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Die Voraussetzungen fürs Studium sind überall unterschiedlich

Rund 216.000 Menschen studierten 2017 im Fachbereich Informatik - die Zahl wächst seit Jahren. Gleichzeitig suchen die Arbeitgeber fast verzweifelt nach Fachkräften. Im Schnitt bleiben die Stellen 132 Tage vakant, wie eine Analyse der Bundesagentur für Arbeit ergab.

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Der Mangel ist in den unterschiedlichen IT-Berufsbildern mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt, und eine Jobgarantie gibt es insbesondere für Administratoren nicht. Es fehlten vor allem Entwickler, schreibt die Bundesagentur. Außerdem sei fast die Hälfte der Ausschreibungen an Bewerber gerichtet, deren Abschluss mindestens einem vierjährigen Studium entspricht. Auf solche Stellen will Fricke sich nach seinem Studium bewerben.

Gleichzeitig arbeiten in der IT circa 60.000 Menschen komplett ohne Ausbildung. Schließlich kann man sich die benötigten Fähigkeiten teilweise selbst beibringen, und oft programmieren diese Menschen seit Jugendtagen.

Wer sich wie Fricke weiterqualifizieren möchte, kann sich dafür mit seiner Berufserfahrung an einer Uni einschreiben. Ziele sind erstens die Möglichkeit zur lebenslangen Weiterbildung und zweitens eine Erhöhung der Absolventenzahlen durch die Öffnung des Studiums. Die Bedingungen für die Einschreibung sind von Uni zu Uni unterschiedlich, insgesamt sind sie in den vergangenen Jahrzehnten gelockert worden.

Universitäten öffnen sich dank der EU

Bereits seit 1950 kann man an der Hamburger Akademie für Gemeinwirtschaft ohne Abitur studieren, damals gedacht für Schüler, die wegen des Krieges kein Abitur gemacht hatten."Das hat ziemlich lange vor sich hin gedümpelt", erzählt Sigrun Nickel vom Centrum für Hochschulentwicklung. Erst im Rahmen der Bologna-Prozesse zur Schaffung eines europäischen Hochschulraums in den 2000ern schufen die Mitgliedstaaten leichtere Verbindungen zwischen Hochschulen und Berufsbildung.

"Weil Bildung Ländersache ist, hat die Umsetzung etwas gedauert. Ab 2012 waren dann in allen Bundesländern die gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen", sagt Nickel. Die Regeln werden in den Hochschulgesetzen der Länder definiert, aber überall gilt: Berufserfahrung berechtigt zum Studium.

Auch andere Faktoren wie beispielsweise die letzten Durchschnittsnoten in den naturwissenschaftlichen Fächern oder die Teilnahme an Forschungswettbewerben haben Einfluss auf die Zulassung. Wer sich für ein Studium ohne Abitur interessiert und herausfinden will, ob er die Voraussetzungen erfüllt, findet auf der Website des Centrums für Hochschulentwicklung Informationen und Hilfe.

Wer wie Fricke Informatik studieren möchte, muss aber Berufserfahrung in diesem Bereich sammeln. Ein Meister gilt hingegen in manchen Bundesländern sogar wie ein Abitur. So könnte ein Bäckermeister Jura studieren, ohne jemals juristische Erfahrung gesammelt zu haben.

Aber funktioniert das? Oder fallen die ohne Abitur doch öfter durch Prüfungen?

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 IT-Studium: Kein Abitur? Kein Problem!Gute Erfahrungen mit den Studenten ohne Abitur 
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mike64 13. Sep 2019

Meiner Meinung nach ist Modellbildung und Abstraktionsfähigkeit wesentlich wichtiger als...

einglaskakao 09. Sep 2019

Sorry, aber das ist doch reines Marketingsprech. Und Du glaubst, dafür bräuchte man ein...

Toleg 09. Sep 2019

nach Definition des Bafögamtes hat er es vllt. doch gekonnt.

buuii 06. Sep 2019

Wer das Studium packt sollte es auch machen dürfen. Ob es einem selber was bringt muss...

lenox 06. Sep 2019

35 - mittlere Reife, Berufsausbildung FISI 14 J. Berufserfahrung etwa 7 Jahre im...


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