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Alex Gibneys Zero Days ist ein empfehlenswerter Film.
Alex Gibneys Zero Days ist ein empfehlenswerter Film. (Bild: Pressematerial)

Die Geheimhaltung von Cyberwaffen ist 'lächerlich hoch'

Dem Film gelingt es recht gut, die Vermischung physischer und digitaler Bedrohungsszenarien ohne übertriebene Cyber-Aufzählungen zu erklären. Außerdem schreckt Gibney nicht davor zurück, die komplexe geopolitische Lage rund um das iranische Atomprogramm zu erklären. Die Existenz der Stuxnet-Malware ist eben nur ein kleiner Teil dieses großen weltpolitischen Puzzles.

Der Film dürfte auch für Menschen interessant sein, die sich sonst nicht mit detaillierter Malware-Analyse beschäftigen. Die Erklärungen sind zwar durchaus technisch, bleiben aber stets verständlich.

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Wer sich schon viel mit dem Thema beschäftigt hat - und etwa das exzellente Buch Countdown to Zero Day der US-Journalistin Kim Zetter (die aus unverständlichen Gründen nicht im Film auftaucht) gelesen hat -, erfährt zwar über Stuxnet nicht unbedingt Neues.

Doch die Dramaturgie des Films bleibt trotzdem stets interessant, auch wegen der spannend inszenierten Aussagen der NSA-Quellen. Etwas anstrengend werden mit der Zeit nur die visuellen Effekte, etwa, wenn es zum gefühlt hundertsten Mal wieder eine Kamerafahrt durch in der Luft schwebenden Code gibt.

Geheimhaltung ist "lächerlich hoch"

Deutlich wird auch, dass Gibney eine Mission hat und nicht nur einfach die Fakten berichten will. Viele seiner Interviewpartner fordern eine öffentliche Diskussion über die Möglichkeiten des Cyberwar ein. Selbst Hayden sagt, dass "die Geheimhaltung bei Cyberoperationen lächerlich hoch sei". Auch Richard Clarke, ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater in den USA, fordert eine offene Diskussion. "In der Anfangszeit der nuklearen Aufrüstung war auch niemandem klar, wie eine effektive Begrenzung aussehen könnte", sagt er in dem Film. Doch es sei trotzdem gelungen. Das wäre auch im digitalen Bereich möglich, auch wenn "das vielleicht noch 20 oder 30 Jahre dauert".

Der Film ist nach Auskunft der betreuenden Agentur derzeit in zwölf Kinos in Deutschland zu sehen. Eine Übersicht aller Spielorte findet sich hier.

Ab dem 6. September kann Zero Days auch auf den üblichen Streamingplattformen angeschaut werden. Der Kauf wird voraussichtlich zwischen 8,99 Euro und 11,99 Euro kosten, geliehen werden kann der Film für 3,99 bis 4,99 Euro. Die Unterschiede bezeichnen jeweils die SD- und die HD-Version. Mitte des Monats wird Zero Days auch auf Blu-ray und DVD erscheinen.

 Stuxnet-Doku Zero Days: Wenn Michael Hayden aus dem Nähkästchen plaudert

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dunogim 05. Sep 2016

Leider gibts die nicht auf Amazon oder Google Play. Dann muss ich halt meinen Rapidshare...

DrWatson 05. Sep 2016

Offensichtlich ist das nicht passiert. Ich kann mich jedenfalls nicht daran erinnert...

DrWatson 05. Sep 2016

Ist es doch oder gab es einen Atomkrieg von dem ich nichts mitbekommen habe? Eine...

frostbitten king 03. Sep 2016

Alles klar. Scheint wohl doch interessant für mich zu sein. Danke.

frostbitten king 03. Sep 2016

Ja schon nur naiv betrachtet, sind die Sicherheitsvorkehrungen bei einem abgeschlossenen...



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