Abo
  • IT-Karriere:

Studium: Mehr Erstsemester beim Informatikstudium

Insgesamt nahmen weniger Menschen ein Studium auf. Doch die Zahl der Erstsemester beim Informatikstudium stieg leicht an. Für die IT-Branche ist das aber nicht ausreichend.

Artikel veröffentlicht am ,
Studenten in München
Studenten in München (Bild: Johannes Simon/Getty Images)

Im Wintersemester 2014/2015 haben sich 34.300 Studierende in ihrem ersten Hochschulsemester für den Studienbereich Informatik eingeschrieben. Das hat das Statistische Bundesamt erklärt. Dies entspricht einer Steigerung von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt nahmen 1,9 Prozent weniger Erstsemester ein Studium auf als im Vorjahr.

Stellenmarkt
  1. Forschungszentrum Jülich GmbH, Jülich
  2. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz

Peter Liggesmeyer, Präsident der Gesellschaft für Informatik (GI), sagte: "Es ist zwar erfreulich, dass die Zahl der Studienanfänger in der Informatik gestiegen ist. Tatsächlich studieren aber nach wie vor viel zu wenig junge Leute das Fach Informatik."

Nach Ansicht der Organisation muss der Informatikunterricht ab der Grundschule im Lehrplan stehen. "Nur wenn Kinder frühzeitig mit der Informationstechnik - möglichst auf spielerische Weise - in Berührung kommen, kann in den Jugendlichen der Wunsch reifen, eine entsprechende Ausbildung zu beginnen. Darauf müssen wir gemeinsam hinarbeiten", sagte Liggesmeyer.

Seit dem Boomjahr 2000 war die Zahl der Studienanfänger in der Informatik um 26 Prozent eingebrochen. Im Jahr 2006 sanken die Informatik-Studienanfängerzahlen an den deutschen Universitäten und Fachhochschulen um 5 Prozent auf 28.360. Im Sommer- und Wintersemester 2013 lag die Steigerung noch bei 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Besonders erfreulich sei laut Bitkom das deutlich stärkere Interesse von Frauen an der Informatik. Während die Zahl der männlichen Studierenden nur um 1,8 Prozent anstieg, wurden 5,6 Prozent mehr Frauen im Vergleich zum Vorjahr registriert. Die knapp 7.700 Frauen im ersten Hochschulsemester repräsentieren damit knapp 22,5 Prozent aller Erstsemester. "Der positive Trend zu mehr Frauen in der ehemaligen Männerdomäne IT hält damit nun schon im dritten Jahr an", so Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

In der deutschen Wirtschaft gab es vor rund einem Jahr rund 39.000 offene Stellen für IT-Experten. Rund 16.000 der unbesetzten Stellen gab es in der IT-Branche selbst, davon 13.800 bei den Anbietern von Software und IT-Dienstleistungen. Weitere 1.600 IT-Experten wurden von Herstellern von Hardware und Unterhaltungselektronik gesucht, 600 von Anbietern von Telekommunikationsdiensten. 72 Prozent der IT-Unternehmen, die freie Stellen haben, suchten Softwareentwickler.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 344,00€
  2. mit Gutschein: NBBGRATISH10

tunnelblick 28. Nov 2014

meinst du zu dem thema? verständlich. hier geht es um informatik und nicht...

BRDiger 27. Nov 2014

Interessante Mischung - find ich sehr gut.

BRDiger 27. Nov 2014

Habe ich genauso erlebt. Ich wechselte von Wirtschaftsinformatik zu Informatik - in...

wynillo 27. Nov 2014

Hatte meinen Realschulabschluss ziemlich schlecht abgeliefert, danach in der Berufsschule...

azeu 27. Nov 2014

Und wie viele von denen haben überhaupt 'ne Freundin?


Folgen Sie uns
       


Hyundai Kona Elektro - Test

Das Elektro-SUV ist ein echter Langläufer.

Hyundai Kona Elektro - Test Video aufrufen
Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
Probefahrt mit Mercedes EQC
Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

  1. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
  2. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf
  3. Elektro-SUV Produktion des Mercedes-Benz EQC beginnt

OKR statt Mitarbeitergespräch: Wir müssen reden
OKR statt Mitarbeitergespräch
Wir müssen reden

Das jährliche Mitarbeitergespräch ist eines der wichtigsten Instrumente für Führungskräfte, doch es ist gerade in der IT-Branche nicht mehr unbedingt zeitgemäß. Aus dem Silicon Valley kommt eine andere Methode: OKR. Sie erfüllt die veränderten Anforderungen an Agilität und Veränderungsbereitschaft.
Von Markus Kammermeier

  1. IT-Arbeitsmarkt Jobgarantie gibt es nie
  2. IT-Fachkräftemangel Freie sind gefragt
  3. Sysadmin "Man kommt erst ins Spiel, wenn es brennt"

Arbeit: Hilfe für frustrierte ITler
Arbeit
Hilfe für frustrierte ITler

Viele ITler sind frustriert, weil ihre Führungskraft nichts vom Fach versteht und sie mit Ideen gegen Wände laufen. Doch nicht immer ist an der Situation nur die Führungskraft schuld. Denn oft verkaufen die ITler ihre Ideen einfach nicht gut genug.
Von Robert Meyer

  1. IT-Forensikerin Beweise sichern im Faradayschen Käfig
  2. Homeoffice Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
  3. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt

    •  /