hinein.
Das Cockpit hat bis auf einen bronzefarbenen Streifen keine Zierelemente und kommt eher funktional rüber. Subaru setzt auf eckige Formen, insofern setzt sich das Design des Lenkrads fort. Die Luftauslässe der 2-Zonen-Klimaautomatik werden manuell verstellt. Die breite Mittelkonsole hat ein Fach, dessen Deckel sich nach beiden Seiten öffnen lässt, zwei Becherhalter, ein Fach unterhalb der Ablage sowie zwei drahtlose Smartphone-Ladestationen, die in meinem Test sehr gut funktionieren.
Viele Einstellungen lassen sich über Knöpfe aktivieren
In der Mittelkonsole gibt es neben dem runden Gangwahlschalter bereits die ersten Knöpfe. Über sie lassen sich nicht nur der Fahrmodus wählen oder die Traktionskontrolle ausschalten, sondern auch Auto Hold aktivieren. Diese Funktion findet sich bei vielen anderen Herstellern mittlerweile in den Menüs der Infotainment-Bildschirme versteckt. Auch die X-Modi lassen sich über einen Knopf in der Mitte einstellen, dazu später mehr.
Bild 1/39: Auf dem zentralen Display haben wir fast ausschließlich Android Auto oder Apple Carplay verwendet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 2/39: Subaru verwendet Toyotas Infotainment-System, das sehr spartanisch ist. Die Navigation hat keine gute Ladeplanung und ist umständlich zu bedienen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 3/39: Apps gibt es nicht für das Infotainmentsystem des Uncharted - Musik wird über Bluetooth vom Smartphone wiedergegeben. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 4/39: Die Darstellung der Menüs wirkt sehr spartanisch und erinnert an Computer aus den 1990er-Jahren. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 5/39: An Apps gibt es immerhin einen Webbrowser, der bei unserem Testmodell aber nicht funktioniert hat. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 6/39: Die Einstellungsmenüs sind verschachtelt und nicht sonderlich übersichtlich. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 7/39: Am Ende haben wir immer gefunden, was wir gesucht haben, es hat mitunter aber etwas gedauert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 8/39: Der Uncharted lädt in unserem Test mit bis zu 163 kW. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 9/39: Der Subaru Uncharted sieht auf den ersten Blick fast genauso aus wie sein Schwestermodell Toyota C-HR+. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 10/39: Die Front hat Subaru aber von den Scheinwerfern etwas aggressiver gestaltet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 11/39: Die Linienführung an den Seiten ist identisch mit der des C-HR+. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 12/39: Das Heck hat Subaru auch etwas umgestaltet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 13/39: Das Model 77 AWD Platinum Plus kommt auf 20-Zoll-Leichtmetallfelgen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 14/39: Der Ladeanschluss des Subaru Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 15/39: Die Frontkamera des Subaru Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 16/39: Subaru verwendet beim Uncharted herkömmliche Türgriffe, die nicht versenkt werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/39: Bei den hinteren Türen befinden sich die Griffe in der C-Säule. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 18/39: Der Uncharted hat einen kleinen Heckspoiler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 19/39: Der Kofferraum ist mit 403 Litern Fassungsvermögen für ein Auto dieser Größe nicht besonders groß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 20/39: Unter dem Kofferraumboden finden sich ...
Bild 21/39: ... zwei Staufächer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 22/39: Bei zurückgeklappten Rücksitzen passen 1.304 Liter in den Uncharted. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 23/39: Die Rücksitze sind bequem und bieten genug Platz für Kopf und Beine. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 24/39: In den höherpreisigen Modellvarianten gibt es für die Rücksitze Sitzheizungen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 25/39: Die ausklappbare Armlehne der Rückbank (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 26/39: Im Cockpit des Uncharted verwendet Subaru gut verarbeiteten Kunststoff. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 27/39: Anders als bei vielen chinesischen Autoherstellern oder auch Tesla werden Einstellungen wie die Spiegelausrichtung über Knöpfe vorgenommen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 28/39: Subaru setzt generell auf viele Knöpfe - auch für den Trip-Zähler. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 29/39: Die Mittelkonsole hat ein großes Fach, dessen Deckel sich von beiden Seiten öffnen lässt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 30/39: Die Mittelkonsole hat zwei Becherhalter - und ebenfalls eine Reihe von Knöpfen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 31/39: Mit der Bedienkonsole am Dach kann unter anderem das Rollo des Panoramafensters geöffnet und geschlossen werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 32/39: Das Panoramafenster des Subaru Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 33/39: Die beiden drahtlosen Ladepads für Smartphones haben in unserem Test problemlos mit unterschiedlichen Geräten funktioniert. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 34/39: Das Fahrdisplay sitzt im Uncharted unter der Windschutzscheibe und nicht direkt hinter dem Lenkrad. Ungewöhnlich sind die Signallämpchen neben dem eigentlichen Display. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 35/39: Auf dem Fahrdisplay werden die wichtigsten Informationen angezeigt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 36/39: Über Tasten am Lenkrad lassen sich zusätzliche Infos einblenden, etwa zum Verbrauch. Die Darstellung ist grafisch sehr zurückhaltend. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 37/39: Die Temperatureinstellung der Klimaanlage erfolgt über Rädchen, die direkt auf dem Display angebracht sind - ein netter Effekt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 38/39: Der Gangwahlhebel des Uncharted (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 39/39: Die Frontsitze des Uncharted sind bequem und haben eine einstellbare Lordosestütze. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Der Knopfreigen setzt sich links neben dem Lenkrad, das selbst bereits über 18 Knöpfe verfügt, fort. Dort finden sich die Lichtsteuerung, die Öffnung der Heckklappe und Bedienelemente für den Trip-Zähler. In der Fahrertür finden sich neben den Fensterhebern auch die Bedienelemente für die Seitenspiegel und die Sitzspeicher – auch nicht mehr unbedingt selbstverständlich heutzutage. Die Sitzheizung wird allerdings über das zentrale Display gesteuert, anders als die der Rücksitze, die Knöpfe haben.
Der Vorteil der vielen Knöpfe ist, dass einzelne Funktionen schnell aktiviert und deaktiviert werden können – auch Kia macht das so. Dafür wirkt der Innenraum nicht so "clean" wie bei manchen chinesischen Herstellern. Ich habe die vielen Buttons schnell zu schätzen gelernt. Die Klimaanlage wird übrigens nicht über physische Schalter bedient, sondern über eine Leiste am unteren Ende des zentralen Displays – bis auf die Temperaturwahl. Sie erfolgt über zwei Drehregler, die auf das Display gesetzt sind, was nett aussieht.