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Studien: 8 von 10 Bundesbürgern unter 30 Jahren sind Computerspieler

Die Spielebranche erzielt nirgendwo weltweit stabilere Umsätze als in Deutschland, so eine aktuelle Studie. Besonderes Wachstum sollen die neuen Konsolen Xbox One und Playstation 4 bringen.

Artikel veröffentlicht am ,
Verkaufserfolg Bioshock Infinite
Verkaufserfolg Bioshock Infinite (Bild: 2K Games)

Kurz vor dem Start von GDC Europe 2013 und Gamescom 2013 in Köln zeigt sich, dass die Spielebranche in Deutschland positiv in die nahe und ferne Zukunft blickt. Nicht nur, dass die Messeveranstalter ausgebuchte Messehallen und so gut wie ausverkaufte Samstagstickets melden. Auch Verbände wie der Bitkom und der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) veröffentlichen Studien, die zeigen: Den Gamern und der Branche geht es gut.

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Der Bitkom will in einer repräsentativen Studie herausgefunden haben, dass inzwischen acht von zehn Deutschen zwischen 14 und 29 Jahren zu den Computerspielern zu zählen sind. Bei den 30- bis 49-Jährigen soll es fast jeder zweite (44 Prozent) sein, insgesamt soll mehr als jeder dritte Bundesbürger (36 Prozent) über 14 Jahren spielen. Das entspricht mehr als 25 Millionen Menschen - 2012 war es rund eine Million weniger. Zwar spielen laut Bitkom noch immer mehr Männer (42 Prozent) als Frauen, allerdings ist der Anteil der spielenden Frauen von 22 Prozent im Jahr 2008 auf jetzt 30 Prozent gestiegen.

Neue Umsatzrekorde erwartet

Der BIU erwartet laut einer aktuellen Prognose auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts GfK, dass der Umsatz mit Games in Deutschland im Gesamtjahr 2013 um 3,5 Prozent auf 1,92 Milliarden Euro wachsen wird, was ein neuer Rekord wäre. Im ersten Halbjahr 2013 hat die Branche einen Umsatz von 752 Millionen Euro erzielt; vergleichbare Halbjahreszahlen aus dem Vorjahr gibt es nicht.

Wichtigste Einzelposten sind 596 Millionen Euro für klassische Spieleware - verpackt und als Download - sowie 156 Millionen Euro für Items in Free-to-Play-Spielen und für Onlinespiele-Abonnements. Der Absatz von Konsolenspielen ist um ein Prozent auf 9,6 Millionen gestiegen, der Absatz von PC-Spielen sogar um zwei Prozent auf 11,9 Millionen Exemplare; die Umsätze sind um 4 (Konsolen) und um 5 Prozent (PC) zurückgegangen. Experten hatten vorher mehr erwartet. Überraschend ist allerdings, dass der Umsatz mit Mobile Games aller Art um 3 Prozent auf 78 Millionen Euro gesunken ist.

Hoffnungsträger Next-Gen

Besondere Impulse erwartet der BIU von der Playstation 4 und der Xbox One: "Die neue Hardware wird den Verkauf von digitalen Spielen stark treiben", sagte Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU. "Der derzeitige Wechsel von einer Konsolengeneration auf die folgende ist eine Herausforderung für alle Märkte der Computer- und Videospiele. Vor diesem Hintergrund sind wir mit dem Absatzrekord im ersten Halbjahr 2013 und dem geringer als erwartet ausgefallenen Umsatzrückgang mehr als zufrieden."



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Prypjat 14. Aug 2013

Aber doch nur, wenn man schon zu Blöd ist den Aus Knopf zu finden.

Kiwi 14. Aug 2013

stimmt allerding ich kenne leute die zocken nur auf wii oder xbox und hassen es die...

Prypjat 14. Aug 2013

Glaubt man der Statistik, dann sehe ich ein echtes Problem für die Spielebranche. Da ich...

gouranga 14. Aug 2013

Kriegen die Spieleentwickler das mit?

wmayer 14. Aug 2013

Niemand kommt insgesamt auf 80%, sondern nur 80% zwischen 14 und 29 Jahren. Insgesamt...


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