Studio Pro: Beats ANC-Kopfhörer mit Transparenzmodus kostet 400 Euro
Beats bringt einen neuen Oberklasse-Kopfhörer mit Active Noise Cancellation (ANC) auf den Markt. Das Modell Studio Pro folgt auf den bisherigen ANC-Kopfhörer Studio 3 Wireless, heißt aber bewusst nicht Studio 4 Wireless. Es ist der erste große ANC-Kopfhörer von Beats, der neben ANC auch einen Transparenzmodus bietet, der bei der Konkurrenz bereits seit Jahren Standard ist.
Beats begründete die abweichende Namensgebung damit, dass der Pro-Zusatz dafür steht, dass es "so viele neue Funktionen" gebe und dass deutlich betont werden soll, dass der Studio Pro das Spitzenprodukt von Beats ist. Rund um den Transparenzmodus gibt es keine Komfortfunktionen, wie sie etwa Sony unter anderem beim WH-1000XM5 bietet.
Wie der Studio 3 Wireless kann der Studio Pro zusammengefaltet werden. Im Unterschied zu vielen Konkurrenzprodukten lässt sich die Hörmuschel bei Beats weiterhin nicht drehen – wie es auch bei den Fairbuds XL von Fairphone der Fall ist.
Studio Pro soll bei der ANC-Leistung besonders gut sein
Mittels ANC werden störende Hintergrundgeräusche durch die Ausspielung eines passenden Gegenschalls verringert, um so möglichst viel Stille zu erzeugen. Für das neue Modell verspricht der Hersteller eine besonders hohe ANC-Leistung. Quasi als Gegenstück dazu dient der Transparenzmodus, den es erstmals bei einem Beats-Kopfhörer der Oberklasse gibt.
Dieser leitet gezielt Umgebungsgeräusche in den Kopfhörer, um Ansagen wie in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Ähnliches hören zu können, ohne die Kopfhörer abnehmen zu müssen. Im Idealfall klingt der Transparenzmodus so natürlich, dass es keinen Unterschied macht, ob man den Kopfhörer trägt oder abnimmt.
Im Unterschied zum Vorgängermodell soll die Sprachqualität bei Telefonaten verbessert worden sein. Dabei sollen die Mikrofone in der Lage sein, Hintergrundgeräusche zu unterdrücken. Die Polster der Hörmuscheln sind aus Kunstleder und sollen für ein angenehmes Tragegefühl sorgen.
ANC-Kopfhörer ohne Bluetooth-Multipoint
Beats nutzt beim Studio Pro 40 mm große Treiber, die einen besonders guten Klang liefern sollen, der sich mittels Equalizer anpassen lässt. Der Studio Pro verwendet Bluetooth 5.3 und unterstützt die beiden Codecs SBC sowie AAC. Codecs mit höherer Auflösung werden nicht geboten und Bluetooth-Multipoint ist nicht integriert. Die meisten Konkurrenzgeräte in dieser Preisklasse sind mit Bluetooth-Multipoint ausgestattet.
Der Studio Pro wird ausschließlich mittels Knöpfen bedient, um die Anruf- und Musiksteuerung abzudecken. Auf Komfortfunktionen wie eine Trageerkennung müssen Beats-Kunden weiterhin verzichten, die bei vielen Konkurrenten längst üblich geworden ist. Für den Studio Pro gibt es eine App für Android und iOS. Mit einem iPhone wird auch 3D-Audio anhand von Kopfbewegungen realisiert und Siri kann auf Zuruf verwendet werden.
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Studio Pro kann auf zwei Arten mit Kabeln verwendet werden
Der Studio Pro hat eine 3,5-mm-Klinkenbuchse, um darüber kabelgebunden Musik hören zu können. Ein passendes Kabel wird mitgeliefert. Zudem gibt es eine USB-C-Buchse, die ebenfalls zur Musikwiedergabe genutzt werden kann und den Akku lädt.
Der Kopfhörer wird mit einer Transporttasche sowie einem Ladekabel und einem 3,5-mm-Klinkenkabel geliefert. Ein Doppelklinkenadapter für die Nutzung von In-Flight-Entertainmentsystemen in Flugzeugen ist nicht dabei. Das Zubehör soll sich in der Tasche verstauen lassen. Die Akkulaufzeit des Studio Pro bei aktiviertem ANC soll 24 Stunden betragen. Das wäre ein guter Wert.
Beats hat mit dem Verkauf des Studio Pro(öffnet im neuen Fenster) begonnen, er kostet 400 Euro. Den Kopfhörer wird es in den Farben Schwarz, Navy, Espresso und Sandstein geben. Das Vorgängermodell Studio 3 Wireless(öffnet im neuen Fenster) wird über den Hersteller nicht mehr angeboten – der Direktlink leitet auf die Produktseite des Studio Pro weiter. Direkt vor der Vorstellung des Studio Pro lag der Listenpreis für den Studio 3 Wireless bei 400 Euro. Im Handel gibt es den Studio 3 Wireless derzeit für rund 240 Euro.
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